Neuseeland

Wellington

Neuseelands lebendige Hauptstadt an der windigen Cook Strait glänzt mit dem Nationalmuseum Te Papa, einer kreativen Café- und Filmszene und dem Panorama von der roten Cable Car.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands und liegt eingebettet zwischen Hügeln und dem Naturhafen. Herzstück ist das kostenlose Nationalmuseum Te Papa Tongarewa, das Natur, Geschichte und Māori-Kultur des Landes eindrucksvoll und interaktiv erzählt.

Ein Klassiker ist die Fahrt mit der historischen roten Cable Car vom Zentrum hinauf zum Botanischen Garten mit Blick über Stadt und Hafen. Entlang der belebten Waterfront reihen sich Museen, Cafés und Kunstwerke.

Kreativszene & Umgebung

Die kompakte Stadt gilt als kulturelles Herz des Landes: Rund um die Cuba Street pulsiert das Leben mit unabhängigen Cafés, Bars, Boutiquen und Livemusik. Wellington ist außerdem das Zentrum der neuseeländischen Filmindustrie – Fans besuchen die Weta Workshop, wo die Effekte für „Der Herr der Ringe“ entstanden.

Von Wellington startet die Interislander-Fähre über die Cook Strait zur Südinsel – die Überfahrt durch die Marlborough Sounds zählt zu den schönsten Fährstrecken der Welt. Die umliegenden Weinregionen und die Küste von Kāpiti laden zu Tagesausflügen ein.

Kaffee, Craft Beer & Küche

Wellington gilt vielen als Kaffeehauptstadt Neuseelands: Zahlreiche Röstereien und kleine Cafés prägen das Stadtbild, allen voran rund um die Cuba Street und in der versteckten Hannahs Laneway, wo sich Schokoladenmanufaktur und Rösterei aneinanderreihen. Dazu kommt eine lebendige Craft-Bier-Szene mit vielen unabhängigen Brauereien und urigen Bars.

Kulinarisch ist die kompakte Stadt erstaunlich vielfältig – von malaysischen und asiatischen Lokalen über Meeresfrüchte bis zu ambitionierter neuseeländischer Küche. Der wöchentliche Harbourside Market am Wasser ist ein guter Ort für frische Zutaten und Streetfood.

Umgebung & Tagesausflüge

Schon im Stadtgebiet liegt das eingezäunte Naturschutzgebiet Zealandia, in dem sich seltene einheimische Vögel wieder angesiedelt haben. Ein kurzer Aufstieg oder eine Fahrt führt zum Aussichtspunkt Mount Victoria mit weitem Blick über Stadt und Hafen; an der wilden Südküste lassen sich bei den Red Rocks im Winter Robben beobachten.

Für einen Tagesausflug lohnt die Weinregion Martinborough im Wairarapa, rund anderthalb Stunden entfernt und bekannt für Pinot Noir. Filmfans besuchen das Viertel Miramar mit der Weta Cave, Naturfreunde die Vogelinsel Kāpiti Island vor der gleichnamigen Küste.

Anreise & Fortbewegung

Der Wellington Airport ist per Inlandsflug gut mit Auckland, Christchurch und Queenstown verbunden; aus Deutschland reist man mit Umstieg an. Der Flughafen liegt nah am Zentrum und ist per Bus erreichbar.

Wellington ist angenehm kompakt und lässt sich gut zu Fuß erkunden; ergänzend fahren Busse und Vorortzüge. Wer auf die Südinsel weiterreist, nutzt die Autofähre ab dem Fährterminal nahe dem Zentrum.

Beste Reisezeit
Dezember bis März (Sommer) & Oktober/November

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Häufige Fragen zu Wellington

Was sollte man in Wellington nicht verpassen?

Zu den Höhepunkten zählen das kostenlose Nationalmuseum Te Papa, die Fahrt mit der roten Cable Car zum Botanischen Garten, die lebendige Cuba Street und – für Filmfans – die Weta Workshop.

Wie kommt man von Wellington auf die Südinsel?

Mit der Interislander-Autofähre über die Cook Strait nach Picton. Die rund dreistündige Überfahrt durch die Marlborough Sounds ist selbst schon ein landschaftliches Highlight.

Lohnt sich Wellington neben Auckland?

Ja. Als kompakte, gut zu Fuß erkundbare Hauptstadt gilt Wellington als kulturelles Herz des Landes – mit dem Nationalmuseum Te Papa, einer starken Kaffee- und Craft-Bier-Szene und der Filmindustrie in Miramar. Zudem ist die Stadt das Sprungbrett auf die Südinsel per Interislander-Fähre.