Montenegro

Budva

Budva ist das lebhafte Zentrum der montenegrinischen Riviera: eine kompakte Altstadt auf einer Halbinsel, lange Sandstrände und mit Sveti Stefan eines der berühmtesten Motive der Adria – dazu das ausgelassenste Nachtleben der Küste.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Die von einer Mauer umgebene Altstadt (Stari Grad) sitzt auf einer kleinen Halbinsel im Meer: enge Gassen, mediterrane Kirchen und die Zitadelle mit Blick über die Bucht. Abends verwandeln sich die Plätze in eine lebhafte Kulisse aus Restaurants und Bars.

Nur wenige Kilometer südlich liegt Sveti Stefan, eine ehemalige Fischerinsel, die zu einem exklusiven Resort umgebaut wurde. Der Anblick der roten Dächer auf dem schmalen Landsteg ist eines der bekanntesten Postkartenmotive Montenegros.

Strände & Nachtleben

Die Budva-Riviera zieht sich über zahlreiche Buchten: Der Stadtstrand Slovenska Plaža ist zentral, während Mogren hinter der Altstadt und die weiten Strände von Jaz und Bečići zum Baden einladen. Das Wasser ist klar, die Küste abwechslungsreich.

Budva gilt als Partyhochburg des Landes. Im Sommer reihen sich Strandbars, Clubs und Beach-Partys aneinander – wer Ruhe sucht, weicht besser in die umliegenden Orte oder in die Nebensaison aus.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Tivat liegt nur rund 20 Kilometer entfernt, Podgorica etwa eine Stunde. Von Kotor aus ist Budva über die Küstenstraße in unter einer Stunde erreichbar, sodass sich beide Orte gut kombinieren lassen.

In der Altstadt und entlang der Promenade geht alles zu Fuß. Für Ausflüge zu ruhigeren Stränden oder ins Hinterland ist ein Auto praktisch; entlang der Riviera verkehren zudem Busse und kleine Boote.

Essen & regionale Küche

An der Riviera dreht sich vieles um das Meer: Frisch gegrillter Fisch, Tintenfisch und das tiefschwarze Crni rižot (Risotto mit Tintenfischtinte) stehen auf den Karten der Konobas, der einfachen Tavernen. Aus dem Hinterland kommen der luftgetrocknete Njeguški-Schinken und der Käse aus dem Bergdorf Njeguši.

Dazu passen montenegrinische Weine wie der kräftige rote Vranac oder der weiße Krstač. In der Altstadt und entlang der Promenade reihen sich Restaurants, Eisdielen und Cafés; wer authentischer und günstiger essen will, weicht in die Lokale abseits der Hauptgassen aus.

Tagesausflüge ins Hinterland

Budva ist ein guter Ausgangspunkt: Die berühmte Bucht von Kotor mit den Städtchen Kotor und Perast liegt weniger als eine Stunde entfernt. Ins bergige Hinterland führt die Fahrt zur alten Königsstadt Cetinje und weiter in den Lovćen-Nationalpark mit dem Njegoš-Mausoleum hoch über den Bergen.

Ein Naturhighlight ist der Skadar-See (Skutarisee), der größte See des Balkans, wo Bootstouren durch Seerosenfelder und vorbei an Klöstern und Vogelkolonien führen. Wer die Küste weiter erkunden will, fährt nach Süden zu den Stränden von Petrovac und in Richtung Ulcinj.

Beste Reisezeit
Juni & September (Baden), Mai/Oktober (ruhig)

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Häufige Fragen zu Budva

Ist Budva eher zum Baden oder für Sightseeing geeignet?

Beides: Die Altstadt und Sveti Stefan sind sehenswert, der eigentliche Reiz liegt aber in den Stränden der Riviera und im Nachtleben. Für ruhige Tage empfiehlt sich die Nebensaison im Mai oder Oktober.

Wie kommt man von Kotor nach Budva?

Kotor und Budva liegen nur rund 25 Kilometer auseinander und sind über die Küstenstraße in unter einer Stunde verbunden. Es verkehren regelmäßige Busse, mit dem Mietwagen ist man am flexibelsten.

Welche Ausflüge lohnen sich von Budva aus?

In unter einer Stunde erreicht man die Bucht von Kotor mit Kotor und Perast. Weiter lohnen die alte Königsstadt Cetinje, der Lovćen-Nationalpark und Bootstouren auf dem Skadar-See, dem größten See des Balkans.