Reiseziele

Indonesien

Über 17.000 Inseln zwischen Vulkanen, Reisterrassen und Traumstränden: Indonesien reicht von der Tempel- und Yoga-Insel Bali über die Megacity Jakarta bis zu den Weltkulturerbe-Tempeln rund um Yogyakarta.

Warum Indonesien?

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt und ein Kosmos für sich: aktive Vulkane, dichter Dschungel, endlose Reisterrassen und Korallenriffe von Weltrang. Kulturell ist das Land ebenso vielfältig – hunduistisches Bali, muslimisch geprägtes Java und dutzende weiterer Ethnien und Sprachen.

Für Reisende bedeutet das: Man kann morgens einen Sonnenaufgang über dem Tempel Borobudur erleben, mittags durch Ubuds Kunstgalerien schlendern und abends am Strand von Uluwatu den Kecak-Tanz sehen. Bali ist der bekannteste Einstieg, aber längst nicht alles.

Regionen und Inseln

Bali ist das Herz des Tourismus: Ubud mit Reisterrassen und Tempeln im Landesinneren, Surfstrände in Canggu und Uluwatu, dazu die vorgelagerten Inseln Nusa Penida und die Gili-Inseln. Wer entschleunigen will, findet hier Yoga-Retreats ebenso wie lebhafte Beach Clubs.

Java ist die bevölkerungsreichste Insel: die Hauptstadt Jakarta mit der Altstadt Kota Tua und die Kulturstadt Yogyakarta als Basis für Borobudur und Prambanan. Wer weiter reisen mag, findet auf Lombok, Flores (Komodo-Warane) und Sulawesi noch ursprünglichere Ecken.

Beste Reisezeit für Indonesien

Rund um den Äquator ist es das ganze Jahr warm; entscheidend ist der Wechsel von Trocken- und Regenzeit. Die Trockenzeit von Mai bis September (auf Bali und Java) gilt als beste Reisezeit mit viel Sonne und angenehm niedriger Luftfeuchtigkeit.

Von Oktober bis April fällt vor allem nachmittags Regen, oft in kurzen, heftigen Schauern – Reisen ist trotzdem möglich, und die Landschaft ist besonders grün. Detaillierte Klimadaten für Bali und die Region findest du in unserem Reisezeit-Guide.

Essen und Kultur

Indonesisch essen heißt Reis in allen Varianten: Nasi Goreng (gebratener Reis), Mie Goreng (gebratene Nudeln), Satay-Spieße mit Erdnusssauce und das üppige Nasi Campur mit vielen kleinen Beilagen. Auf Bali gehört das Ferkelgericht Babi Guling zu den Spezialitäten.

Auf Bali prägt der Hinduismus den Alltag mit täglichen Opfergaben (Canang Sari) und farbenprächtigen Tempelfesten. Auf Java und den meisten anderen Inseln ist der Islam bestimmend – ein Grund, sich außerhalb der Strände etwas dezenter zu kleiden.

Anreise & Fortbewegung

Wichtigste internationale Flughäfen sind Denpasar auf Bali (Ngurah Rai, DPS) und Jakarta (Soekarno-Hatta, CGK); ab Deutschland führt die Reise meist mit einem Umstieg in rund 15 bis 18 Stunden ans Ziel. Zwischen den Inseln verbinden günstige Inlandsflüge und Fähren die Etappen.

Auf Bali sind private Fahrer für Tagestouren beliebt und erschwinglich, in den Städten hilft die App Grab bei Taxi und Roller. Für kurze Wege sind Roller praktisch – aber nur mit internationalem Führerschein, Helm und der nötigen Fahrpraxis.

Bali und darüber hinaus

Bali ist für die meisten der Einstieg — und deckt schon allein sehr unterschiedliche Reisen ab: Ubud im Landesinneren für Reisterrassen, Tempel und Yoga, der Süden um Canggu und Uluwatu für Surf und Strandleben, der Osten und Norden für Tauchen und Ruhe.

