eSIM für Japan: Anbieter, Preise und Netze im Vergleich
Kein EU-Roaming, kaum Prepaid-SIMs mit Rufnummer für Touristen: Japan ist das klassische eSIM-Land. Unlimited ab 10,50 € für drei Tage.
Ja, für Japan ist eine eSIM die beste Lösung für mobiles Internet. Japan liegt außerhalb des EU-Roamings, deutsche Anbieter verlangen dort Tagespässe, und lokale Prepaid-SIM-Karten mit Rufnummer gibt es für Touristen praktisch nicht, nur reine Datentarife. Genau das liefert die Reise-eSIM: unbegrenzte Daten ab 10,50 € für drei Tage bei Airalo (Netz Softbank) oder ab 3,79 € für einen Tag bei Holafly (Netze KDDI und Softbank), Stand September 2026.
Die beste eSIM für Japan hängt vom Reisestil ab: Airalo für unbegrenzte Daten zum günstigsten Preis über drei Wochen, Holafly für unbegrenzte Daten mit Hotspot und Tagesoption, Saily für kleine Datenpakete. Ubigi aus der NTT-Gruppe ist in Japan traditionell stark und gehört in jeden Vergleich, auch wenn wir es nicht verlinken. Wichtig für alle: Navigation, Übersetzer und Bahn-Apps laufen in Japan ununterbrochen, planen Sie mehr Datenvolumen als für andere Ziele.
Beste eSIM für Japan: Anbieter, Tarife und Datenvolumen im Vergleich
Vergleich nach Tarifdaten der Anbieter, Stand September 2026. Preise sind Momentaufnahmen der jeweiligen Länderseiten in Euro; wo kein Preis steht, war in dieser Auswertung keine Länderseite abrufbar. Alle Tarife sind reine Datentarife ohne eigene Rufnummer, sofern nicht anders vermerkt.
| Anbieter | Modell | Preis (Stand September 2026) | Hotspot | Laufzeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| SailyNetz: KDDI / SoftBank | GB-Pakete 1 bis 20 GB, Unlimited-Option | 1 GB / 7 Tage 3,49 €, 3 GB / 30 Tage 6,99 €, 5 GB 9,99 €, 10 GB 15,99 €, 20 GB 21,99 €, Unlimited 15 Tage 43,49 € | k. A. | 7 oder 30 Tage, Unlimited 5 bis 30 Tage | Zur Webseite |
| AiraloNetz: Softbank + 1 weiteres | Unlimited, daneben GB-Pakete | Unlimited 10,50 € (3 Tage), 15,50 € (5), 24,00 € (7), 31,00 € (10), 43,00 € (15), 61,50 € (30 Tage) | k. A. | 3 bis 30 Tage | Zur Webseite |
| HolaflyNetz: KDDI / Softbank | Unbegrenzte Daten nach Tagen | 3,79 € (1 Tag), 11,37 € (3), 18,50 € (5), 25,50 € (7), 33,90 € (10), 46,90 € (15), 68,90 € (30 Tage) | ja, 1 GB pro Tag | 1 bis 30 Tage | Zur Webseite |
| eSIMony | Datenpakete nach Land | nicht abgerufen | k. A. | je Paket | Zur Webseite |
| Simbye | Datenpakete nach Land und Region | nicht abgerufen | k. A. | je Paket | Zur Webseite |
| Breeze eSIM | Länder- und Regionalpakete | nicht abgerufen | k. A. | je Paket | Zur Webseite |
| Jetpac | Datenpakete mit Reise-Extras | nicht abgerufen | k. A. | je Paket | Zur Webseite |
| Ubigi | Datenpakete, stark in Japan (nur Nennung) | nicht abgerufen | k. A. | je Paket | kein Link |
Werbehinweis: Die Links zu Saily, eSIMony und Simbye sind Werbelinks (Affiliate). Kaufen Sie darüber, erhalten wir eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht. Alle übrigen Anbieter verlinken wir unbezahlt.
Quellen der Preise: Saily: saily.com/de/esim-japan/ · Airalo: airalo.com/japan-esim · Holafly: esim.holafly.com/de/esim-japan/. Abgerufen im September 2026, Anbieter ändern Preise laufend.
