Taiwan

Taipeh

Taiwans lebendige Hauptstadt vereint den Wolkenkratzer Taipei 101, dampfende Nachtmärkte und alte Tempel mit heißen Quellen und grünen Bergen direkt vor der Tür – herzlich, günstig und rund um die Uhr kulinarisch.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Der Wolkenkratzer Taipei 101 prägt die Skyline und war einst das höchste Gebäude der Welt; vom Aussichtsdeck reicht der Blick über die ganze Talkessel-Stadt. Der Longshan-Tempel aus dem 18. Jahrhundert ist einer der lebendigsten Orte der Volksfrömmigkeit, umhüllt von Räucherstäbchen und Gebeten.

Die Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle mit ihrem weiten Platz und der Wachablösung gehört ebenso zum Programm wie das Nationale Palastmuseum, das die weltweit bedeutendste Sammlung chinesischer Kaiserkunst beherbergt. Am nördlichen Stadtrand entspannt man im Thermalviertel Beitou in heißen Quellen.

Nachtmärkte & Umgebung

Kein Taipeh-Besuch ohne Nachtmarkt: Der Shilin-Nachtmarkt ist der größte und bekannteste, der Raohe-Nachtmarkt gilt als besonders authentisch. Hier probiert man sich durch Pfefferküchlein, Austern-Omelett, gebratene Nudeln und den berüchtigten Stinky Tofu – und natürlich Bubble Tea, der in Taiwan erfunden wurde.

Vor den Toren der Stadt liegt das ehemalige Bergbaudorf Jiufen mit seinen engen Gassen, Teehäusern und roten Laternen, das an dunstigen Tagen besonders stimmungsvoll wirkt. Auch der Wasserfall- und Wanderort Shifen sowie die Nordküste sind bequeme Tagesausflüge.

Anreise & Fortbewegung

Ab Deutschland erreicht man Taipeh meist mit einem Umstieg; die Reisezeit liegt bei rund 13 bis 15 Stunden. Vom Flughafen Taoyuan fährt eine Metro-Linie in etwa 35 bis 50 Minuten ins Zentrum.

Die MRT-Metro der Stadt ist sauber, günstig und vorbildlich beschriftet, bezahlt wird mit der aufladbaren EasyCard. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug THSR erreicht man die Städte der Westküste bis hinunter nach Kaohsiung in unter zwei Stunden.

Essen & Teekultur

Neben den Nachtmärkten hat Taipeh eine große Restaurantkultur: Die kräftige Rindfleischnudelsuppe (Niúròu Miàn) gilt als inoffizielles Nationalgericht, dazu kommen die gefüllten Suppenteigtaschen Xiaolongbao und das gedämpfte Sandwich Gua Bao. Der Morgen beginnt gern mit warmer Sojamilch und einem herzhaften Eierpfannkuchen (Dan Bing).

Taiwan ist auch ein Teeland – und die Heimat des Bubble Tea, der hier erfunden wurde. In den Hügeln von Maokong am Stadtrand, per Gondel erreichbar, laden traditionelle Teehäuser dazu ein, Oolong-Tee mit Blick über die Stadt zu genießen.

Viertel & Stadtleben

Jedes Viertel hat seinen eigenen Charakter: Das jugendliche Ximending ist Taipehs Ausgeh- und Modeviertel mit Straßenkünstlern und Neonlichtern, rund um das Xinyi-Viertel am Fuß des Taipei 101 konzentriert sich das moderne Leben mit Malls und Bars.

Ruhiger und grüner ist das Da'an-Viertel rund um die Yongkang-Straße, ein Paradies für Feinschmecker und Teeliebhaber. Wer das alte Taipeh sucht, bummelt durch Dadaocheng entlang der historischen Dihua-Straße mit ihren Kolonialfassaden, Teehändlern und Kräuterläden.

Beste Reisezeit
Oktober/November & März/April

Detaillierte Klimatabelle ansehen →

Anzeige

Unterkünfte in Taipeh vergleichen.

Hotels in Taipeh ansehen

Häufige Fragen zu Taipeh

Lohnt sich ein Tagesausflug nach Jiufen ab Taipeh?

Ja. Das ehemalige Bergbaudorf mit seinen Laternengassen und Teehäusern ist per Zug und Bus in gut anderthalb Stunden erreichbar und lässt sich gut mit dem Wasserfallort Shifen verbinden. An dunstigen Abenden ist die Atmosphäre besonders stimmungsvoll.

Wann ist die beste Reisezeit für Taipeh?

Am angenehmsten ist der Herbst (Oktober/November) mit mildem, stabilem Wetter, danach der Frühling (März/April). Der Sommer ist heiß, schwül und Taifun-Saison, der Winter mild, aber oft grau und regnerisch.

Wie viele Tage sollte man für Taipeh einplanen?

Für die Highlights der Stadt und die Nachtmärkte sollte man etwa drei Tage einplanen. Mit Tagesausflügen nach Jiufen, Shifen oder zur Nordküste sowie einem Abstecher zu den Teehäusern von Maokong lohnen sich vier bis fünf Tage.