Highlights & Sehenswürdigkeiten
Das Gamcheon Culture Village klettert in leuchtend bunten Häusern einen Hang hinauf – ein ehemaliges Flüchtlingsviertel, das mit Kunst, Wandmalereien und kleinen Cafés zu einem Freilichtmuseum wurde und weite Blicke aufs Meer bietet. Der Tempel Haedong Yonggungsa liegt spektakulär direkt an der Küste, die Wellen brechen unmittelbar unter den Tempelhallen.
Am Jagalchi-Markt, dem größten Fischmarkt Koreas, wählt man frischen Fisch und lässt ihn im Obergeschoss zubereiten. Der Strand von Haeundae ist der berühmteste des Landes, der benachbarte Gwangalli-Strand blickt auf die nachts beleuchtete Diamantbrücke.
Viertel & Umgebung
Rund um Seomyeon schlägt das geschäftige Herz der Stadt mit Shopping und Restaurants, während Nampo-dong nahe dem Hafen mit Märkten und dem Aussichtsturm Busan Tower lockt. In den Bergen über der Stadt liegt der große Tempelkomplex Beomeosa in ruhiger Waldlage.
Von Busan aus lohnt ein Ausflug in die historische Stadt Gyeongju, die einstige Hauptstadt des Silla-Reichs, mit Königsgräbern und Tempeln – mit dem Zug in gut einer halben Stunde erreichbar.
Essen & Märkte
Als Hafenstadt ist Busan berühmt für Meeresfrüchte – frisch am Jagalchi-Markt oder als roher Fisch (‚hoe'). Lokale Spezialitäten sind der deftige Schweineeintopf ‚Dwaeji-gukbap' und die kalten Weizennudeln ‚Milmyeon', eine Busaner Erfindung.
Rund um den BIFF-Platz in Nampo-dong, benannt nach dem großen Filmfestival der Stadt, drängen sich Straßenstände mit Snacks wie gefüllten Pfannkuchen (‚Ssiat Hotteok'). Der überdachte Gukje-Markt nebenan ist einer der größten traditionellen Märkte Koreas.
Praktische Tipps
Die Sehenswürdigkeiten Busans liegen weit auseinander; die günstige, englisch beschriftete U-Bahn ist das Rückgrat für die Fortbewegung, für einige Ziele wie den Küstentempel braucht es zusätzlich einen Bus. Bezahlt wird bequem mit der aufladbaren Verkehrskarte.
Die Badesaison an den Stränden ist kurz und konzentriert sich auf Juli und August, dann wird es aber sehr voll und schwül. Für Sightseeing sind Frühling und Herbst angenehmer; wer im Frühling reist, kann die Kirschblüte erleben, etwa entlang der Bahnlinie in Gyeonghwa.
Anreise & Fortbewegung
Mit dem Hochgeschwindigkeitszug KTX ist Busan von Seoul in unter drei Stunden erreichbar; der Bahnhof liegt zentral in der Stadt. Der internationale Flughafen Gimhae bietet zudem Verbindungen unter anderem nach Japan.
Vor Ort ist die U-Bahn günstig und englisch beschriftet und verbindet die weit auseinanderliegenden Viertel und Strände. Bezahlt wird wie in ganz Südkorea bequem mit der aufladbaren Verkehrskarte.
Häufige Fragen zu Busan
Wie kommt man von Seoul nach Busan?
Am schnellsten mit dem Hochgeschwindigkeitszug KTX, der die beiden Städte in unter drei Stunden verbindet. Alternativ gibt es Inlandsflüge zum Flughafen Gimhae; die Bahn bringt einen jedoch direkt und ohne Transferzeiten ins Zentrum.
Wann kann man in Busan baden?
Die Badesaison an Stränden wie Haeundae reicht vor allem von Juli bis August, dann ist es aber sehr voll und schwül. Für Sightseeing bei angenehmem Wetter sind Frühling und Herbst deutlich empfehlenswerter.
Was sollte man in Busan essen?
Als Hafenstadt ist Busan für Meeresfrüchte bekannt, frisch vom Jagalchi-Markt. Lokale Spezialitäten sind der Schweineeintopf Dwaeji-gukbap und die kalten Nudeln Milmyeon; am BIFF-Platz gibt es Streetfood wie gefüllte Hotteok-Pfannkuchen.