Wer mehr will, hängt die Nachbarinseln an: die Gili-Inseln und Lombok für Strände ohne Verkehr, Nusa Penida für Steilküsten, Flores als Ausgangspunkt zu den Komodowaranen.

Yogyakarta auf Java ist der kulturelle Gegenpol: Von dort erreicht man Borobudur und Prambanan, die beiden größten Tempelanlagen des Landes, sowie den Vulkan Merapi.

Praktisches für Indonesien

Beste Zeit: Trockenzeit von Mai bis September — das ist zugleich der europäische Sommer, was Indonesien zur seltenen Fernreise macht, die in die Sommerferien passt. Von Oktober bis April fällt mehr Regen, meist als kräftiger Nachmittagsschauer.

Einreise: Für touristische Aufenthalte gibt es ein Visum bei Ankunft, das vorab online beantragt werden kann. Zusätzlich wird auf Bali eine Tourismusabgabe erhoben, die vor der Einreise online zu zahlen ist.

Verkehr: Auf Bali ist der Verkehr dicht und die Wege dauern länger als die Karte vermuten lässt — von Ubud nach Uluwatu können zwei Stunden werden. Roller sind allgegenwärtig, aber ohne internationalen Führerschein besteht kein Versicherungsschutz.

Tempelbesuche: Ein Sarong ist Pflicht und liegt an den meisten Tempeln bereit. Bei Zeremonien gelten zusätzliche Regeln, die vor Ort erklärt werden.

Typische Planungsfehler

Bali als eine Destination behandeln. Zwischen Ubud, dem Surfsüden und dem ruhigen Norden liegen Welten — ein Standort für zwei Wochen wird dem Ziel nicht gerecht, vier Standorte dagegen bedeuten dauernd Transfer.

Die Regenzeit unterschätzen. Zwischen Dezember und Februar ist mit täglichen Schauern zu rechnen; für Tauchgänge sinkt zudem die Sicht.

Roller ohne Führerschein. Häufigste Unfall- und Versicherungsfalle auf der Insel.

Monatswerte stehen in der Klimatabelle für Bali.

Städte & Reiseziele in Indonesien

Beste Reisezeit
Mai bis September

Detaillierte Klimatabelle ansehen →

Anzeige

Unterkünfte in Indonesien vergleichen.

Hotels in Indonesien ansehen

Häufige Fragen zu Indonesien

Wann ist die beste Reisezeit für Bali und Indonesien?

Die Trockenzeit von Mai bis September gilt als beste Reisezeit: viel Sonne, angenehme Luftfeuchtigkeit und ideale Bedingungen für Strand und Rundreise. Von Oktober bis April fällt häufiger Regen, meist in kurzen Nachmittagsschauern.

Braucht man für Indonesien ein Visum?

Für touristische Aufenthalte erhalten deutsche Reisende in der Regel ein Visum bei Ankunft (Visa on Arrival) oder beantragen es vorab online. Da sich die Bestimmungen ändern können, prüfe die aktuellen Regeln vor der Reise beim Auswärtigen Amt.

Ist Bali gleich Indonesien?

Nein – Bali ist nur eine von über 17.000 Inseln und kulturell eine Besonderheit, weil hier der Hinduismus dominiert. Der Rest des Landes, etwa Java mit Jakarta und Yogyakarta, ist überwiegend muslimisch geprägt und lohnt sich mindestens genauso.

Wann ist die beste Reisezeit für Bali?

Die Trockenzeit von Mai bis September — also der europäische Sommer, was Indonesien zu einer der wenigen Fernreisen macht, die gut in die Sommerferien passt. Von Oktober bis April regnet es häufiger, meist in kräftigen Nachmittagsschauern.

Wie lange braucht man von Ubud an die Südküste?

Deutlich länger als die Entfernung vermuten lässt — bis zu zwei Stunden, weil der Verkehr auf Bali dicht ist. Fahrzeiten sollten großzügig kalkuliert werden, besonders bei Anschlussflügen.