Bali ist für viele die erste große Fernreise, und die Insel macht es Einsteigern leicht: kurze Wege, viel Infrastruktur und eine Herzlichkeit, die schnell die Anfangsnervosität nimmt. Der Schlüssel ist, nicht zu viel zu wollen. Lieber zwei bis drei Regionen in Ruhe erleben als jeden Tag das Quartier wechseln. Land und Kultur stellen wir im Reiseführer für Indonesien vor, alle Insel-Details im ausführlichen Reiseführer für Bali.
Wo du starten solltest
Ubud im Inselinneren ist der ideale Einstieg: Reisterrassen wie bei Tegallalang, der Affenwald, Wasserfälle und der Wassertempel Tirta Empul liegen in Reichweite. Hier bekommst du das kulturelle Bali. Danach lohnt der Wechsel an die Küste, etwa nach Canggu oder ins ruhigere Uluwatu mit seinem Klippentempel und den Sonnenuntergängen über dem Indischen Ozean. Wer schnorcheln oder tauchen möchte, hängt einen Abstecher an die Ostküste bei Amed oder auf die Nusa-Inseln an.
Beste Reisezeit
Bali kennt Trocken- und Regenzeit. Von April bis Oktober ist es überwiegend trocken und sonnig, der Kern von Mai bis September gilt als sicherste Zeit. Von November bis März fallen kurze, kräftige Schauer, oft am Nachmittag. Wie sich das übers Jahr verteilt, zeigt die Übersicht zur besten Reisezeit für Bali. Für Surfer ist die Trockenzeit an der Westküste besonders gut.
Ruhig angehen
Der Jetlag und das tropische Klima brauchen ein, zwei Tage Eingewöhnung. Plane die erste Zeit entspannt, trinke viel und meide in der Mittagshitze die pralle Sonne. Weitere Ideen für eine solche Reise findest du in unserer Rubrik Abenteuerreisen.
Gesundheitsschutz nicht vergessen
Bei einer Reise so weit weg ist der wichtigste Baustein der Krankenschutz: Behandlungen in einer guten Klinik oder ein Rücktransport können ohne Absicherung sehr teuer werden. Worauf du achten solltest, erklärt unser Ratgeber zur Reisekrankenversicherung. Eine allgemeine Einordnung, welcher Schutz für Fernreisen wirklich zählt, gibt der Ratgeber Reiseversicherung.