Reiseziele

USA

Weltstädte, Nationalparks und endlose Highways: Die USA verbinden New York, Kalifornien und Florida mit dem Grand Canyon, den Rocky Mountains und der Freiheit des Roadtrips – ein Reiseland, das für fast jeden Traum eine Kulisse hat.

Warum sich eine Reise in die USA lohnt

Kaum ein Land bietet so viele Gegensätze auf einer Reise: die Wolkenkratzer von Manhattan, die Palmen von Los Angeles, die roten Felsen des Südwestens und die Sümpfe Floridas. Die schiere Größe macht den Reiz aus – wer will, kombiniert Metropole, Wüste und Küste in einem einzigen Trip.

Dazu kommt das Lebensgefühl: freundlicher Service, große Portionen, Live-Musik von New Orleans bis Nashville und die Kulissen unzähliger Filme, die man plötzlich in echt vor sich hat. Ein Roadtrip mit Mietwagen ist oft der beste Weg, dieses Land wirklich zu erleben.

Die schönsten Regionen und Städte

Die Ostküste steht für Geschichte und Metropolen: New York mit Freiheitsstatue und Central Park, dazu Washington, Boston und die Strände Floridas mit Miami und Orlando. Wer Städtereise sucht, ist hier richtig.

Der Westen lockt mit Kalifornien – Los Angeles, San Francisco mit der Golden Gate Bridge und die Weinregion Napa Valley. Der Südwesten rund um Las Vegas ist das Tor zu den großen Nationalparks: Grand Canyon, Zion, Bryce Canyon und das Monument Valley liegen auf einer klassischen Rundreise beieinander.

Beste Reisezeit für die USA

Weil das Land mehrere Klimazonen umfasst, hängt die beste Zeit vom Ziel ab. Für die Nationalparks im Westen und Städtereisen an der Ostküste sind Frühling (April bis Juni) und Frühherbst (September/Oktober) ideal – mildes Wetter und weniger Andrang als im Hochsommer.

Florida und der Südwesten sind auch im Winter angenehm warm, während der Sommer dort sehr heiß und schwül wird. New York zeigt sich im Frühling und im herbstlichen Indian Summer von seiner schönsten Seite.

Essen, Musik und Roadtrip-Kultur

Amerikanisch essen heißt mehr als Burger und Steak: Barbecue in Texas, Cajun-Küche in Louisiana, frischer Fisch an den Küsten und die Foodtruck-Szene der Großstädte. In jeder Region gibt es eigene Klassiker – vom New Yorker Bagel bis zum Fish Taco in Kalifornien.

Musik gehört zur DNA des Landes: Jazz in New Orleans, Country in Nashville, Blues in Memphis. Auf einem Roadtrip verbinden sich Diners, Route 66 und Sonnenuntergänge in der Wüste zu einem typisch amerikanischen Reiseerlebnis.

Anreise & Einreise

Direktflüge ab Frankfurt, München und Düsseldorf erreichen New York in rund acht, die Westküste in etwa elf Stunden. Wichtigste Drehkreuze sind New York (JFK, Newark), Los Angeles (LAX), Miami und Chicago.

Für die Einreise brauchen deutsche Staatsbürger im visumfreien Programm eine ESTA-Genehmigung, die vorab online beantragt wird. Im Land ist der Mietwagen für Rundreisen unverzichtbar; Inlandsflüge überbrücken die großen Distanzen zwischen Ost- und Westküste.

Was kostet eine USA-Reise?

Die USA sind teurer geworden, vor allem bei Unterkünften und Restaurants. Einzuplanen ist, dass ausgewiesene Preise fast nie Endpreise sind: Zur Rechnung kommen Sales Tax je Bundesstaat und im Restaurant Trinkgeld von üblicherweise 18 bis 20 Prozent, das faktisch Teil des Einkommens ist.

Hotels rechnen häufig zusätzlich Resort Fees ab, die im Buchungspreis nicht auftauchen — in Las Vegas und Florida ist das die Regel. Beim Mietwagen sind es Flughafengebühren und Zusatzversicherungen.

Der größte Hebel bleibt die Reisezeit: Die US-Sommerferien von Mitte Juni bis Ende August treiben Nationalpark-Unterkünfte und Flüge auf Höchststände. Mai/Juni und September sind deutlich günstiger und angenehmer.

Welche Region für welche Reise?

Südwesten (2–3 Wochen): Ab Las Vegas durch Grand Canyon, Monument Valley, Bryce und Zion — die klassische Nationalparkrunde. Beste Zeit: Mai/Juni und September/Oktober, im Hochsommer über 40 Grad.

