Thailand

Bangkok

Thailands Hauptstadt ist ein rauschender Kontrast aus goldenen Tempeln, Streetfood-Gassen und Skytrain-Metropole – laut, warm und rund um die Uhr in Bewegung.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Im historischen Zentrum Rattanakosin liegen die drei großen Tempel dicht beieinander: der Große Palast mit dem Wat Phra Kaew (Tempel des Smaragd-Buddha), der Wat Pho mit dem 46 Meter langen liegenden Buddha und – auf der anderen Flussseite – der Wat Arun, der bei Sonnenuntergang am schönsten leuchtet.

Für Kontrast sorgen die Khao San Road als legendärer Backpacker-Treffpunkt, die Garküchen von Chinatown (Yaowarat) und die Rooftop-Bars über der Skyline. Am Wochenende lohnt der riesige Chatuchak Weekend Market mit tausenden Ständen.

Die Viertel

Rattanakosin ist die Altstadt mit den Königstempeln, Banglamphu nebenan das Ausgeh- und Backpacker-Viertel rund um die Khao San Road. Sukhumvit steht für moderne Malls, internationale Restaurants und Nachtleben, Silom für Business und den Wochenendmarkt.

Yaowarat, Bangkoks Chinatown, ist abends ein Streetfood-Paradies. Wer dem Trubel entkommen will, nimmt ein Longtailboot in die grünen Kanäle (Khlongs) von Thonburi – hier wirkt die Stadt fast dörflich.

Anreise & Fortbewegung

Die meisten Reisenden landen am Flughafen Suvarnabhumi (BKK); der Airport Rail Link bringt einen in gut 30 Minuten in die Stadt. Billigflieger nutzen oft Don Mueang (DMK) im Norden.

In der Stadt sind Skytrain (BTS) und Metro (MRT) klimatisiert, schnell und stauresistent – die beste Wahl für längere Wege. Auf dem Chao Phraya verkehren Expressboote, und Tuk-Tuks lohnen sich eher fürs Erlebnis als für den Preis. Für Taxifahrten am besten auf das Taxameter bestehen oder Grab nutzen.

Essen & Streetfood

Bangkok gilt als eine der besten Streetfood-Städte der Welt. An Garküchen und in Foodcourts bekommt man Pad Thai, Boat Noodles (kuaytiaw ruea) rund um das Victory Monument, würzigen Papayasalat (Som Tam) und zum Nachtisch Mango mit Klebreis (Khao Niao Mamuang).

Zentren des guten Essens sind das nächtliche Chinatown (Yaowarat) mit seinen Woks am Straßenrand und der Frischmarkt Or Tor Kor. Für ein gehobeneres Erlebnis sorgen die Rooftop-Bars, die über der beleuchteten Skyline ihre Cocktails servieren.

Umgebung & Tagesausflüge

Der beliebteste Tagesausflug führt nach Ayutthaya, der alten Königsstadt mit ihren Tempelruinen rund 80 Kilometer nördlich – erreichbar per Zug, Minivan oder Flusskreuzfahrt. Ebenfalls klassisch sind die schwimmenden Märkte von Damnoen Saduak und Amphawa.

Ein kurioses Ziel ist der Bahnmarkt von Maeklong, wo die Händler ihre Stände beiseiteschieben, sobald der Zug hindurchfährt. Wer mehr Zeit hat, fährt weiter nach Kanchanaburi an die berühmte Brücke am Kwai.

Was kostet ein Städtetrip nach Bangkok?

Bangkok gehört zu den Städten, in denen sich der Preis fast frei wählen lässt. Streetfood an den Garküchen von Yaowarat oder in den Sois kostet einen Bruchteil dessen, was in klimatisierten Malls fällig wird — bei oft besserer Qualität. Wer sich an belebte Stände mit hohem Durchsatz hält, isst günstig und sicher.

Beim Verkehr ist die Rechnung eindeutig: BTS Skytrain und MRT sind schnell und billig, ein Taxi im Berufsverkehr kann für dieselbe Strecke ein Vielfaches der Zeit brauchen. Bestehen Sie im Taxi auf dem Taxameter — bei Festpreisangeboten an Touristenpunkten lohnt sich der nächste Wagen oder eine Fahr-App.

