Ratgeber · eSIM

eSIM für China: Anbieter, Preise und die Frage nach WhatsApp und VPN

Kein EU-Roaming und die Große Firewall: Warum eine Reise-eSIM in China mehr ist als ein Datentarif und was die Anbieter dazu sagen.

Kurz gesagt

Ja, für China ist eine eSIM nicht nur sinnvoll, sondern die einfachste Lösung für mobiles Internet. China gehört nicht zum EU-Roaming, deutsche Anbieter rechnen mit Tagespässen ab, und lokale SIM-Karten gibt es nur nach Registrierung mit dem Reisepass. Unbegrenzte Daten kosten bei Airalo ab 10,50 € für drei Tage (Netz China Unicom) und bei Holafly ab 11,37 € (Netz CMCC), Stand September 2026.

Der entscheidende Unterschied zu anderen Ländern: Reise-eSIMs arbeiten als Roaming-Profil eines ausländischen Netzbetreibers, der Datenverkehr wird über dessen Netz geführt. Holafly schreibt auf seiner China-Seite ausdrücklich, dass Sie mit der eSIM über WhatsApp telefonieren und chatten können. Eine Garantie für Google, Instagram oder andere in China blockierte Dienste geben die Anbieter nicht; wer sicher sein will, installiert zusätzlich ein VPN, bevor er einreist.

Beste eSIM für China: Anbieter, Tarife und Datenvolumen im Vergleich

Vergleich nach Tarifdaten der Anbieter, Stand September 2026. Preise sind Momentaufnahmen der jeweiligen Länderseiten in Euro; wo kein Preis steht, war in dieser Auswertung keine Länderseite abrufbar. Alle Tarife sind reine Datentarife ohne eigene Rufnummer, sofern nicht anders vermerkt.

AnbieterModellPreis (Stand September 2026)HotspotLaufzeit
AiraloNetz: China UnicomUnlimited, daneben GB-PaketeUnlimited 10,50 € (3 Tage), 17,00 € (5), 24,00 € (7), 31,50 € (10), 43,50 € (15), 61,50 € (30 Tage)k. A.3 bis 30 TageZur Webseite
HolaflyNetz: CMCC (China Mobile)Unbegrenzte Daten nach Tagen11,37 € (3 Tage), 18,50 € (5), 25,50 € (7), 33,90 € (10), 46,90 € (15), 68,90 € (30 Tage)ja, 1 GB pro Tag3 bis 30 TageZur Webseite
SailyGB-Pakete 1 bis 20 GB, Unlimited-Option1 GB / 7 Tage 3,99 €, 3 GB / 30 Tage 9,99 €, 5 GB 13,99 €, 10 GB 23,99 €, 20 GB 35,49 €, Unlimited-Option 5 bis 30 Tagek. A.7 oder 30 Tage, Unlimited 5 bis 30 TageZur Webseite
eSIMonyDatenpakete nach Landnicht abgerufenk. A.je PaketZur Webseite
SimbyeDatenpakete nach Land und Regionnicht abgerufenk. A.je PaketZur Webseite
Breeze eSIMLänder- und Regionalpaketenicht abgerufenk. A.je PaketZur Webseite
JetpacDatenpakete mit Reise-Extrasnicht abgerufenk. A.je PaketZur Webseite

Werbehinweis: Die Links zu Saily, eSIMony und Simbye sind Werbelinks (Affiliate). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht. Alle übrigen Anbieter verlinken wir unbezahlt.

Quellen der Preise: Airalo: airalo.com/china-esim · Holafly: esim.holafly.com/de/esim-china/ · Saily: saily.com/de/esim-china/. Abgerufen im September 2026, Anbieter ändern Preise laufend.