Saily eSIM Japan: Datenpakete ab 3,49 €
Saily gehört zu Nord Security, dem Unternehmen hinter NordVPN, und verkauft seine eSIM für Japan als Datenpakete in fünf Stufen: 1 GB für sieben Tage kostet 3,49 €, 3 GB für 30 Tage 6,99 €, 5 GB 9,99 €, 10 GB 15,99 €, 20 GB 21,99 € (alle Preise Stand September 2026 von der Saily-Tarifseite). Dazu kommt eine Unlimited-Option mit wählbarer Laufzeit zwischen 5 und 30 Tagen, 15 Tage kosten 43,49 €; laut Tarifseite gibt es dabei 5 GB pro Tag in voller Geschwindigkeit, danach unbegrenzt mit bis zu 1 Mbit/s. Als Netzpartner nennt Saily KDDI und SoftBank. Das Aktivierungsfenster beträgt 180 Tage, das Paket aktiviert sich automatisch beim ersten Einbuchen ins Netz vor Ort.
Für Japan interessant: Saily ist App-basiert und zeigt den Verbrauch live an, was bei der datenhungrigen Navigation durch Tokio hilft. Wer nach Japan weiter nach Südkorea oder Taiwan reist, kauft in derselben App das nächste Länderpaket, ohne die eSIM zu wechseln.
Für wen:Reisende mit Hotel-WLAN und planbarem Verbrauch sowie Asien-Rundreisen mit mehreren Ländern.
Airalo eSIM Japan: unbegrenzte Daten im Softbank-Netz
Airalo listet für Japan Unlimited-Pakete von 3 bis 30 Tagen: 10,50 € für drei Tage, 15,50 € für fünf, 24,00 € für sieben, 31,00 € für zehn, 43,00 € für fünfzehn und 61,50 € für dreißig Tage (Stand September 2026). Als Netz nennt die Tarifseite Softbank plus einen weiteren Betreiber. Reiner Datentarif ohne Rufnummer, Installation per QR-Code oder direkt in der Airalo-App.
Für die klassische Zwei-Wochen-Route Tokio, Hakone, Kyoto, Osaka passt das 15-Tage-Paket für 43,00 €. Neben Unlimited gibt es GB-Pakete im Reiter „Standard“, die auf der abgerufenen Seite nicht angezeigt wurden. Wer Japan mit Südkorea kombiniert, findet bei Airalo die regionale Asien-eSIM „Asialink“ für 18 Länder, Unlimited ab 10,50 € für drei Tage.
Für wen:Zwei bis drei Wochen Japan mit täglicher Navigation, Übersetzer und Bahn-Apps: der günstigste Unlimited-Tarif über 15 Tage.
Holafly eSIM Japan: unbegrenzt surfen in den Netzen von KDDI und Softbank
Holafly bucht die Japan-eSIM laut Anbieter in die Netze von KDDI (au) und Softbank ein, zwei der drei großen japanischen Netzbetreiber. Als einziger Anbieter im Vergleich bietet Holafly ein Ein-Tages-Paket für 3,79 € an, praktisch für einen Zwischenstopp; weiter geht es mit 11,37 € für drei Tage, 18,50 € für fünf, 25,50 € für sieben, 33,90 € für zehn, 46,90 € für fünfzehn und 68,90 € für dreißig Tage (Stand September 2026).
Der Hotspot ist enthalten und auf 1 GB pro Tag begrenzt, Anrufe und SMS sind nicht dabei. Das „Always On“-Backup mit 1 GB pro Monat in über 150 Ländern gehört zu jedem Paket. Gegenüber Airalo zahlen Sie für 15 Tage rund vier Euro mehr, bekommen dafür das zweite Netz und den Hotspot.
Für wen:Paare und Familien, die eine Verbindung für Tablet oder zweites Gerät teilen, und Reisende mit nur einem Tag Aufenthalt.
Ubigi: der Japan-Spezialist aus der NTT-Gruppe
Ubigi gehört über Transatel zur japanischen NTT-Gruppe und ist in Japan seit Jahren einer der etablierten Anbieter für Daten-eSIMs. In Vergleichen taucht Ubigi bei Japan regelmäßig weit oben auf. Wir führen Ubigi hier als Vergleichsnennung ohne Link; Preise haben wir nicht abgerufen. Wer ohnehin mehrere Anbieter vergleicht, sollte Ubigi für Japan einbeziehen.
