Warum Irland eine Reise wert ist
Kaum eine Insel wirkt so intensiv grün: sattes Weideland, Steinmauern, Schafe und eine Küste, an der der Atlantik gegen schroffe Klippen brandet. Dazwischen liegen mittelalterliche Klöster, Ruinen und Pubs, in denen abends Live-Musik gespielt wird.
Irland ist überschaubar und ideal für eine Rundreise: In wenigen Stunden wechselt die Kulisse von Dublins georgianischen Straßenzügen zu den Bergen von Kerry oder der einsamen Landschaft von Connemara. Das Wetter ist wechselhaft, doch genau das macht die berühmten Lichtstimmungen aus.
Die schönsten Regionen und Städte
Dublin an der Ostküste ist der klassische Einstieg: Trinity College, das Book of Kells, das Guinness Storehouse und die Pubs von Temple Bar liegen kompakt beieinander. Im Westen ist Galway das bunte, musikalische Tor zu Connemara und den Aran-Inseln.
Der Süden rund um Cork lockt mit dem English Market, Blarney Castle und der Hafenstadt Cobh. Für Naturliebhaber führen der Wild Atlantic Way und der Ring of Kerry an spektakulären Küsten entlang, während die Cliffs of Moher in County Clare zu den meistfotografierten Motiven der Insel zählen.
Beste Reisezeit für Irland
Von Mai bis September ist es am mildesten und die Tage sind lang – im Juni wird es erst gegen 22 Uhr dunkel. Diese Monate eignen sich am besten für Küstenwanderungen und Rundreisen, auch wenn Regenschauer jederzeit möglich sind.
Der Sommer ist Hauptsaison, entsprechend voll ist es an den Cliffs of Moher und auf dem Ring of Kerry. Wer Andrang meiden möchte, reist im Mai oder September. Im Winter ist es grün, aber nass und windig – dann punkten Pubs, Musik und Städtetrips.
Pubs, Musik und irische Küche
Der Pub ist das Wohnzimmer Irlands: Bei einem Pint Guinness gehört traditionelle Live-Musik (Trad Sessions) mit Fiddle und Bodhrán zum Abend dazu, besonders in Galway, Dublin und Dingle. Dazu passen deftige Klassiker wie Irish Stew, Fish and Chips oder Seafood Chowder.
An der Küste sind Austern und Muscheln frisch und günstig – Galway feiert im September sogar ein eigenes Austernfestival. Der irische Whiskey erlebt seit Jahren eine Renaissance, viele Destillerien bieten Führungen mit Verkostung an.
Anreise & Fortbewegung
Direktflüge von vielen deutschen Flughäfen führen nach Dublin, dazu gibt es Verbindungen nach Cork und Shannon. Vom Flughafen Dublin bringen Airlink- und Aircoach-Busse in gut 30 Minuten ins Zentrum.
Für die Insel ist ein Mietwagen ideal, um Küstenstraßen und abgelegene Dörfer zu erreichen – Linksverkehr und schmale Landstraßen erfordern etwas Gewöhnung. Zwischen den großen Städten verkehren komfortable Züge (Irish Rail) und Fernbusse.
Städte & Reiseziele in Irland
Dublin
Galway
Cork
Häufige Fragen zu Irland
Wann ist die beste Reisezeit für Irland?
Am angenehmsten sind die Monate Mai bis September mit mildem Wetter und langen Tagen. Für Küstenwanderungen und Rundreisen ist der Frühsommer ideal, im Juli und August ist es an den Highlights allerdings am vollsten. Regen ist zu jeder Jahreszeit möglich, deshalb gehört wetterfeste Kleidung ins Gepäck.
Braucht man in Irland einen Mietwagen?
Für eine klassische Rundreise entlang des Wild Atlantic Way oder über den Ring of Kerry ist ein Mietwagen sehr praktisch, um auch abgelegene Küsten und Dörfer zu erreichen. Beachten sollte man den Linksverkehr und die oft schmalen Landstraßen. Wer nur Städte wie Dublin, Galway und Cork besucht, kommt gut mit Zug und Bus aus.
Zahlt man in Irland mit Euro?
In der Republik Irland zahlt man mit Euro. Nur in Nordirland, das zum Vereinigten Königreich gehört, gilt das Britische Pfund – das ist bei einer Reise über die Grenze zu beachten.