Kanada

Montreal

Europäisches Flair in Nordamerika: Montreal verbindet die kopfsteingepflasterte Altstadt und französische Lebensart mit einer lebendigen Kultur- und Festivalszene – die zweitgrößte frankophone Stadt der Welt.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Das Vieux-Montréal (die Altstadt) am Sankt-Lorenz-Strom ist das Herz der Stadt: Kopfsteinpflaster, Kutschen und die prächtige Basilika Notre-Dame mit ihrem tiefblauen, sternenübersäten Innenraum. Der alte Hafen (Vieux-Port) lädt zum Bummeln entlang des Wassers ein.

Über der Stadt thront der Mont Royal, der namensgebende Stadtberg mit weitem Aussichtspunkt und Park. Kulturell lohnen das Musée des beaux-arts, die weitläufige unterirdische Stadt (RÉSO) mit Läden und Passagen sowie der farbenfrohe Jean-Talon-Markt.

Viertel & französisches Flair

Montreal lebt seine Zweisprachigkeit: Französisch prägt Sprache, Küche und Lebensart, während die Stadt zugleich weltoffen und entspannt ist. Das Plateau-Mont-Royal mit seinen bunten Außentreppen, Cafés und Boutiquen gilt als eines der charmantesten Viertel Nordamerikas.

Kulinarisch sollte man die lokalen Klassiker probieren: Poutine (Pommes mit Käse und Bratensoße), Montreal-Style Bagels aus dem Holzofen und Räucherfleisch-Sandwiches. Im Sommer verwandelt sich die Stadt mit dem Jazzfestival und zahlreichen Straßenfesten in eine einzige Bühne.

Anreise & Fortbewegung

Direktflüge aus Deutschland landen am Flughafen Montréal-Trudeau (YUL), rund 20 Minuten vom Zentrum entfernt. Vom Flughafen bringt der Expressbus 747 Reisende rund um die Uhr in die Innenstadt.

Die Metro mit ihren vier Linien ist schnell und günstig und verbindet die wichtigsten Viertel; vieles in der Altstadt lässt sich zudem gut zu Fuß erkunden. Im Sommer ist die Stadt sehr fahrradfreundlich mit dem Leihsystem BIXI.

Feste & die vier Jahreszeiten

Montreal ist eine Festivalstadt: Im Sommer verwandeln das Jazzfestival, das Comedy-Festival Just for Laughs und das Musikfestival Osheaga die Innenstadt in eine Bühne, vieles davon bei freiem Eintritt rund um den Quartier des Spectacles. Der Herbst färbt den Mont Royal und die Parks in kräftiges Laub.

Der Winter ist lang und schneereich, wird aber gefeiert statt gemieden: Beim Freiluft-Elektrofestival Igloofest tanzt man bei Minusgraden, und wer der Kälte entfliehen will, bewegt sich durch die kilometerlange Untergrundstadt RÉSO mit Läden, Metro-Zugängen und Passagen.

Tagesausflüge ab Montreal

Das historische Québec City mit seiner ummauerten Altstadt liegt rund drei Stunden entfernt und lohnt einen längeren Ausflug. Näher sind die Laurentides mit dem Bergort Mont-Tremblant zum Wandern und Skifahren sowie die sanften Weinhügel und Dörfer der Eastern Townships (Cantons-de-l'Est).

Im Frühjahr bietet sich der Besuch einer Cabane à sucre an, wo frischer Ahornsirup direkt verarbeitet wird – eine Québecer Tradition. Im Herbst lohnt jede Fahrt aufs Land wegen des spektakulären Indian Summer.

Beste Reisezeit
Juni bis September (Herbstlaub im Oktober)

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Häufige Fragen zu Montreal

Spricht man in Montreal Englisch oder Französisch?

Montreal ist überwiegend französischsprachig und die zweitgrößte frankophone Stadt der Welt. Im Tourismus und in der Innenstadt kommt man aber auch mit Englisch gut zurecht – viele Einheimische sind zweisprachig.

Wann ist die beste Reisezeit für Montreal?

Am lebendigsten ist der Sommer von Juni bis September mit warmem Wetter und zahlreichen Festivals. Der Oktober bringt buntes Herbstlaub, während die Winter sehr kalt und schneereich sind.

Welche Ausflüge lohnen sich von Montreal aus?

Beliebt sind das historische Québec City rund drei Stunden entfernt, der Bergort Mont-Tremblant in den Laurentides sowie die Weinregion der Eastern Townships. Im Frühjahr lohnt der Besuch einer Ahornsirup-Hütte (Cabane à sucre).