Für wen:Vergleicher, die speziell für Japan einen Anbieter mit lokaler Konzernmutter bevorzugen.
eSIMony: deutscher Anbieter für Japan
eSIMony bietet Datenpakete für über 100 Länder inklusive Japan an, mit deutschsprachigem Support und Sitz in Deutschland. Preise nicht abgerufen.
Für wen:Reisende, die Hilfe auf Deutsch bevorzugen.
Simbye: Japan lokal oder als Asien-Paket
Simbye verkauft Reise-eSIMs für Japan einzeln oder in Asien-Regionalpaketen. Preise nicht abgerufen.
Für wen:Preisvergleicher mit Südkorea oder Taiwan auf der Route.
Breeze eSIM: englischsprachige Alternative
Breeze eSIM führt Länder- und Regionalpakete mit englischer Oberfläche, Japan eingeschlossen. Preise nicht abgerufen.
Für wen:Rundreisende mit englischer App.
Zur Webseite von Breeze eSIM →
Jetpac: eSIM mit Lounge-Zugang
Jetpac ergänzt den Datentarif um Extras wie Lounge-Zugang bei Flugverspätung. Bei Umstiegen in Doha, Dubai oder Helsinki auf dem Weg nach Tokio ein Vorteil; Tarifpreis nicht abgerufen.
Für wen:Vielflieger mit langen Umstiegen.
eSIM für Japan kaufen, installieren und aktivieren: die Einrichtung Schritt für Schritt
- Gerätecheck vor dem Kauf. Die eSIM läuft nur auf eSIM-fähigen Smartphones, also iPhone ab XS/XR, Google Pixel ab Modell 3, Samsung Galaxy ab S20 und vielen neueren Android-Geräten. In den Einstellungen unter „Mobilfunk“ oder „SIM-Manager“ muss der Punkt „eSIM hinzufügen“ erscheinen. Das Gerät darf keinen Netlock haben.
- Vor der Abreise kaufen und installieren. Nach dem Kauf kommt ein QR-Code per E-Mail oder direkt in der App. Scannen Sie den QR-Code zu Hause im WLAN, dann ist das eSIM-Profil bereits installiert, wenn Sie in Japan landen. Alternativ lässt sich das Profil manuell mit SM-DP+-Adresse und Aktivierungscode eintragen.
- Aktivierung erst im Land. Bei den meisten Anbietern beginnt die Laufzeit mit der ersten Verbindung zu einem Netz vor Ort. Lassen Sie die Reise-eSIM bis zur Landung ausgeschaltet oder das Datenroaming dafür deaktiviert, sonst laufen die Tage schon in Deutschland.
- Dual-SIM richtig einstellen. Die deutsche SIM bleibt für Anrufe und SMS aktiv, die eSIM übernimmt die mobilen Daten. Wichtig: Datenroaming für die deutsche SIM ausschalten, damit nicht versehentlich teures Roaming über den Heimatvertrag läuft. Die eigene Rufnummer bleibt erreichbar, WhatsApp läuft weiter über die bekannte Nummer.
- Nachladen statt neu kaufen. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, lässt sich in der App ein weiteres Datenpaket auf dieselbe eSIM buchen. Ein zweites Profil ist nicht nötig.
Netzabdeckung in Japan: vom Shinkansen bis in die Alpen
Japan hat drei große Netzbetreiber, NTT Docomo, KDDI (au) und Softbank, dazu Rakuten Mobile als vierten. Reise-eSIMs laufen bei Airalo über Softbank, bei Holafly über KDDI und Softbank. Die Abdeckung ist in Tokio, Kyoto, Osaka, Hiroshima und Fukuoka lückenlos mit 5G, auch in der U-Bahn und im Shinkansen. In den japanischen Alpen, auf Wanderwegen um Kamikochi oder Yakushima und in ländlichen Regionen Hokkaidos gibt es Funklöcher, meist aber Empfang in den Orten selbst.
Anrufe und SMS enthält keine der verglichenen eSIMs. Das ist in Japan kein Nachteil, weil Restaurants und Hotels zunehmend online buchbar sind und Touristen ohnehin kaum lokale Prepaid-SIMs mit Rufnummer bekommen. Die deutsche SIM bleibt für Erreichbarkeit aktiv.
