Nepal

Kathmandu

Nepals lebhafte Hauptstadt im Himalaya-Tal vereint historische Königsplätze, mächtige Stupas und quirlige Gassen – das kulturelle und spirituelle Zentrum des Landes.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Der Durbar Square von Kathmandu mit seinen Pagoden, dem alten Königspalast und dem Haus der lebenden Göttin Kumari ist das historische Herz der Stadt (UNESCO). Über der Stadt thront der Affentempel Swayambhunath mit weitem Blick über das Tal.

Im Osten liegt Bodnath, eine der größten Stupas der Welt und Zentrum des tibetischen Buddhismus in Nepal. Der hinduistische Pashupatinath-Tempel am heiligen Fluss Bagmati zählt ebenfalls zu den bedeutendsten Stätten – rund um Kathmandu reihen sich sieben UNESCO-Welterbestätten.

Viertel & Umgebung

Das Viertel Thamel ist das Reisezentrum mit Ausrüstungsläden, Cafés, Agenturen und Nachtleben – ideal, um Trekkingtouren zu organisieren. Ruhiger und stimmungsvoll sind die alten Königsstädte des Tals: Patan mit seinem prachtvollen Durbar Square und Bhaktapur mit mittelalterlichem Flair.

Vom Talrand aus bieten Aussichtspunkte wie Nagarkot bei klarem Wetter Blicke auf die Himalaya-Kette. Kathmandu ist zudem Ausgangspunkt für nahezu jede Trekking- und Bergreise Nepals.

Essen & Kulinarik

Nepals Nationalgericht ist Dal Bhat: Reis mit Linsensuppe, Gemüsecurry und Beilagen, das traditionell so oft nachgefüllt wird, bis man satt ist. Allgegenwärtig sind auch Momos, gefüllte Teigtaschen, die gedämpft oder gebraten serviert werden. In Kathmandu lohnt es sich, die eigenständige Newari-Küche zu probieren, etwa Bara, Chatamari oder das festliche Samay Baji.

In den Reisecafés von Thamel gibt es alles von Thakali-Thali bis zur Bäckerware, während man in den Altstadtvierteln in einfachen Lokalen am authentischsten isst. Dazu gehört unbedingt eine Tasse süßer Milchtee (Chiya), gewürzt mit Kardamom und Ingwer.

Praktische Tipps

Die meisten Reisenden erhalten ihr Visum bei Ankunft am Flughafen Tribhuvan – ein Passfoto und die Gebühr in Bargeld beschleunigen den Vorgang. Im Tal ist die Luft, besonders im Verkehr, oft staubig; eine Maske und Feuchttücher sind praktisch, ebenso Bargeld, da nicht überall Karten akzeptiert werden.

An religiösen Stätten gilt Zurückhaltung: Schuhe und Lederwaren werden vor Tempeln abgelegt, den Pashupatinath-Haupttempel dürfen nur Hindus betreten. Wer trekken möchte, besorgt Permits (etwa TIMS und ACAP) sowie Guides direkt in Thamel. Fällt der Aufenthalt in ein Fest wie Dashain, Tihar oder Indra Jatra, erlebt man die Stadt von ihrer festlichsten Seite.

Anreise & Fortbewegung

Der internationale Flughafen Tribhuvan (KTM) ist Nepals wichtigstes Tor, ab Deutschland meist mit einem Zwischenstopp am Golf erreichbar. Von hier starten auch die Zubringerflüge zu Bergorten wie Lukla.

In der Stadt herrscht dichter Verkehr; für kurze Wege sind Taxis (Preis vorher vereinbaren) und die App Pathao praktisch. Die Altstadtbereiche und Durbar Squares erkundet man am besten zu Fuß.

Beste Reisezeit
Oktober/November & März/April

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Häufige Fragen zu Kathmandu

Wann ist die beste Reisezeit für Kathmandu?

Am angenehmsten sind Oktober/November und März/April mit stabilem Wetter und klarer Sicht. Der Monsun (Juni bis September) bringt Regen, der Winter ist kühl, aber gut bereisbar.

Wie viel Zeit sollte man für Kathmandu einplanen?

Für die Durbar Squares, die großen Stupas und einen Abstecher nach Patan oder Bhaktapur sind zwei bis drei Tage ideal – zugleich guter Puffer vor oder nach einem Trek.

Ist Kathmandu ein guter Ausgangspunkt für Trekking?

Ja. Im Viertel Thamel lassen sich Permits, Guides und Ausrüstung organisieren, und von Kathmandu starten Flüge und Fahrten in die Trekkinggebiete von Annapurna bis Everest.