Großbritannien

Edinburgh

Schottlands Hauptstadt begeistert mit einer dramatischen Kulisse: Das Castle thront über der mittelalterlichen Old Town, die Royal Mile führt hinab zum Palast, und vom Arthur's Seat reicht der Blick über die ganze Stadt.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Über der Stadt thront das Edinburgh Castle auf einem erloschenen Vulkanfelsen – von hier führt die historische Royal Mile durch die Old Town hinab zum Palace of Holyroodhouse, der schottischen Residenz der Krone. Enge Gassen, sogenannte Closes, zweigen mit viel Geschichte davon ab.

Die georgianische New Town auf der anderen Seite der Princes Street Gardens gehört wie die Old Town zum UNESCO-Welterbe. Wer eine Herausforderung sucht, wandert auf den Arthur's Seat, den Hausberg der Stadt, und wird mit einem weiten Panorama über Edinburgh und den Firth of Forth belohnt.

Viertel, Feste & Whisky

Jeden August verwandelt sich Edinburgh in eine einzige Bühne: Das Fringe ist das größte Kunstfestival der Welt, dazu kommen das International Festival und das Military Tattoo vor der Kulisse des Castles. Dann ist die Stadt voll, aber einzigartig lebendig.

Rund um Grassmarket und Victoria Street reihen sich bunte Läden und gemütliche Pubs, in denen man schottisches Ale und Whisky probiert. Die Scotch Whisky Experience nahe dem Castle führt in die Welt der Single Malts ein – ein guter Auftakt, bevor es zu den Destillerien im Umland geht.

Essen & Ausgehen

Schottische Küche ist bodenständiger als ihr Ruf: Zum Frühstück gibt es das deftige Full Scottish Breakfast, mittags oft Haggis mit "neeps and tatties" (Steckrübe und Kartoffelpüree) oder frischen Fisch. Im Hafenviertel Leith rund um The Shore haben sich mehrere ausgezeichnete Restaurants angesiedelt.

Zum Ausgehen zieht es viele ins gemütliche Stockbridge mit seinem sonntäglichen Wochenmarkt oder ins lebendige Leith an der Küste. Craft-Bier-Bars, Cafés und traditionelle Pubs mit Live-Folk-Musik gehören zum Abend in Edinburgh dazu.

Umgebung & Tagesausflüge

Edinburgh ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge: Nach Stirling mit seiner trutzigen Burg und dem Wallace Monument fährt der Zug in unter einer Stunde, und die Highlands mit Loch Ness und Glencoe lassen sich per geführter Tagestour erreichen. Nördlich der Stadt überspannen bei South Queensferry die drei markanten Forth Bridges den Firth of Forth.

Wer weniger Zeit hat, kombiniert einen Abstecher zur Rosslyn Chapel südlich der Stadt, bekannt aus dem "Da Vinci Code", oder an die Fischerorte der East-Lothian-Küste. Auch Glasgow ist mit dem Zug in rund einer Stunde erreichbar.

Anreise & Fortbewegung

Edinburgh wird direkt aus Deutschland angeflogen; vom Flughafen bringt die Straßenbahn (Tram) in gut 30 Minuten ins Zentrum an der Princes Street. Aus London erreicht man die Stadt mit dem Zug in rund viereinhalb Stunden.

Die kompakte Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden – festes Schuhwerk hilft auf dem Kopfsteinpflaster und den Treppen. Für Ausflüge etwa nach Stirling oder in die Highlands sind Züge und geführte Touren praktisch.

Beste Reisezeit
Mai bis September

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Häufige Fragen zu Edinburgh

Wann ist die beste Reisezeit für Edinburgh?

Von Mai bis September ist es am mildesten und die Tage sind lang. Der August steht ganz im Zeichen der großen Festivals – Fringe, International Festival und Military Tattoo – dann ist die Stadt besonders lebendig, aber auch voll und teuer. Wer es ruhiger mag, reist im Mai oder Juni.

Wie kommt man von London nach Edinburgh?

Am schnellsten ist der Flug, doch auch der Zug ist eine komfortable Alternative: Von London erreicht man Edinburgh in rund viereinhalb Stunden. Die Strecke entlang der englischen Ostküste gilt zudem als besonders landschaftlich reizvoll.

Lohnt sich Edinburgh auch außerhalb der Festivalzeit?

Ja. Außerhalb des August ist die Stadt ruhiger und günstiger, die Highlights wie Castle, Royal Mile und Arthur's Seat sind ganzjährig zugänglich. Im Winter sorgen die Weihnachtsmärkte und die Hogmanay-Feiern zum Jahreswechsel für eine besondere Stimmung.