Kambodscha

Phnom Penh

Kambodschas Hauptstadt am Zusammenfluss von Mekong und Tonlé Sap verbindet den prächtigen Königspalast mit den bewegenden Mahnmalen der Roten Khmer – eine Stadt zwischen Glanz und Geschichte.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen ist der goldglänzende Königspalast mit der Silberpagode, deren Boden mit über 5.000 Silberfliesen ausgelegt ist. Gleich nebenan zeigt das Nationalmuseum in einem eleganten Bau die weltweit bedeutendste Sammlung von Khmer-Kunst, während der Tempel auf dem Hügel Wat Phnom der Stadt ihren Namen gab.

Entlang der Uferpromenade Sisowath Quay flanieren abends Einheimische und Reisende mit Blick auf den Mekong. Der Zentralmarkt (Psar Thmey) mit seiner gelben Art-déco-Kuppel und der Russische Markt (Psar Toul Tom Poung) laden zum Stöbern ein.

Geschichte der Roten Khmer

Phnom Penh ist untrennbar mit der Tragödie der Roten Khmer verbunden. Das Tuol-Sleng-Genozidmuseum (S-21), eine ehemalige Schule und Foltergefängnis, dokumentiert diese Zeit ebenso eindringlich wie die Killing Fields von Choeung Ek am Stadtrand.

Der Besuch beider Stätten ist bedrückend, aber für das Verständnis des Landes wichtig. Ein Audioguide führt respektvoll durch die Geschichte, die noch heute das kollektive Gedächtnis Kambodschas prägt.

Anreise & Fortbewegung

Der Phnom Penh International Airport liegt rund sieben Kilometer westlich des Zentrums und ist unter anderem aus Bangkok, Singapur und Ho-Chi-Minh-Stadt erreichbar. Nach Siem Reap fahren zudem Fernbusse in etwa sechs Stunden.

In der Stadt sind Tuk-Tuks das übliche Verkehrsmittel, bequem über Apps wie PassApp oder Grab bestellt. Vom Fluss aus starten Bootsfahrten auf dem Mekong, etwa zur Sonnenuntergangszeit.

Beste Reisezeit
November bis Februar

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Häufige Fragen zu Phnom Penh

Wie viel Zeit sollte man für Phnom Penh einplanen?

Für den Königspalast, das Nationalmuseum und die Gedenkstätten der Roten Khmer reichen ein bis zwei Tage. Viele Reisende verbinden die Hauptstadt mit einer Weiterfahrt nach Siem Reap oder an die Südküste.

Sollte man die Killing Fields und Tuol Sleng besuchen?

Beide Orte dokumentieren die Verbrechen der Roten Khmer und sind bedrückend, für das Verständnis Kambodschas aber sehr wertvoll. Ein Audioguide führt respektvoll durch die Geschichte; für den Besuch sollte man ausreichend Zeit und Ruhe einplanen.