Warum Japan mehr Datenvolumen braucht als andere Ziele
In Japan läuft fast alles über das Smartphone: Google Maps für die komplexen Bahnhöfe, Bahn-Apps für Verbindungen und Sitzplatzreservierungen, Google Translate mit Kamera für Speisekarten und Schilder, dazu die Suica- oder Pasmo-Karte in der Wallet und Ticket-Apps für Museen und Teamlab. Rechnen Sie mit 2 bis 3 GB pro Woche allein für Navigation und Übersetzung, mit Fotos in die Cloud und Social Media 5 bis 8 GB. Über zwei Wochen sind 15 GB realistisch, weshalb Unlimited-Tarife in Japan besonders sinnvoll sind.
Laden Sie vor der Abreise die Offline-Karten von Tokio, Kyoto und Osaka herunter und die Übersetzer-Sprachpakete für Japanisch. Das spart Datenvolumen und hilft in der U-Bahn, wenn die Verbindung kurz abbricht.
Typische Fallen: Rufnummer, Pocket-WLAN und Datenroaming
Wer eine japanische Rufnummer braucht, etwa für Restaurantreservierungen per Telefon, bekommt sie als Tourist kaum: Prepaid-SIMs mit Sprachfunktion sind in Japan weitgehend Bewohnern vorbehalten. Reise-eSIMs sind reine Datentarife, telefoniert wird über Messenger; viele Restaurants nehmen inzwischen Reservierungen über Plattformen an.
Das klassische Pocket-WLAN zum Mieten am Flughafen ist teurer als eine eSIM, braucht ein zusätzliches Gerät samt Akku und muss zurückgegeben werden. Für Gruppen mit mehreren Geräten kann es sich noch lohnen, für Einzelreisende und Paare hat die eSIM mit Hotspot es abgelöst. Und wie überall: Datenroaming der deutschen SIM nach der Landung ausschalten, sonst laden Updates über den Heimatvertrag.
Vorteile einer eSIM für Japan: 5G-Netz, automatisch aktiviert, flexibel aufladen
Die passende eSIM für die Reise nach Japan kaufen Sie zu Hause, installieren sie in wenigen Minuten und müssen sie vor Ort nicht einmal aktivieren: Die Japan eSIM wird direkt nach der Landung in Tokio oder Osaka automatisch aktiviert, sobald sich das Gerät ins Netz von KDDI, SoftBank oder NTT Docomo einbucht. Physische SIM-Karten für Touristen gibt es am Flughafen zwar auch, sie sind aber teurer, an Laufzeiten gebunden und erfordern den Kartenwechsel.
Die Mobilfunkanbieter in Japan bieten flächendeckend 4G und in den Städten 5G, entsprechend zuverlässig ist die Datenverbindung der Reise-eSIMs. Für den Aufenthalt in Japan zählt vor allem der Datenverbrauch: Navigation durch die Bahnhöfe, Übersetzer-Apps und Fotos in der Cloud treiben ihn nach oben, deshalb ist die richtige eSIM für den Japan Urlaub eher ein großes Paket oder Unlimited. Aufladen geht bei allen Anbietern in der App, ohne eine neue eSIM zu installieren, und die Flexibilität bei der Laufzeit (3 bis 30 Tage) passt zu Rundreisen mit dem JR Pass. Wer weiter nach Südkorea oder Taiwan reist, wählt statt der Länder-eSIM eine eSIM für Asien; mobile Daten ohne Roaming-Gebühren gibt es so in maximal einem Profil für die ganze Route. Die beste Wahl für Japan bleibt ein Tarif mit Zugang zu zwei Netzen, weil die Internetverbindung dann auch in den Alpen und auf Hokkaido stabil bleibt.
Alternativen zur eSIM: physische SIM-Karte, Roaming-Paket und WLAN in Japan
- Lokale Daten-SIM in Japan: Am Flughafen Narita, Haneda oder Kansai gibt es Prepaid-Daten-SIMs für Touristen, ohne Rufnummer, für 8 bis 30 Tage. Pro Gigabyte teils günstiger, aber Kartenwechsel und Automatenkauf; die Reise-eSIM ist bequemer und schon vor der Landung eingerichtet.
