Die Tempel von Angkor
Der Archäologische Park von Angkor, UNESCO-Welterbe, umfasst Hunderte Tempel des Khmer-Reiches. Höhepunkt ist Angkor Wat, dessen fünf Türme sich im Morgengrauen in den Wasserbecken spiegeln – der Sonnenaufgang gilt als eines der eindrucksvollsten Erlebnisse Südostasiens.
In der ummauerten Stadt Angkor Thom lächeln vom Bayon Dutzende monumentale Steingesichter herab. Der Tempel Ta Prohm ist berühmt für die mächtigen Würgefeigen, deren Wurzeln die Mauern überwuchern; das feinziselierte Banteay Srei aus rosa Sandstein liegt etwas außerhalb. Ein Ein-, Drei- oder Sieben-Tages-Pass regelt den Zutritt.
Stadt, See & Umgebung
Die Stadt selbst ist entspannt und ganz auf Reisende eingestellt: Rund um die Pub Street und die Nachtmärkte reihen sich Restaurants, Bars und Masseure. Der Phare Cambodian Circus verbindet Akrobatik mit den Geschichten des Landes, das Angkor National Museum ordnet die Tempel historisch ein.
Vor den Toren der Stadt liegt der Tonlé-Sap-See, der größte Süßwassersee Südostasiens. In den schwimmenden und auf Stelzen gebauten Dörfern wie Kampong Phluk erlebt man das Leben auf dem Wasser hautnah.
Anreise & Fortbewegung
Seit 2023 wird Siem Reap über den neuen Siem Reap Angkor International Airport angeflogen, der rund 40 Kilometer außerhalb der Stadt liegt. Verbindungen bestehen unter anderem aus Bangkok, Singapur und Phnom Penh; viele Reisende kommen auch per Bus aus Thailand oder der Hauptstadt.
Für die Tempeltouren mietet man üblicherweise ein Tuk-Tuk mit Fahrer für den Tag; die näheren Tempel lassen sich auch per Fahrrad erkunden. Innerhalb der Stadt ist vieles zu Fuß erreichbar, ansonsten helfen Tuk-Tuks und die App Grab.
Essen & Ausgehen
Siem Reap ist ganz auf Reisende eingestellt: Rund um die Pub Street und die Nachtmärkte reiht sich Lokal an Lokal, im ruhigeren Kandal Village finden sich Boutique-Cafés und moderne Restaurants. Auf der Karte stehen kambodschanische Klassiker wie Fish Amok, Lok Lak und das würzige Khmer-BBQ.
Beliebt sind Kochkurse, bei denen man lernt, mit frischen Kräutern und Kampot-Pfeffer zu kochen. Ein besonderer Abend ist der Phare Cambodian Circus, der Akrobatik, Musik und Theater zu Geschichten aus der jüngeren Geschichte des Landes verbindet.
Tempel-Tipps & Praktisches
Den Angkor-Pass (für einen, drei oder sieben Tage) kauft man am offiziellen Ticketschalter, wo direkt ein Foto gemacht wird – der Pass ist personengebunden und nicht übertragbar. Für die Tempel gilt eine Kleiderordnung mit bedeckten Schultern und Knien, die am obersten Bereich von Angkor Wat kontrolliert wird.
Es lohnt sich, früh zu starten: zum Sonnenaufgang an Angkor Wat und um der Mittagshitze zu entgehen. Für die Touren mietet man üblicherweise ein Tuk-Tuk mit Fahrer für den Tag, ein Guide hilft beim Einordnen der Bauwerke. Ausreichend Wasser und Sonnenschutz gehören ins Gepäck.
Häufige Fragen zu Siem Reap
Wie viele Tage braucht man für die Tempel von Angkor?
Für die wichtigsten Tempel – Angkor Wat, Angkor Thom mit dem Bayon und Ta Prohm – sollte man mindestens zwei bis drei Tage einplanen. Ein Mehrtagespass lohnt sich, um in Ruhe zu erkunden und den Sonnenaufgang zu erleben.
Wann ist die beste Reisezeit für Siem Reap?
Am angenehmsten ist die Trockenzeit von November bis Februar mit warmem, sonnigem Wetter. Von März bis Mai wird es sehr heiß, während die Regenzeit von Juni bis Oktober die Landschaft besonders grün färbt und den Tonlé Sap ansteigen lässt.
Wie funktioniert der Angkor-Tempelpass?
Der Angkor Pass ist für einen, drei oder sieben Tage erhältlich und wird am offiziellen Ticketschalter mit Foto ausgestellt – er ist personengebunden und nicht übertragbar. Der Mehrtagespass lohnt sich, um die Tempel in Ruhe und zu verschiedenen Tageszeiten zu erleben.