Warum Singapur begeistert
Singapur ist Stadtstaat, Finanzzentrum und tropischer Garten in einem. Zwischen futuristischer Architektur wachsen an jeder Ecke Palmen und Farne – nicht umsonst nennt sich Singapur „City in a Garden“. Auf engem Raum treffen chinesische, malaiische, indische und koloniale Einflüsse aufeinander.
Als Drehkreuz zwischen Europa, Australien und Südostasien eignet sich Singapur perfekt für einen Stopover von zwei bis drei Tagen – oder als sicherer, gut organisierter Start einer längeren Asienreise.
Viertel & Sehenswürdigkeiten
Rund um die Marina Bay liegen die Wahrzeichen dicht beieinander: das dreitürmige Hotel Marina Bay Sands mit dem SkyPark, die Gardens by the Bay mit ihren beleuchteten Supertrees und den Kuppeln Cloud Forest und Flower Dome sowie der wasserspeiende Merlion. Abends verwandelt die Skyline die Bucht in eine Lichtshow.
Die ethnischen Viertel machen den eigentlichen Reiz aus: Chinatown mit dem Buddha Tooth Relic Temple, Little India mit dem farbenfrohen Sri Veeramakaliamman Temple und Kampong Glam mit der goldkuppeligen Sultan-Moschee und der hippen Haji Lane. Für Familien lohnen die Insel Sentosa, der Singapore Zoo mit Night Safari und der Flughafen-Komplex Jewel Changi mit dem höchsten Indoor-Wasserfall der Welt.
Beste Reisezeit für Singapur
Direkt am Äquator gelegen, ist Singapur ganzjährig heiß und schwül mit Temperaturen um 30 Grad. Echte Jahreszeiten gibt es nicht, nur mehr oder weniger Regen.
Etwas trockener und angenehmer sind die Monate Februar bis April. Von November bis Januar bringt der Nordost-Monsun die meisten Niederschläge, doch selbst dann fällt der Regen meist als kurzer, kräftiger Nachmittagsschauer.
Streetfood & Hawker-Kultur
Singapurs Hawker Centres wurden 2020 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt – hier isst man erstklassig und günstig. Klassiker sind Hainanese Chicken Rice, Chili Crab, Laksa, Satay-Spieße und der süße Kaya-Toast zum Frühstück.
Bekannte Adressen sind das Maxwell Food Centre, der Lau Pa Sat und das Hawker-Zentrum in Chinatown. Ein Stand am Maxwell Centre war sogar der erste Streetfood-Stand der Welt mit einem Michelin-Stern.
Anreise & Fortbewegung
Ab Deutschland fliegt man nonstop nach Singapur (rund 12 bis 13 Stunden), etwa mit Singapore Airlines oder Lufthansa. Der Flughafen Changi zählt regelmäßig zu den besten der Welt und ist per MRT in gut 30 Minuten mit der Innenstadt verbunden.
In der Stadt ist die U-Bahn (MRT) günstig, klimatisiert und deckt fast alle Sehenswürdigkeiten ab; bezahlt wird bequem kontaktlos mit der Kreditkarte. Vieles lässt sich zudem zu Fuß erkunden, für den Rest gibt es Taxis und die App Grab.
Häufige Fragen zu Singapur
Wie viele Tage sollte man für Singapur einplanen?
Für die Highlights rund um die Marina Bay, die ethnischen Viertel und Sentosa reichen zwei bis drei Tage. Als Stopover auf dem Weg nach Australien oder Bali ist Singapur ideal, weil sich viel in kurzer Zeit erleben lässt.
Wann ist die beste Reisezeit für Singapur?
Da Singapur am Äquator liegt, ist es ganzjährig heiß und feucht. Etwas trockener sind die Monate Februar bis April, während von November bis Januar der meiste Regen fällt – meist als kurzer Nachmittagsschauer.
Ist Singapur teuer?
Hotels und Alkohol sind vergleichsweise teuer, doch beim Essen lässt sich gut sparen: In den Hawker Centres bekommt man erstklassige Gerichte für wenige Singapur-Dollar. Der öffentliche Nahverkehr ist ebenfalls günstig.