Airalo eSIM China: unbegrenzte Daten im Netz von China Unicom

Airalo listet für China Unlimited-Pakete von 3 bis 30 Tagen: 10,50 € für drei Tage, 17,00 € für fünf, 24,00 € für sieben, 31,50 € für zehn, 43,50 € für fünfzehn und 61,50 € für dreißig Tage (Stand September 2026). Als Netz nennt die Tarifseite China Unicom. Zur Erreichbarkeit von Google, WhatsApp oder VPN macht die abgerufene Airalo-Seite keine Aussage; das Paketdetail und die Airalo-Hilfe geben vor dem Kauf Auskunft.

Neben Unlimited führt Airalo GB-Pakete im Reiter „Standard“, die auf der abgerufenen Seite nicht angezeigt wurden. Wer China mit Hongkong, Macau oder Taiwan kombiniert, braucht meist ein separates Paket oder die regionale Asien-eSIM „Asialink“ für 18 Länder; ob Hongkong im China-Paket enthalten ist, steht im Paketdetail und ist nicht selbstverständlich.

Für wen:Rundreisen Peking, Xi’an, Shanghai mit täglicher Navigation und Übersetzer: der günstigste Unlimited-Preis im Vergleich.

Zur Webseite von Airalo →

Holafly eSIM China: unbegrenzt surfen, WhatsApp laut Anbieter nutzbar

Holafly bucht die China-eSIM laut Anbieter in das Netz von CMCC (China Mobile) ein, den größten Netzbetreiber des Landes, und verkauft unbegrenzte Daten nach Tagen: 11,37 € für drei Tage, 18,50 € für fünf, 25,50 € für sieben, 33,90 € für zehn, 46,90 € für fünfzehn und 68,90 € für dreißig Tage (Stand September 2026). Der Hotspot ist mit 1 GB pro Tag enthalten, Anrufe und SMS nicht.

Für China wichtig: Holafly schreibt auf der Tarifseite, dass Sie mit der eSIM über WhatsApp telefonieren und chatten können. Zu Google, Instagram oder einem eingebauten VPN macht die Seite keine Aussage. Zur Netzabdeckung heißt es, dass 4G LTE und 5G in den großen Städten verfügbar sind, in abgelegenen Gebieten die Verbindung aber instabil sein kann. Das „Always On“-Backup mit 1 GB pro Monat gehört zu jedem Paket.

Für wen:Reisende, denen die ausdrückliche WhatsApp-Zusage des Anbieters und der Hotspot für ein zweites Gerät wichtig sind.

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Saily eSIM China: Datenpakete ab 3,99 €

Saily gehört zu Nord Security, dem Unternehmen hinter NordVPN, und verkauft seine eSIM für China als Datenpakete in fünf Stufen: 1 GB für sieben Tage kostet 3,99 €, 3 GB für 30 Tage 9,99 €, 5 GB 13,99 €, 10 GB 23,99 €, 20 GB 35,49 € (alle Preise Stand September 2026 von der Saily-Tarifseite). Dazu kommt eine Unlimited-Option mit wählbarer Laufzeit zwischen 5 und 30 Tagen. Auf der China-Seite weist Saily selbst darauf hin, dass der Zugang zur Saily-App in China aufgrund lokaler Beschränkungen eingeschränkt sein kann, und rät, die eSIM vor der Reise einzurichten. Das Aktivierungsfenster beträgt 180 Tage, das Paket aktiviert sich automatisch beim ersten Einbuchen ins Netz vor Ort.

Saily gehört zu Nord Security und wirbt mit Sicherheitsfunktionen in der App, darunter das Ändern des virtuellen Standorts. Ob und wie das in China funktioniert, sagt die Anbieterseite nicht konkret; verlassen Sie sich darauf nicht als Ersatz für ein eigenes VPN. Wie bei allen Anbietern gilt: App und eSIM vollständig vor der Abreise einrichten.

Für wen:Wenignutzer mit Hotel-WLAN und Asien-Rundreisende, die mit einer eSIM und wechselnden Länderpaketen arbeiten.

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eSIMony: deutscher Anbieter für China

eSIMony aus Deutschland führt Datenpakete für über 100 Länder inklusive China, mit deutschsprachigem Support. Preise nicht abgerufen; fragen Sie beim Support nach, wie es um blockierte Dienste steht.

