Deutschland

Köln

Köln ist rheinisch, offen und geschichtsträchtig: Der gotische Dom über dem Fluss, eine 2.000-jährige römische Vergangenheit, dichte Museen und die berühmte Karnevals- und Kneipenkultur prägen die Stadt.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt und UNESCO-Welterbe; wer die 533 Stufen zur Südturmspitze erklimmt, wird mit einem weiten Blick über Köln und den Rhein belohnt. Direkt hinter dem Dom liegt das Römisch-Germanische Museum mit dem berühmten Dionysos-Mosaik, das an Colonia, die römische Gründung, erinnert.

Die Altstadt zwischen Dom und Rheinufer ist kompakt und lebendig, mit Gassen, dem Alter Markt und den typischen Brauhäusern. Kunstfreunde finden im Museum Ludwig moderne Klassiker und im Wallraf-Richartz-Museum alte Meister.

Rhein, Viertel & Umgebung

Am Rheinufer lädt die Promenade zum Spazieren ein; von der anderen Seite (Deutz) bietet sich der klassische Postkartenblick auf Dom und Hohenzollernbrücke, deren Geländer über und über mit Liebesschlössern behängt ist. Eine Rheinschifffahrt oder die Seilbahn über den Fluss lohnen sich bei gutem Wetter.

Das Belgische Viertel steht für Boutiquen, Cafés und Nachtleben, das Severinsviertel (Vringsveedel) im Süden für bodenständige Kölner Lebensart. Der Stadtteil Ehrenfeld ist bunt, kreativ und bekannt für Streetart und Livemusik.

Anreise & Fortbewegung

Der Köln/Bonn Airport ist mit der S-Bahn (S19) in rund 15 Minuten mit dem Hauptbahnhof verbunden, der direkt am Dom liegt. Als ICE-Knotenpunkt ist Köln aus vielen deutschen Städten schnell erreichbar.

Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, für weitere Wege gibt es ein dichtes Netz aus Stadtbahn und Bus. Wegen der zentralen Lage und der Nähe zu Bonn und dem Ruhrgebiet eignet sich Köln auch als Basis für Ausflüge ins Rheinland.

Kölsch, Küche & Karneval

Kölsch ist Bier und Dialekt zugleich: Das obergärige Bier wird in schlanken 0,2-Liter-Stangen serviert und vom Köbes so lange nachgeschenkt, bis man den Deckel auf das Glas legt. Dazu passen deftige Klassiker wie Halver Hahn, Himmel un Ääd und Rheinischer Sauerbraten.

Der Kölner Karneval verwandelt die Stadt ab dem 11.11. und besonders in den Tagen vor Aschermittwoch in ein ausgelassenes Straßenfest mit Umzügen und Kostümen. Wer feiern will, sollte Unterkünfte in dieser Zeit früh buchen.

Beste Reisezeit
Mai bis September

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Häufige Fragen zu Köln

Wie viele Tage sollte man für Köln einplanen?

Für Dom, Altstadt, Rheinufer und ein bis zwei Museen reichen zwei bis drei Tage. Die zentrale Lage lädt zudem zu Tagesausflügen nach Bonn, Düsseldorf oder ins Rheintal ein.

Was ist Kölsch?

Kölsch bezeichnet sowohl das obergärige Kölner Bier als auch den lokalen Dialekt. Das Bier wird in schlanken 0,2-Liter-Stangen serviert und in den Brauhäusern so lange nachgeschenkt, bis man den Bierdeckel auf das Glas legt.

Wann ist Karneval in Köln?

Die Session beginnt symbolisch am 11.11., der Straßenkarneval mit den großen Umzügen findet in den Tagen vor Aschermittwoch statt (meist Februar). In dieser Zeit ist die Stadt sehr voll und Unterkünfte sind teuer.