Highlights & Strände
Cancúns Aushängeschild ist die Zona Hotelera, eine schmale Landzunge in Form einer Sieben, an der sich kilometerlange weiße Strände und türkises Wasser aneinanderreihen. Strände wie Playa Delfines mit dem berühmten Cancún-Schriftzug bieten den perfekten Karibik-Postkartenblick.
Wassersport steht im Mittelpunkt: Schnorcheln und Tauchen am Mesoamerikanischen Riff, dem zweitgrößten der Welt, sowie ein Besuch des Unterwassermuseums MUSA mit versenkten Skulpturen. Von der Zona Hotelera setzen Fähren zur ruhigeren Insel Isla Mujeres über.
Maya-Ruinen & Ausflüge
Cancún ist der ideale Ausgangspunkt für die Kultur Yucatáns. Der Höhepunkt ist Chichén Itzá mit der berühmten Kukulcán-Pyramide, rund zweieinhalb Autostunden entfernt und eines der neuen Weltwunder. Näher liegen die Ruinen von Tulum direkt am Meer.
Beliebt sind zudem die Naturparks Xcaret und Xel-Há sowie das Schwimmen in Cenoten – natürlichen Kalksteinlöchern mit klarem Süßwasser. Entlang der Riviera Maya erreicht man Playa del Carmen und Tulum bequem per Shuttle oder Mietwagen.
Anreise & Fortbewegung
Der Flughafen Cancún ist einer der bestangebundenen der Karibik, mit Direktflügen ab Frankfurt in rund elf bis zwölf Stunden. Vom Flughafen erreicht man die Hotels per vorab gebuchtem Shuttle, Taxi oder Mietwagen.
In der Zona Hotelera verkehren günstige Linienbusse zwischen Strand und Downtown. Für Ausflüge zu Ruinen und Cenoten ist ein Mietwagen praktisch; alternativ bringen organisierte Touren die Besucher bequem zu den Höhepunkten.
Essen & Downtown (El Centro)
Abseits der Zona Hotelera lohnt ein Abstecher ins Stadtzentrum (El Centro), wo Cancún alltäglicher und günstiger wird. Am Parque de las Palapas versammeln sich abends Familien an Ständen mit Marquesitas, Elotes und Tacos, rund um den Mercado 28 und den Mercado 23 gibt es Kunsthandwerk und einfache Loncherías mit lokaler Küche.
Kulinarisch prägt Yucatán die Region: Cochinita Pibil (langsam gegartes Schwein in Achiote-Marinade), Sopa de Lima und frischer Ceviche gehören auf die Karte. In der Zona Hotelera dominieren internationale Restaurants und All-inclusive-Buffets, authentischer und preiswerter isst man in der Innenstadt.
Praktische Tipps
Zwischen Downtown und der Zona Hotelera pendeln günstige Linienbusse (R-1, R-2) entlang des Boulevard Kukulcán – man zahlt bar beim Fahrer. Für Fahrten nach Playa del Carmen oder Tulum sind die komfortablen ADO-Fernbusse ab der Innenstadt eine gute Wahl.
Wer bar zahlt, tut das besser in mexikanischen Pesos als in US-Dollar, der Kurs ist dann meist günstiger. Zu beachten: Von etwa April bis August kann Sargassum (Seegras) an die Strände treiben, und die Hurrikan-Saison reicht von Juni bis November – die trockenen Monate Dezember bis April sind am verlässlichsten.
Häufige Fragen zu Cancún
Wann ist die beste Reisezeit für Cancún?
Am besten reist man in der Trockenzeit von Dezember bis April: sonnig, warm und mit ruhiger See. Von Juni bis November ist es schwüler mit höherem Regen- und Hurrikan-Risiko; im Frühjahr kann Seegras (Sargassum) an die Strände treiben.
Kann man von Cancún aus Chichén Itzá besuchen?
Ja, Chichén Itzá liegt rund zweieinhalb Autostunden entfernt und ist ein beliebter Tagesausflug – per geführter Tour oder mit dem Mietwagen. Näher gelegen sind die Maya-Ruinen von Tulum direkt am Meer.
Wie bewegt man sich in Cancún am besten fort?
Innerhalb der Zona Hotelera und in die Innenstadt fahren günstige Linienbusse (R-1, R-2) entlang des Boulevard Kukulcán. Für Ausflüge nach Playa del Carmen und Tulum eignen sich die ADO-Fernbusse, für Ruinen und Cenoten ist ein Mietwagen oder eine geführte Tour praktisch.