Für wen:Reisende, die Support auf Deutsch bevorzugen.

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Simbye: China lokal oder als Asien-Paket

Simbye bietet Reise-eSIMs für China einzeln und in Asien-Regionalpaketen. Preise nicht abgerufen.

Für wen:Preisvergleicher mit Hongkong oder Taiwan auf der Route.

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Breeze eSIM: englischsprachige Alternative

Breeze eSIM führt Länder- und Regionalpakete mit englischer Oberfläche, China eingeschlossen. Preise nicht abgerufen.

Für wen:Rundreisende mit englischer App.

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Jetpac: eSIM mit Lounge-Zugang

Jetpac ergänzt den Datentarif um Extras wie Lounge-Zugang bei Flugverspätung, bei den langen Umstiegen nach China ein Vorteil. Tarifpreis nicht abgerufen.

Für wen:Vielflieger mit Umstiegen.

Zur Webseite von Jetpac →

eSIM für China kaufen, installieren und aktivieren: die Einrichtung Schritt für Schritt

  1. Gerätecheck vor dem Kauf. Die eSIM läuft nur auf eSIM-fähigen Smartphones, also iPhone ab XS/XR, Google Pixel ab Modell 3, Samsung Galaxy ab S20 und vielen neueren Android-Geräten. In den Einstellungen unter „Mobilfunk“ oder „SIM-Manager“ muss der Punkt „eSIM hinzufügen“ erscheinen. Das Gerät darf keinen Netlock haben.
  2. Vor der Abreise kaufen und installieren. Nach dem Kauf kommt ein QR-Code per E-Mail oder direkt in der App. Scannen Sie den QR-Code zu Hause im WLAN, dann ist das eSIM-Profil bereits installiert, wenn Sie in China landen. Alternativ lässt sich das Profil manuell mit SM-DP+-Adresse und Aktivierungscode eintragen.
  3. Aktivierung erst im Land. Bei den meisten Anbietern beginnt die Laufzeit mit der ersten Verbindung zu einem Netz vor Ort. Lassen Sie die Reise-eSIM bis zur Landung ausgeschaltet oder das Datenroaming dafür deaktiviert, sonst laufen die Tage schon in Deutschland.
  4. Dual-SIM richtig einstellen. Die deutsche SIM bleibt für Anrufe und SMS aktiv, die eSIM übernimmt die mobilen Daten. Wichtig: Datenroaming für die deutsche SIM ausschalten, damit nicht versehentlich teures Roaming über den Heimatvertrag läuft. Die eigene Rufnummer bleibt erreichbar, WhatsApp läuft weiter über die bekannte Nummer.
  5. Nachladen statt neu kaufen. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, lässt sich in der App ein weiteres Datenpaket auf dieselbe eSIM buchen. Ein zweites Profil ist nicht nötig.

WhatsApp, Google und VPN: was in China mit der eSIM geht

Die Große Firewall blockiert in China Google-Dienste, WhatsApp, Instagram, Facebook und viele westliche Nachrichtenseiten, sobald der Datenverkehr über ein chinesisches Netz ins Internet geht. Bei einer lokalen SIM-Karte ist das der Fall. Reise-eSIMs funktionieren anders: Sie sind das Roaming-Profil eines ausländischen Netzbetreibers, der Datenverkehr wird ins Heimnetz dieses Betreibers geführt und erst dort ins Internet geleitet. Deshalb berichten Anbieter wie Holafly, dass WhatsApp mit ihrer eSIM funktioniert.

Eine Garantie für alle westlichen Dienste ist das nicht, und die Anbieter geben sie auch nicht. Wer Gmail, Google Maps und Instagram sicher braucht, installiert vor der Einreise ein VPN, denn die Webseiten der VPN-Anbieter sind in China selbst nicht erreichbar. VPN-Nutzung ist in China reglementiert; informieren Sie sich vor der Reise über die aktuelle Lage. Als Ersatz für Google Maps hat sich Apple Karten bewährt, das in China auf lokale Kartendaten zugreift, dazu Übersetzer mit Offline-Sprachpaket.

