Highlights & Sehenswürdigkeiten
Innerhalb der quadratischen Altstadt mit ihrem alten Wassergraben reihen sich die Tempel: der Wat Chedi Luang mit seiner mächtigen halbverfallenen Chedi und der Wat Phra Singh mit fein verzierten Gebäuden. Das Wahrzeichen der Region thront jedoch über der Stadt – der Wat Phra That Doi Suthep, dessen goldene Chedi einen weiten Blick übers Tal bietet.
Abends leben die Märkte auf: die Sunday Walking Street entlang der Ratchadamnoen Road, der Saturday Night Market und der tägliche Night Bazaar mit Kunsthandwerk und Streetfood. Chiang Mai ist außerdem ein Hotspot für Thai-Kochkurse.
Natur & ethischer Tierschutz
Rund um Chiang Mai locken Bergdörfer, Wasserfälle und der Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands. Beliebt sind Besuche in Elefanten-Auffangstationen – hier gilt: unbedingt auf ethische Anbieter achten, bei denen die Tiere nicht geritten werden, sondern beobachtet, gefüttert und gebadet werden dürfen.
Seriöse Camps wie der Elephant Nature Park verzichten bewusst auf Reiten und Shows. Wer im November reist, erlebt mit etwas Glück das Lichterfest Yi Peng, bei dem tausende Laternen in den Himmel steigen.
Anreise & Fortbewegung
Der Flughafen Chiang Mai (CNX) liegt nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt und wird aus Bangkok und international angeflogen. Alternativ verbindet ein Nachtzug ab Bangkok den Norden – eine landschaftlich reizvolle, wenn auch langsame Option.
Die kompakte Altstadt erkundet man gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Für längere Wege und Ausflüge dienen die rot lackierten Sammeltaxis (Songthaews), Tuk-Tuks und die App Grab. Zum Doi Suthep fährt man am besten mit einem gecharterten Songthaew.
Essen & Märkte
Die nordthailändische Küche unterscheidet sich deutlich vom Rest des Landes. Das Signature-Gericht ist Khao Soi, eine cremige Currysuppe mit weichen und knusprigen Nudeln. Dazu kommen die würzige Nordsauce Nam Prik Ong und die Grillwurst Sai Ua.
Am besten probiert man sich über die Märkte: der tägliche Warorot-Markt (Kad Luang) für Einheimisches, die Sunday Walking Street und der Saturday Night Market für Streetfood und Kunsthandwerk. Im Szeneviertel Nimmanhaemin (Nimman) reihen sich moderne Cafés mit nordthailändischem Kaffee.
Umgebung & Tagesausflüge
Der Norden ist bergig und grün: Der Nationalpark Doi Inthanon mit Thailands höchstem Gipfel, die Sticky Waterfalls (Bua Tong), an denen man den Kalkfels hinaufklettern kann, und das entspannte Bergstädtchen Pai liegen im Umkreis.
Ein längerer, aber lohnender Ausflug führt nach Chiang Rai zum schneeweißen Tempel Wat Rong Khun (Weißer Tempel) und zum Blauen Tempel.
Häufige Fragen zu Chiang Mai
Wann ist die beste Reisezeit für Chiang Mai?
November bis Februar ist ideal: trocken und angenehm kühl. Die Monate Februar bis April meiden viele Reisende wegen der "Burning Season", in der Brandrodung die Luftqualität stark verschlechtert.
Worauf sollte man bei Elefanten-Erlebnissen achten?
Wähle nur ethische Auffangstationen, bei denen die Tiere nicht geritten werden und keine Shows aufführen müssen. Seriöse Anbieter setzen auf Beobachten, Füttern und Baden – Reiten und Ketten sind ein Warnsignal.
Was sollte man in Chiang Mai unbedingt essen?
Das Nationalgericht des Nordens ist Khao Soi, eine milde Currynudelsuppe. Probieren sollte man außerdem die Grillwurst Sai Ua und sich über die Nachtmärkte sowie den Warorot-Markt schlemmen.