Die Hotelpreise schwanken stark mit der Saison: In der kühlen Trockenzeit von November bis Februar sind sie am höchsten, in der Regenzeit deutlich niedriger. Regen fällt dort meist als kräftiger Schauer am späten Nachmittag, nicht als Dauerregen — für Städtereisende ein guter Tausch.

Bangkok in drei Tagen: eine Route

Tag 1 – Königsstadt: Früh zum Großen Palast und Wat Phra Kaew (strenge Kleiderordnung), danach zu Fuß zum Wat Pho mit dem liegenden Buddha. Mit dem Express-Boot über den Chao Phraya zum Wat Arun, abends an der Flusspromenade essen.

Tag 2 – Märkte und Moderne: Vormittags Chatuchak Weekend Market (nur samstags und sonntags) oder alternativ der Blumenmarkt Pak Khlong Talat. Nachmittags Jim Thompson House, abends Streetfood in Chinatown und eine Rooftop-Bar.

Tag 3 – Ausflug: Ayutthaya, die alte Königsstadt, ist mit dem Zug in gut zwei Stunden erreichbar. Wer lieber in der Stadt bleibt, nimmt ein Boot in die Klongs von Thonburi.

Für die schwimmenden Märkte im Umland sollte man früh aufbrechen — ab dem späten Vormittag sind sie vor allem eine Kulisse für Busgruppen.

Praktisches für Bangkok

Tempel: Schultern und Knie müssen bedeckt sein, im Großen Palast wird das konsequent kontrolliert. Schuhe werden vor den Gebetshallen ausgezogen. Bilder des Königshauses und Buddhastatuen sind kein Fotomotiv für Posen.

Häufige Masche: Wer vor einer Sehenswürdigkeit angesprochen wird, sie sei heute geschlossen, wird zuverlässig zu einem Schneider oder Juwelier gefahren. Die großen Tempel sind täglich geöffnet.

Hitze: Zwischen März und Mai ist es schwül und sehr heiß. Besichtigungen gehören in den frühen Vormittag, der Nachmittag in klimatisierte Museen oder Malls.

Beste Zeit: November bis Februar — trocken und vergleichsweise mild. Details in der Klimatabelle für Bangkok.

Beste Reisezeit
November bis Februar

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Häufige Fragen zu Bangkok

Wie viele Tage sollte man für Bangkok einplanen?

Für die wichtigsten Tempel, Chinatown und einen Marktbesuch reichen drei bis vier Tage. Wer die Stadt als Ausgangspunkt für Ausflüge etwa nach Ayutthaya nutzt, plant besser einen Tag mehr ein.

Wie bewegt man sich in Bangkok am besten fort?

Skytrain (BTS) und Metro (MRT) sind schnell, günstig und stauresistent. Für den Weg zu den Altstadt-Tempeln bieten sich die Expressboote auf dem Chao Phraya an; für alles andere ist die App Grab bequem.

Welche Tagesausflüge lohnen sich ab Bangkok?

Am beliebtesten ist die alte Königsstadt Ayutthaya mit ihren Tempelruinen. Dazu kommen die schwimmenden Märkte bei Damnoen Saduak und Amphawa sowie der Bahnmarkt von Maeklong.

Was zieht man für den Großen Palast in Bangkok an?

Schultern und Knie müssen bedeckt sein, das gilt für alle Geschlechter und wird am Eingang kontrolliert. Lange Hose oder langer Rock und ein T-Shirt mit Ärmeln reichen; ärmellose Oberteile, kurze Hosen und durchsichtige Stoffe werden abgewiesen.

Wie kommt man in Bangkok am schnellsten voran?

Mit BTS Skytrain und MRT — beide umgehen den Verkehr komplett. Für die Strecken am Fluss ist das Express-Boot auf dem Chao Phraya die schnellste und günstigste Verbindung. Taxis lohnen sich vor allem außerhalb der Stoßzeiten und nur mit Taxameter.

Lohnt sich Bangkok in der Regenzeit?

Ja. Der Regen fällt meist als kräftiger Schauer am späten Nachmittag und ist nach ein bis zwei Stunden vorbei; dazwischen bleibt es oft sonnig. Unterkünfte sind dann deutlich günstiger und die Sehenswürdigkeiten weniger voll.