Netzabdeckung und Bezahlen in China

China hat drei Netzbetreiber, China Mobile (CMCC), China Unicom und China Telecom. Airalo nutzt China Unicom, Holafly CMCC. In Peking, Shanghai, Chengdu, Xi’an, Guangzhou und entlang der Hochgeschwindigkeitsstrecken ist 5G Standard. Holafly weist selbst darauf hin, dass die Verbindung in abgelegenen Gebieten instabil sein kann; das gilt für Teile Tibets, Xinjiangs und ländliche Bergregionen.

Ohne Daten geht in China fast nichts: Bezahlt wird nahezu überall per Alipay oder WeChat Pay, beide funktionieren inzwischen mit ausländischen Kreditkarten, brauchen aber eine ständige Datenverbindung. Auch Taxi-Apps, Bahntickets und Museumsbuchungen laufen über das Smartphone. Planen Sie deshalb eher zu viel Datenvolumen ein oder nehmen Sie Unlimited.

Hongkong, Macau und Taiwan: eigene Pakete nötig

Hongkong und Macau haben eigene Netze ohne Große Firewall, Taiwan ist ohnehin ein eigenes Reiseziel. Ein reines China-Paket gilt dort in der Regel nicht, manche Anbieter bieten Kombipakete „China, Hongkong, Macau“ an. Wer die klassische Route Hongkong, Guangzhou, Shanghai plant, nimmt entweder das Kombipaket oder eine Asien-eSIM. Prüfen Sie die Länderliste im Paketdetail, bevor Sie kaufen.

Vorteile einer eSIM für China: Internetzugang zu westlichen Diensten, kompatibel mit iOS und Android

Die richtige eSIM für die Reise nach China löst ein Problem, das eine lokale SIM-Karte nicht lösen kann: Weil der Datenverkehr der Reise-eSIM über ein ausländisches Netz geführt wird, funktionieren westliche Dienste wie Google, Google Maps, Google Translate, Gmail und Apps wie WhatsApp oder Instagram in China ohne separaten Internetzugang, die China blockiert. Die Anbieter selbst sagen das auf ihren China-Seiten, und genau deshalb ist die China eSIM für Festlandchina auch dann sinnvoll, wenn der Tarif pro GB teurer ist als eine physische SIM-Karte vor Ort.

Die eSIM kaufen Sie in Deutschland, installieren sie vor der Abreise und aktivieren sie erst nach der Landung in Peking oder Shanghai. Kompatibel sind alle eSIM-fähigen Geräte mit iOS und Android, wichtig ist nur ein Modell ohne Netlock und ohne chinesische Gerätevariante ohne eSIM-Funktion. Die Abdeckung von China Mobile und China Unicom ist in Großstädten wie Peking, Shanghai und Chengdu zuverlässig, 5G inklusive, auf dem Land wird die Internetverbindung dünner. Mobile Daten lassen sich in der App aufladen, was in China nur klappt, wenn Sie die Anbieter-App vor der Reise eingerichtet haben, weil sie auf dem chinesischen Festland selbst eingeschränkt sein kann. So bleiben Sie mit Familie und Kollegen in Kontakt, ohne Roaming-Gebühren des deutschen Vertrags und ohne eSIM-Anbieter, die in China nicht funktionieren. Wer weiter nach Hongkong, Taiwan oder Japan reist, wählt eine eSIM für Asien statt eines reinen China-Tarifs.

Alternativen zur eSIM: physische SIM-Karte, Roaming-Paket und WLAN in China

  • Lokale SIM-Karte in China: China Mobile, China Unicom und China Telecom verkaufen Touristen-SIMs am Flughafen, nur mit Reisepass und Registrierung. Günstig pro Gigabyte, aber der Datenverkehr läuft über chinesische Netze, also mit allen Blockaden; WhatsApp und Google gehen dann nur per VPN.
  • Roaming-Paket des deutschen Anbieters: Tages- oder Wochenpässe für China mit wenig Datenvolumen. Der Datenverkehr läuft wie bei der Reise-eSIM über das Heimnetz, deshalb funktionieren westliche Dienste meist; der Preis ist aber deutlich höher als jede eSIM.
  • Hotel-WLAN: In internationalen Hotels vorhanden, aber ebenfalls hinter der Firewall. Ohne VPN keine Google-Dienste, und unterwegs für Alipay, Taxi und Bahn ohnehin keine Hilfe.

