Highlights & Sehenswürdigkeiten
Der Phewa-See ist das Herz von Pokhara: Ruderboote gleiten über das Wasser, und auf einer Insel steht der kleine Tal-Barahi-Tempel. Bei klarem Wetter spiegelt sich das markante Fischschwanz-Massiv Machapuchare im See.
Über der Stadt thront die weiße World Peace Pagoda mit weitem Blick über See und Berge. Die Seepromenade Lakeside ist mit Cafés, Restaurants und Ausrüstungsläden das lebendige Zentrum für Reisende.
Annapurna & Aktivitäten
Pokhara ist der klassische Ausgangspunkt für Treks in der Annapurna-Region – vom kurzen Poon-Hill-Trek über den Annapurna Base Camp Trek bis zur langen Annapurna-Runde. Permits und Guides lassen sich vor Ort organisieren.
Auch ohne Mehrtagestour lohnt sich Pokhara: Paragliding vom Berg Sarangkot gilt als eines der besten weltweit, dazu kommen Sonnenaufgangstouren nach Sarangkot, Höhlen, Wasserfälle und entspannte Tage am See.
Umgebung & Ausflüge
Auch abseits der großen Treks gibt es rund um Pokhara viel zu entdecken. Der Wasserfall Devi's Fall (Patale Chhango) verschwindet dramatisch in einer Felsspalte, direkt gegenüber führt die Gupteshwor-Höhle tief in den Fels. Ein Überblick über die Bergwelt gelingt im International Mountain Museum am Stadtrand.
Wer es ruhiger mag, fährt zum benachbarten Begnas-See, der weit weniger besucht ist als der Phewa-See. Für einen leichten Vorgeschmack aufs Trekking eignen sich Tageswanderungen etwa nach Dhampus oder zum Australian Camp mit Panoramablick auf die Annapurna.
Essen & Lakeside-Leben
Das Reiseleben spielt sich an der Uferstraße Lakeside ab: Cafés und Restaurants mit Blick auf See und Berge reihen sich aneinander, dazwischen Bäckereien, Bars mit Livemusik und Ausrüstungsläden. Abends klingt der Tag entspannt mit einem Getränk am Wasser aus.
Kulinarisch gibt es von nepalischem Dal Bhat und Momos über Thakali-Gerichte bis zu internationaler Küche für jeden Geschmack etwas. Vielerorts wird frischer Fisch aus dem Phewa-See serviert – ein passender Abschluss nach einer Bootstour auf dem See.
Anreise & Fortbewegung
Von Kathmandu erreicht man Pokhara per Inlandsflug in rund 25 Minuten oder über die Straße per Touristenbus in etwa sieben bis acht Stunden. Der neue Regionalflughafen Pokhara (PKR) hat die Anbindung verbessert.
In der überschaubaren Stadt kommt man rund um Lakeside gut zu Fuß oder per Fahrrad voran. Für längere Wege und Ausflüge stehen Taxis bereit; zum Trekking-Start fährt man per Jeep oder Bus an die Ausgangsorte.
Häufige Fragen zu Pokhara
Wann ist die beste Reisezeit für Pokhara?
Für klare Bergsicht und Trekking sind Oktober/November und März/April am besten. Im Monsun (Juni bis September) verhüllen oft Wolken die Berge, und die Wege werden rutschig.
Muss man in Pokhara trekken?
Nein. Pokhara lässt sich auch ohne Mehrtagestour genießen – mit Bootstour auf dem Phewa-See, Paragliding, Sonnenaufgang in Sarangkot und entspannten Tagen an der Lakeside.
Wie kommt man von Kathmandu nach Pokhara?
Am schnellsten per Inlandsflug in rund 25 Minuten. Alternativ fahren Touristenbusse über die Straße, wofür man je nach Verkehr sieben bis acht Stunden einplanen sollte.