Vereinigte Arabische Emirate

Abu Dhabi

Die elegante Hauptstadt der Emirate verbindet die überwältigende Scheich-Zayed-Moschee mit dem Louvre Abu Dhabi, der langen Corniche und den Freizeitwelten von Yas Island – kulturell, ruhiger und ganzjährig sonnig.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Das unbestrittene Wahrzeichen ist die Scheich-Zayed-Moschee, eine der größten der Welt: strahlend weißer Marmor, 82 Kuppeln, filigrane Blumenmosaike und einer der größten handgeknüpften Teppiche überhaupt. Der Besuch ist kostenlos, angemessene Kleidung Pflicht.

Auf der Kulturinsel Saadiyat beeindruckt der Louvre Abu Dhabi mit seiner schwebenden Kuppel, unter der ein „Lichtregen“ auf die Galerien fällt. Der Prunkpalast Qasr Al Watan gewährt Einblicke in Architektur und Staatskunst, die palmengesäumte Corniche lädt zum Flanieren und Baden ein.

Corniche, Inseln & Freizeit

Die kilometerlange Corniche mit ihrem Stadtstrand ist das entspannte Zentrum des Freizeitlebens am Golf. Familien zieht es auf die Freizeitinsel Yas Island mit Ferrari World, Warner Bros. World, dem Wasserpark Yas Waterworld und der Formel-1-Strecke Yas Marina.

Wer Natur und Wüste sucht, unternimmt eine Safari in die Dünen der Liwa-Wüste im „Leeren Viertel“ (Rub al-Khali) oder besucht die Mangroven der Stadt per Kajak. Die Oasenstadt Al Ain mit ihren Palmengärten und dem Jebel Hafeet ist ein lohnender Tagesausflug.

Essen & Ausgehen

Abu Dhabis Gastronomie reicht von arabischen Klassikern bis zu internationaler Spitzenküche: Mezze, gegrilltes Fleisch wie Shawarma und Kebab sowie Meeresfrüchte gehören dazu, dazu Kaffee mit Datteln nach Beduinenart. Preisgünstig isst man in den Lokalen rund um die Electra Street und im Souk.

Gehobene Restaurants und Rooftop-Bars finden sich in den großen Hotels, auf Saadiyat und an der Corniche mit Blick aufs Wasser. Alkohol wird in lizenzierten Hotelbars und Restaurants ausgeschenkt; außerhalb gilt Zurückhaltung, und während des Ramadan wird tagsüber öffentlich nicht gegessen oder getrunken.

Praktische Tipps

Angemessene Kleidung ist in der eher konservativen Hauptstadt wichtiger als im nahen Dubai – vor allem an religiösen Stätten sind bedeckte Schultern und Knie Pflicht, in der Scheich-Zayed-Moschee zusätzlich ein Kopftuch für Frauen. Am Strand und in Resorts gelten normale Baderegeln.

Die beste Reisezeit ist das Winterhalbjahr von November bis März; im Sommer machen über 40 Grad Aktivitäten im Freien anstrengend, drinnen ist alles klimatisiert. Taxis und Fahrdienste sind günstig und die praktischste Fortbewegung; für Ausflüge nach Al Ain oder in die Liwa-Wüste lohnt ein Mietwagen.

Anreise & Fortbewegung

Abu Dhabi ist ab Deutschland mit Direktflügen (u. a. Etihad) in rund sechs bis sieben Stunden erreichbar. Der Zayed International Airport ist ein großes Drehkreuz und eignet sich gut für einen Stopover.

In der weitläufigen Stadt sind Taxis und Fahrdienste günstig und die praktischste Fortbewegung; ein Mietwagen lohnt sich für Ausflüge nach Al Ain oder in die Wüste. Dubai liegt nur rund anderthalb Autostunden entfernt und lässt sich gut mit Abu Dhabi verbinden.

Beste Reisezeit
November bis März

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Häufige Fragen zu Abu Dhabi

Wann ist die beste Reisezeit für Abu Dhabi?

Am angenehmsten ist das Winterhalbjahr von November bis März mit warmen, trockenen Tagen um 24 bis 28 Grad. Von Mai bis September wird es mit über 40 Grad sehr heiß und schwül.

Kann man die Scheich-Zayed-Moschee besuchen?

Ja, der Besuch ist für alle kostenlos und außerhalb der Gebetszeiten möglich. Voraussetzung ist bedeckende Kleidung: lange Ärmel und Hosen bzw. Röcke, für Frauen zusätzlich ein Kopftuch. Am Eingang gibt es Leihgewänder.

Lohnt sich die Kombination mit Dubai?

Ja. Dubai liegt nur rund anderthalb Autostunden entfernt. Abu Dhabi punktet mit Kultur und einer ruhigeren Atmosphäre, Dubai mit Superlativen und Shopping – zusammen ergeben sie eine ideale Emirate-Reise.