Häufig gestellte Fragen zur eSIM für China

Welche ist die beste eSIM für China?

Für unbegrenzte Daten zum günstigsten Preis Airalo ab 10,50 € für drei Tage im Netz von China Unicom. Für unbegrenzte Daten mit Hotspot und der ausdrücklichen WhatsApp-Zusage des Anbieters Holafly ab 11,37 € im Netz von CMCC. Für kleine Pakete Saily. Alle Preise Stand September 2026.

Ist eSIM in China erlaubt?

Ja. Die Nutzung einer ausländischen Reise-eSIM ist erlaubt und funktioniert wie Roaming. Registrieren müssen Sie sich nur für lokale chinesische SIM-Karten. Anders sieht es bei VPN aus: Die Nutzung ist in China reglementiert, informieren Sie sich vor der Reise.

Kann man mit eSIM in China WhatsApp nutzen?

Holafly sagt auf seiner China-Seite ausdrücklich ja: telefonieren und chatten über WhatsApp ist mit der eSIM möglich. Der Grund ist, dass der Datenverkehr der Reise-eSIM über ein ausländisches Netz geführt wird. Für andere Anbieter und Dienste wie Google oder Instagram gibt es keine Garantie, ein VPN als Reserve ist ratsam.

Brauche ich ein VPN, wenn ich eine eSIM in China nutze?

Nicht zwingend, weil viele westliche Dienste über die Reise-eSIM erreichbar sind. Als Reserve ist ein vor der Einreise installiertes VPN trotzdem sinnvoll, denn die Anbieter garantieren nicht jeden Dienst, und die VPN-Webseiten sind in China selbst nicht erreichbar.

Was kostet eine eSIM für China?

Unbegrenzte Daten kosten bei Airalo 10,50 € für drei Tage, 24,00 € für sieben und 61,50 € für 30 Tage; bei Holafly 11,37 €, 25,50 € und 68,90 € (Stand September 2026). GB-Pakete von Saily haben wir nicht abgerufen.

Funktioniert Google Maps in China mit einer eSIM?

Über die Reise-eSIM in vielen Fällen ja, garantiert ist es nicht. Zudem sind die Kartendaten von Google in China lückenhaft und versetzt. Apple Karten nutzt in China lokale Kartendaten und ist vor Ort meist die bessere Wahl, dazu Offline-Karten als Reserve.

Gilt die China-eSIM auch in Hongkong oder Taiwan?

In der Regel nicht. Hongkong und Macau brauchen ein eigenes oder ein Kombipaket, Taiwan ohnehin. Für Rundreisen ist eine Asien-eSIM die einfachere Lösung.

Fazit: die richtige eSIM für China nach Reisetyp

In China ist die Reise-eSIM mehr als ein Datentarif: Weil der Datenverkehr über ein ausländisches Netz läuft, bleiben Messenger und viele westliche Dienste nutzbar, ohne dass Sie sich am Flughafen registrieren. Für Rundreisen empfehlen wir Airalo Unlimited im Netz von China Unicom ab 10,50 € für drei Tage; wer die ausdrückliche WhatsApp-Zusage und den Hotspot schätzt, nimmt Holafly im Netz von CMCC. Wenignutzer greifen zu Saily.

Drei Dinge vor dem Abflug: eSIM installieren, ein VPN als Reserve einrichten und Alipay oder WeChat Pay mit der Kreditkarte verknüpfen. Nach der Landung das Datenroaming der deutschen SIM ausschalten, dann läuft alles über die eSIM.