Highlights & Sehenswürdigkeiten
Das Brandenburger Tor und der gläserne Reichstag mit seiner begehbaren Kuppel (kostenlos, aber mit Voranmeldung) bilden das symbolische Zentrum der Hauptstadt. Von hier führt der Weg über den Boulevard Unter den Linden zur Museumsinsel, deren fünf Häuser – darunter das Pergamonmuseum und die Neue Nationalgalerie in Reichweite – UNESCO-Welterbe sind.
Die deutsche Teilung bleibt an vielen Orten spürbar: Die East Side Gallery zeigt die längste erhaltene Mauerstrecke als Freiluftgalerie, die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße dokumentiert die Grenzanlagen. Checkpoint Charlie und das Denkmal für die ermordeten Juden Europas gehören ebenfalls zum Pflichtprogramm.
Die schönsten Kieze
Berlin lebt von seinen Vierteln: Kreuzberg und Neukölln stehen für multikulturelles Straßenleben, Spätis, Kanalufer und Nachtleben. Prenzlauer Berg rund um den Kollwitzplatz ist gründerzeitlich, ruhig und beliebt für Café-Vormittage.
In Mitte liegen Galerien, die Hackeschen Höfe und das Nikolaiviertel, während Charlottenburg mit dem Schloss und der Einkaufsmeile Kurfürstendamm den bürgerlichen Westen verkörpert. Für Grün sorgen der Tiergarten, der Mauerpark und das ehemalige Flughafenfeld Tempelhof.
Anreise & Fortbewegung
Vom Flughafen BER bringt die S-Bahn (S9/S45) und der Flughafen-Express in rund 30 bis 45 Minuten in die Innenstadt. Fernzüge halten am Hauptbahnhof, einem der größten Kreuzungsbahnhöfe Europas.
In der Stadt kommt man mit dem dichten Netz aus U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus rund um die Uhr voran – am Wochenende fahren viele Linien durch. Berlin ist zudem flach und fahrradfreundlich; ein Leihrad ist eine gute Alternative für kürzere Strecken.
Essen, Ausgehen & Kultur
Kulinarisch ist Berlin international: von der Currywurst und dem Döner (hier populär geworden) über vietnamesische Küche in der Kantstraße bis zu einer lebendigen Café- und Brunch-Szene. Streetfood-Märkte wie die Markthalle Neun in Kreuzberg lohnen den Besuch.
Abends reicht das Angebot von Clubs mit internationalem Ruf über Techno und Live-Jazz bis zu Opern und drei großen Bühnenhäusern. Wer es ruhiger mag, findet in den zahllosen Bars und an den Kanälen entspannte Alternativen.
Häufige Fragen zu Berlin
Wie viele Tage sollte man für Berlin einplanen?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und ein Gefühl für die Kieze sollte man mindestens drei volle Tage einplanen. Wer auch Museen, Tagestouren nach Potsdam oder das Nachtleben erleben möchte, bleibt besser vier bis fünf Tage.
Wann ist die beste Reisezeit für Berlin?
Am angenehmsten sind Mai, Juni und September mit mildem Wetter und langen Tagen. Berlin ist aber ganzjährig ein lohnendes Städteziel, im Advent locken zudem die Weihnachtsmärkte.
Braucht man in Berlin ein Auto?
Nein, das dichte Netz aus U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus deckt die ganze Stadt ab und fährt am Wochenende teils rund um die Uhr. Für kürzere Strecken ist die flache Stadt zudem ideal fürs Fahrrad.