Highlights & Sehenswürdigkeiten
Die berühmten Grachten gehören zum UNESCO-Welterbe. Dazu kommen Rijksmuseum, Van-Gogh-Museum und das Anne-Frank-Haus.
Wer Zeit hat, mietet ein Fahrrad und erkundet die Stadt wie die Einheimischen.
Rund um den zentralen Dam-Platz liegen der Königliche Palast und die Nieuwe Kerk. Wenige Schritte entfernt versteckt sich der stille Beginenhof (Begijnhof), am Singel schwimmt der Blumenmarkt Bloemenmarkt. Über den Grachtengürtel mit seinen schmalen Kaufmannshäusern erreicht man den Museumplein rund um die großen Museen.
Die schönsten Viertel
Der Jordaan besticht mit Cafés und kleinen Läden, De Pijp mit dem Albert-Cuyp-Markt und einer lebendigen Gastroszene.
Für Boutiquen und gemütliche Cafés lohnt sich ein Bummel durch die Neun Straßen (De 9 Straatjes) im Grachtengürtel. Hinter dem Hauptbahnhof setzt eine kostenlose Fähre nach Amsterdam-Noord über, wo das EYE Filmmuseum und die frühere Werft NDSM auf Besucher warten.
Anreise & Fortbewegung
Amsterdam ist per Bahn und Flug bestens erreichbar. In der Stadt selbst kommt man mit Tram und Fahrrad am schnellsten voran.
Vom Flughafen Schiphol fährt der Zug in gut 15 Minuten zum Hauptbahnhof Centraal. Für Tram, Bus und Metro nutzt man eine OV-chipkaart oder zahlt kontaktlos mit Karte; ein eigenes Auto ist wegen teurer Parkgebühren und enger Gassen eher hinderlich.
Günstig nach Amsterdam
Unter der Woche und außerhalb der Sommerferien sind Unterkünfte deutlich günstiger. Mehr dazu im Magazin.
Umgebung & Tagesausflüge
Das Umland ist per Zug schnell erreichbar: Die Windmühlen der Zaanse Schans stehen nach rund 20 Minuten Fahrt, das nahe Haarlem und die Grachtenstadt Utrecht liegen ebenfalls in Reichweite. Im Frühjahr (Mitte April bis Anfang Mai) ist der Blumenpark Keukenhof bei Lisse das große Ziel.
Wer Meer sucht, fährt zum Nordseestrand von Zandvoort, der direkt per Zug angebunden ist. Für ein Stück Fischerei-Romantik geht es an die frühere Zuiderzee nach Volendam und auf die Halbinsel Marken.
Was kostet ein Städtetrip nach Amsterdam?
Amsterdam ist eine der teuersten Städte für Übernachtungen in Europa, weil das Angebot politisch begrenzt wird. Wer in Haarlem, Zaandam oder Utrecht bucht, zahlt spürbar weniger und ist per Bahn in 15 bis 30 Minuten im Zentrum.
Zur Rechnung kommt eine der höchsten Touristensteuern Europas, die als Prozentsatz auf den Zimmerpreis erhoben wird — bei Buchungsportalen ist sie oft nicht im angezeigten Preis enthalten.
Essen ist moderat, wenn man die Grachtengürtel-Touristenlokale meidet. Märkte wie der Albert Cuyp und die Viertel De Pijp und Oost bieten deutlich bessere Qualität zum kleineren Preis.
Amsterdam in zwei Tagen
Tag 1 – Museen und Grachten: Rijksmuseum oder Van-Gogh-Museum am Vormittag (Zeitfenster vorab), danach Vondelpark und ein Spaziergang durch den Grachtengürtel bis zum Jordaan.
Tag 2 – Geschichte und Viertel: Anne-Frank-Haus (Tickets ausschließlich online, oft Wochen im Voraus weg), danach De Pijp mit Albert-Cuyp-Markt oder das ruhigere Amsterdam-Noord per kostenloser Fähre hinter dem Hauptbahnhof.
Als Tagesausflug lohnen Zaanse Schans mit den Windmühlen, Haarlem oder — zur Blütezeit im April — die Tulpenfelder zwischen Lisse und Noordwijk.
Praktisches für Amsterdam
Fahrräder: Radwege sind keine Gehwege. Wer darauf stehen bleibt oder unachtsam quert, ist die häufigste Konfliktquelle in der Stadt. Beim Aussteigen aus Taxis und beim Fotografieren aufpassen.
Tickets: Anne-Frank-Haus und Van-Gogh-Museum gibt es nur online mit Zeitfenster. Das Anne-Frank-Haus ist regelmäßig Wochen im Voraus ausverkauft.
Unterwegs: Das Zentrum ist kompakt und zu Fuß machbar; Trams sind praktisch für längere Wege. Vom Flughafen Schiphol fährt der Zug in 15 Minuten zum Hauptbahnhof.
Beste Zeit: April bis Juni und September. April bringt die Tulpen, im Sommer wird es voll. Monatswerte in der Klimatabelle.
Häufige Fragen zu Amsterdam
Wann ist die beste Reisezeit für Amsterdam?
Von April bis September ist das Wetter am mildesten, der Frühling mit blühenden Tulpen gilt als besonders schön.
Muss man Tickets für Museen vorab buchen?
Für das Anne-Frank-Haus und das Van-Gogh-Museum unbedingt: Beide werden ausschließlich mit zeitgebundenen Online-Tickets besucht und sind oft Wochen im Voraus ausgebucht. Auch fürs Rijksmuseum lohnt sich die Buchung vorab.
Wie bewegt man sich in Amsterdam am besten fort?
Das Zentrum erkundet man am besten zu Fuß, mit der Tram oder – wie die Einheimischen – per Fahrrad. Vom Flughafen Schiphol geht es per Zug in gut 15 Minuten zum Centraal; ein Auto ist in der Innenstadt eher hinderlich.
Wie bekommt man Tickets fürs Anne-Frank-Haus?
Ausschließlich online mit festem Zeitfenster, und die Kontingente sind regelmäßig Wochen im Voraus vergeben. Ein Teil der Tickets wird kurzfristiger freigegeben — es lohnt, regelmäßig zu prüfen. Vor Ort gibt es keine Tageskasse.
Lohnt es sich, außerhalb von Amsterdam zu übernachten?
Ja. Haarlem, Zaandam und Utrecht liegen per Bahn 15 bis 30 Minuten entfernt und kosten deutlich weniger — bei einem dicht getakteten Netz, das Tagesausflüge unkompliziert macht.
Wann blühen die Tulpen bei Amsterdam?
Etwa von Mitte März bis Anfang Mai, mit dem Höhepunkt im April. Der Keukenhof ist dann sehr voll; die freien Felder zwischen Lisse und Noordwijk sind kostenlos und oft fotogener.