- Pocket-WLAN mieten: Mobiler Router mit unbegrenzten Daten, Abholung und Rückgabe am Flughafen. Für Gruppen mit mehreren Geräten noch eine Option, sonst teurer und umständlicher als eine eSIM mit Hotspot.
- Roaming-Paket des deutschen Anbieters: Tages- oder Wochenpässe für Japan mit wenig Datenvolumen. Bei dem hohen Datenbedarf in Japan die teuerste Variante.
- WLAN: In Hotels, Convenience Stores und vielen Bahnhöfen kostenlos, oft aber mit Registrierung. Als Ergänzung gut, für die Navigation im Bahnhofslabyrinth unzureichend.
Häufig gestellte Fragen zur eSIM für Japan
Welche eSIM ist die beste für Japan?
Für unbegrenzte Daten über zwei Wochen Airalo mit 43,00 € für 15 Tage im Softbank-Netz. Für unbegrenzte Daten mit Hotspot und zwei Netzen Holafly ab 11,37 € für drei Tage. Für kleine Pakete Saily. Ubigi aus der NTT-Gruppe gehört als Japan-Spezialist ebenfalls in den Vergleich. Alle Preise Stand September 2026.
Ist eine eSIM für Japan sinnvoll?
Ja, sinnvoller als fast überall sonst. Japan liegt außerhalb des EU-Roamings, Touristen bekommen kaum lokale SIMs mit Rufnummer, und der Datenbedarf für Navigation, Übersetzer und Bahn-Apps ist hoch. Die eSIM ist vor der Landung installiert und liefert unbegrenzte Daten ab rund 10 € für drei Tage.
Was kostet eine eSIM für Japan?
Unbegrenzte Daten kosten bei Airalo 10,50 € für drei Tage, 24,00 € für sieben, 43,00 € für fünfzehn und 61,50 € für 30 Tage; bei Holafly 3,79 € für einen Tag, 11,37 € für drei, 25,50 € für sieben und 68,90 € für 30 Tage (Stand September 2026).
Wie viel Datenvolumen brauche ich in Japan?
Mehr als anderswo: 2 bis 3 GB pro Woche allein für Navigation und Übersetzung, mit Fotos und Social Media 5 bis 8 GB. Für zwei Wochen sind 15 GB realistisch, deshalb lohnt ein Unlimited-Tarif.
Kann ich meine deutsche Rufnummer in Japan weiter nutzen?
Ja, die deutsche SIM bleibt im Dual-SIM-Betrieb aktiv und empfängt Anrufe und SMS, WhatsApp läuft über die Daten der eSIM. Nur das Datenroaming der deutschen SIM schalten Sie aus.
Funktioniert eine eSIM auch in ländlichen Regionen Japans?
In Orten und an Bahnstrecken ja, auch auf dem Land. Funklöcher gibt es in den japanischen Alpen, auf abgelegenen Wanderwegen und in dünn besiedelten Teilen Hokkaidos, dort hilft auch keine lokale SIM.
Was ist der Nachteil einer eSIM in Japan?
Keine japanische Rufnummer, also keine Telefonreservierungen, und ältere Smartphones ohne eSIM-Funktion bleiben außen vor. Beides betrifft die lokale Daten-SIM genauso.
Fazit: die richtige eSIM für Japan nach Reisetyp
Japan ist das klassische eSIM-Land: kein EU-Roaming, keine Touristen-SIMs mit Rufnummer, hoher Datenbedarf für Navigation, Übersetzer und Bahn-Apps. Für die typische Zwei-Wochen-Route empfehlen wir Airalo Unlimited mit 43,00 € für 15 Tage im Softbank-Netz. Wer ein zweites Gerät versorgen will oder Sicherheit durch zwei Netze schätzt, nimmt Holafly mit Hotspot in den Netzen von KDDI und Softbank. Für einen Tag Zwischenstopp in Tokio reicht das Holafly-Tagespaket für 3,79 €.
Bevor Sie abfliegen: eSIM installieren, Offline-Karten und Japanisch-Sprachpaket laden, Suica in die Wallet legen. Nach der Landung nur noch das Datenroaming der deutschen SIM ausschalten.
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