Warum Montenegro so beliebt ist
Kaum ein Land Europas bündelt so viel Landschaft auf so wenig Fläche: Innerhalb weniger Stunden fährt man von türkisen Adriastränden über UNESCO-Altstädte bis hinauf in schroffe Hochgebirge. Das macht Montenegro ideal für Rundreisen mit dem Mietwagen.
Trotz des Booms ist das Land noch bezahlbar und außerhalb der Hauptsaison überraschend ruhig. Von der venezianisch geprägten Küste bis zu den orthodoxen Klöstern im Landesinneren spürt man das Erbe unterschiedlichster Kulturen.
Küste, Berge und Städte
Das Herzstück ist die Bucht von Kotor, die sich fjordartig zwischen steile Berge schneidet – mit den Altstädten von Kotor und Perast. Weiter südlich liegen die Strände der Budva-Riviera und die Insel-Halbinsel Sveti Stefan, ein Postkartenmotiv der Adria.
Im Hinterland lohnen die alte Königsstadt Cetinje, der Aussichtsberg Lovćen und das dramatische Kloster Ostrog im Fels. Naturliebhaber zieht es in den Nationalpark Durmitor mit dem Bergsee Črno jezero und den tiefen Tara-Canyon, eine der tiefsten Schluchten der Welt.
Beste Reisezeit für Montenegro
Für Städtetrips und Wandern an der Küste sind Mai, Juni sowie September und Oktober ideal: warm, aber nicht zu heiß, und deutlich ruhiger als im Hochsommer. Die Badesaison reicht etwa von Juni bis September.
Der Juli und August bringen Badewetter, aber auch volle Strände und hohe Preise. Im Gebirge kann es abends kühl werden – für Durmitor und Tara ist der Sommer die beste Zeit.
Anreise & Fortbewegung
Die Flughäfen Tivat und Podgorica werden saisonal direkt aus Deutschland angeflogen; auch der nahe Flughafen Dubrovnik in Kroatien ist eine Option für die Bucht von Kotor. Die Flugzeit beträgt rund zwei Stunden.
Vor Ort ist ein Mietwagen praktisch, um Küste und Berge flexibel zu verbinden – die kurvenreiche Serpentinenstraße hinauf zum Lovćen ist selbst ein Erlebnis. Montenegro zahlt mit dem Euro, obwohl es nicht zur Eurozone gehört.
Küste und Berge in einem kleinen Land
Montenegro packt auf der Fläche Schleswig-Holsteins sehr unterschiedliche Landschaften zusammen. Die Bucht von Kotor wirkt wie ein Fjord und steht mit ihrer Altstadt auf der UNESCO-Welterbeliste; Budva liefert Strandleben und Nachtleben.
Nur zwei bis drei Fahrstunden entfernt liegt der Durmitor-Nationalpark mit der Tara-Schlucht, der tiefsten Schlucht Europas. Diese Kombination aus Küste und Hochgebirge in einer Reise ist der eigentliche Reiz des Landes.
Praktisch: Montenegro nutzt den Euro, ohne EU-Mitglied zu sein — Währungswechsel entfällt.
Praktisches für Montenegro
Beste Zeit: Juni bis September für die Küste, Mai/Juni und September/Oktober für Rundreisen. Im Juli und August sind Kotor und Budva sehr voll, besonders an Kreuzfahrttagen.
Unterwegs: Die Küstenstraße ist eng und in der Hochsaison zäh; die Fähre über die Bucht von Kotor bei Kamenari spart viel Zeit. Für den Durmitor lohnt ein Fahrzeug mit etwas Bodenfreiheit.
Einreise: Visumfrei; Montenegro ist kein EU-Mitglied, es gibt reguläre Grenzkontrollen mit teils langen Wartezeiten in der Hauptsaison.
Absicherung: Die europäische Krankenversicherungskarte gilt nicht — eine Auslandsreisekrankenversicherung ist nötig, gerade bei Rafting oder Bergtouren.
Städte & Reiseziele in Montenegro
Kotor
Budva
Häufige Fragen zu Montenegro
Wann ist die beste Reisezeit für Montenegro?
Für Sightseeing und Wandern eignen sich Mai, Juni sowie September und Oktober am besten. Für einen Badeurlaub an der Adria ist der Zeitraum Juni bis September ideal, wobei Juli und August am vollsten sind.
Bezahlt man in Montenegro mit Euro?
Ja, Montenegro nutzt den Euro als offizielle Währung, obwohl es nicht Mitglied der Eurozone ist. Kartenzahlung ist in Hotels und Restaurants üblich, für kleine Cafés und Märkte ist Bargeld praktisch.
Wie reist man in Montenegro am besten?
Ein Mietwagen ist die flexibelste Wahl, um Küste, Bucht von Kotor und die Berge zu verbinden. Die Flughäfen Tivat und Podgorica liegen zentral, auch Dubrovnik in Kroatien ist eine gute Alternative.
Lässt sich Küste und Gebirge in einer Reise verbinden?
Sehr gut — vom Kotor an der Küste bis in den Durmitor-Nationalpark sind es nur zwei bis drei Fahrstunden. Genau diese Kombination macht Montenegro trotz seiner geringen Größe interessant.