Kalifornien (2 Wochen): San Francisco, Highway 1, Yosemite und Los Angeles. Mehr dazu in der Klimatabelle für Kalifornien.

Ostküste (10–14 Tage): New York, Washington, Boston — per Bahn und Bus verbunden, kein Mietwagen nötig. Im Herbst kommt das Laub von Neuengland dazu.

Florida (10 Tage): Orlando für Themenparks, Miami und die Keys für Strand. Beste Zeit ist der europäische Winter, siehe Klimatabelle Florida.

Praktisches für die USA-Reise

Einreise: Nötig ist eine ESTA-Genehmigung, die vorab online beantragt wird und wenige Dollar kostet — am besten über das offizielle Regierungsportal, Drittanbieter verlangen ein Vielfaches. Der Reisepass muss maschinenlesbar und gültig sein.

Krankenversicherung: Die USA haben die höchsten Behandlungskosten der Welt; ein Klinikaufenthalt wird schnell fünfstellig. Eine Auslandsreisekrankenversicherung mit sehr hoher oder unbegrenzter Deckung und eingeschlossenem Rücktransport ist hier keine Option, sondern Voraussetzung.

Mietwagen: Entscheidend sind nicht die Tagespreise, sondern die Haftpflichtdeckung: Die gesetzlichen Mindestsummen in den USA sind sehr niedrig, eine zusätzliche Absicherung ist üblich und sinnvoll.

Nationalparks: Unterkünfte und Campingplätze in und an den Parks sind Monate im Voraus ausgebucht. Für mehrere Parks rechnet sich der Jahrespass „America the Beautiful" ab etwa drei Besuchen.

Typische Planungsfehler

Zu große Distanzen. New York und Kalifornien in zwei Wochen bedeutet zwei Inlandsflüge und drei Zeitzonen. Eine Region pro Reise ist die Regel.

Tagesetappen überschätzen. 500 Kilometer klingen machbar, kosten aber den Tag, für den man gekommen ist. Faustregel: höchstens drei bis vier Stunden Fahrt, zwei Nächte pro Standort.

Nebenkosten vergessen. Steuern, Trinkgeld und Resort Fees können das Budget um 25 bis 30 Prozent über den kalkulierten Preis heben.

Hurrikansaison ignorieren. Von Juni bis November, mit Schwerpunkt August bis Oktober, sind Florida und die Golfküste betroffen — flexible Tarife sind dann sinnvoll.

Städte & Reiseziele in USA

Beste Reisezeit
April bis Juni & September/Oktober (je nach Region)

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Häufige Fragen zu USA

Wann ist die beste Reisezeit für die USA?

Das hängt vom Ziel ab. Für Städtereisen an der Ostküste und die Nationalparks im Westen sind Frühling (April bis Juni) und Frühherbst (September/Oktober) ideal. Florida und der Südwesten sind auch im Winter angenehm warm, im Hochsommer dagegen sehr heiß.

Brauche ich für die USA ein Visum?

Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage reicht deutschen Staatsbürgern in der Regel eine ESTA-Genehmigung, die vor der Reise online beantragt wird. Ein klassisches Visum ist nur bei längeren oder besonderen Aufenthalten nötig.

Lohnt sich ein Roadtrip durch die USA?

Sehr – gerade der Westen mit Las Vegas, Grand Canyon und den Nationalparks lässt sich am besten mit dem Mietwagen erkunden. Für die großen Distanzen zwischen Ost- und Westküste sind zusätzlich Inlandsflüge sinnvoll.

Was kostet die ESTA-Genehmigung und wo beantragt man sie?

Sie kostet wenige Dollar und wird über das offizielle Portal der US-Behörden beantragt. Kommerzielle Vermittler verlangen ein Vielfaches für dieselbe Leistung. Der Antrag sollte einige Tage vor Abflug gestellt werden.

Wie hoch sollte die Reisekrankenversicherung für die USA sein?

So hoch wie möglich, idealerweise unbegrenzt. Die USA haben die weltweit höchsten Behandlungskosten — ein Krankenhausaufenthalt kann fünfstellig werden. Der medizinisch sinnvolle Rücktransport muss ausdrücklich eingeschlossen sein.

Wie viel Trinkgeld ist in den USA üblich?

Im Restaurant 18 bis 20 Prozent, an der Bar ein bis zwei Dollar pro Getränk, beim Taxi rund 15 Prozent. Trinkgeld ist dort kein Bonus, sondern fester Einkommensbestandteil des Personals.