Mexiko

Tulum

Maya-Ruinen hoch über dem türkisen Meer: Tulum verbindet die einzige Küsten-Ruinenstadt der Maya mit Traumstränden, geheimnisvollen Cenoten und entspanntem Boho-Flair – der stilvolle Süden der Riviera Maya.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Tulums Wahrzeichen ist die Ruinenstadt der Maya, spektakulär auf einer Klippe über dem Karibikmeer gelegen. Der Tempel El Castillo blickt auf einen kleinen Traumstrand, an dem man nach der Besichtigung baden kann – am schönsten früh am Morgen, bevor die Tagesgäste kommen.

Entlang der Strandstraße reihen sich Design-Hotels, Yoga-Retreats und Strandbars, die Tulum den Ruf eines stilvollen, entspannten Rückzugsorts geben. Wer mehr Ruinen sucht, findet im nahen Cobá eine der wenigen noch besteigbaren Maya-Pyramiden inmitten des Dschungels.

Strände & Cenoten

Die Strände von Tulum zählen zu den schönsten der Karibik: feiner weißer Sand, Palmen und ruhiges, türkisfarbenes Wasser. Nördlich schließt das Biosphärenreservat Sian Ka'an an, ein UNESCO-Welterbe mit Lagunen, Mangroven und reicher Tierwelt.

Ein Muss sind die Cenoten rund um Tulum: In natürlichen Kalksteinlöchern wie Gran Cenote oder Dos Ojos schwimmt und schnorchelt man in glasklarem Süßwasser zwischen Stalaktiten. Sie sind bei Hitze eine erfrischende Alternative zum Meer.

Anreise & Fortbewegung

Tulum liegt rund zwei Autostunden südlich von Cancún; seit Kurzem gibt es zudem den näher gelegenen Flughafen Tulum (TQO). Vom Flughafen oder aus Cancún erreicht man den Ort per Shuttle, Fernbus (ADO) oder Mietwagen.

Der Ort teilt sich in das Städtchen (Pueblo) und die einige Kilometer entfernte Strandzone (Zona Hotelera). Zwischen beiden pendelt man am besten mit dem Fahrrad, Roller, Taxi oder Mietwagen; die Strandstraße lässt sich gut per Rad erkunden.

Essen & Ausgehen

Tulum hat zwei kulinarische Gesichter: Im Städtchen (Pueblo) isst man in einfachen Taquerías und Loncherías entlang der Hauptstraße gut und günstig – etwa Tacos, Cochinita Pibil und frische Säfte. Die Strandzone (Zona Hotelera) ist dagegen von stylischen Beach Clubs und gehobenen Restaurants geprägt, entsprechend höher sind hier die Preise.

Am Abend sorgen Strandbars und Lokale mit Livemusik für entspanntes Boho-Flair. Wer den Tag am Meer verbringt, sollte für Getränke und den Eintritt zu Cenoten und Beach Clubs Bargeld einplanen.

Praktische Tipps

Zwischen Pueblo und der einige Kilometer entfernten Strandzone pendelt man am besten mit dem Fahrrad, Roller, Taxi oder Colectivo; die flache Strandstraße lässt sich gut per Rad erkunden. Für Cenoten und Ausflüge ins Umland ist ein Mietwagen praktisch.

Seit Kurzem verbessern der neue Flughafen Tulum (TQO) und der Tren Maya die Anbindung an die Region. Auch hier kann von April bis August Sargassum an die Strände treiben; die trockenen, sonnigen Monate Dezember bis April sind die verlässlichste Reisezeit.

Beste Reisezeit
Dezember bis April (Trockenzeit)

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Häufige Fragen zu Tulum

Wann sollte man die Ruinen von Tulum besuchen?

Am besten früh am Morgen zur Öffnung: Dann ist es noch angenehm kühl, der Andrang gering und das Licht über dem Meer besonders schön. Nach der Besichtigung lohnt ein Bad am kleinen Strand unterhalb der Ruinen.

Was sind Cenoten und kann man darin schwimmen?

Cenoten sind natürliche Kalksteinlöcher mit glasklarem Süßwasser, typisch für Yucatán. Rund um Tulum kann man in Cenoten wie Gran Cenote oder Dos Ojos hervorragend schwimmen und schnorcheln – eine erfrischende Abwechslung zum Meer.

Wie bewegt man sich in Tulum fort?

Der Ort teilt sich in das Städtchen (Pueblo) und die einige Kilometer entfernte Strandzone. Zwischen beiden pendelt man mit Fahrrad, Roller, Taxi oder Colectivo; für Cenoten und Ausflüge ins Umland ist ein Mietwagen am flexibelsten.