Österreich

Hallstatt

Hallstatt ist das berühmte Postkartenmotiv des Salzkammerguts: ein winziger Seeort, eingeklemmt zwischen steilen Bergen und dem Hallstätter See, mit Jahrtausende alter Salzgeschichte und einem der meistfotografierten Ortsbilder der Alpen.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Der klassische Blick auf den zwischen See und Fels geschmiegten Ort, vom Nordufer aus, gehört zu den bekanntesten Motiven Österreichs. Der zentrale Marktplatz, die schmalen Gassen und die evangelische Pfarrkirche mit ihrem spitzen Turm bilden das kompakte Ortszentrum, das sich in einer Stunde durchschlendern lässt.

Sehenswert ist das kleine Beinhaus neben der katholischen Pfarrkirche, in dem kunstvoll bemalte Schädel aufbewahrt werden – ein besonderes Zeugnis lokaler Bräuche. Vom Ort führt ein Weg oder Aufzug hinauf zum Skywalk-Aussichtspunkt "Welterbeblick".

Salzbergwerk & See

Hallstatt gilt als eine der ältesten Salzabbaustätten der Welt; ihm verdankt die ganze Bronze- und Eisenzeitkultur (Hallstattzeit) ihren Namen. Die Standseilbahn bringt Besucher hinauf zum Salzbergwerk, wo Führungen samt Bergmannsrutsche in die Stollen und zum urgeschichtlichen Gräberfeld hinabführen.

Der glasklare Hallstätter See lädt zu Bootsfahrten, im Sommer zum Baden und zu Rundwegen am Ufer ein. Eine klassische Ankunft ist die Fahrt mit dem historischen Schiff vom Bahnhof auf der gegenüberliegenden Seeseite direkt in den Ort.

Anreise & Umgang mit dem Andrang

Hallstatt ist per Bahn aus Salzburg oder Bad Ischl mit anschließender Schiffsüberfahrt erreichbar; mit dem Auto führt eine Straße direkt in den Ort, allerdings ist der Verkehr stark reglementiert und Parkplätze liegen am Ortsrand. Die Anreise ohne Auto ist entspannter.

Der kleine Ort zieht sehr viele Tagesgäste an, vor allem mittags. Wer die Ruhe sucht, kommt früh morgens oder am späten Nachmittag oder übernachtet vor Ort, um Hallstatt ohne die größten Menschenmengen zu erleben.

Umgebung im Salzkammergut

Rund um Hallstatt lohnt sich das ganze Salzkammergut: die Eishöhlen und der Fünf-Finger-Aussichtssteg am Krippenstein (Dachstein) über Obertraun, die Kurstadt Bad Ischl und die Seen rund um Gosau. Der Gosausee mit Blick auf den Dachsteingletscher ist ein beliebtes Wanderziel.

Die gesamte Region Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut ist UNESCO-Welterbe – eine Kombination aus Naturlandschaft, Bergseen und langer Kulturgeschichte, die sich gut über mehrere Tage erkunden lässt.

Beste Reisezeit
Mai bis Oktober

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Häufige Fragen zu Hallstatt

Wie viel Zeit sollte man für Hallstatt einplanen?

Der Ort selbst ist klein und in wenigen Stunden erkundet. Wer das Salzbergwerk besucht, eine Bootsfahrt macht und das Salzkammergut ringsum erkundet, plant besser ein bis zwei Tage mit Übernachtung ein.

Wie vermeidet man die größten Menschenmengen in Hallstatt?

Der Ort ist tagsüber sehr voll, vor allem mittags durch Reisegruppen. Am ruhigsten ist es früh morgens, am späten Nachmittag oder wenn man vor Ort übernachtet und den Ort außerhalb der Tagesspitzen erlebt.

Wie reist man am besten nach Hallstatt an?

Entspannt ist die Anreise per Bahn bis zum Bahnhof am gegenüberliegenden Ufer und dann mit dem historischen Schiff in den Ort. Mit dem Auto ist der Verkehr stark reglementiert und Parkplätze liegen am Ortsrand.