Reiseziele

Dominikanische Republik

Traumstrände, All-inclusive und Kolonialgeschichte: Die Dominikanische Republik lockt mit dem Palmenparadies Punta Cana, der ältesten Kolonialstadt Amerikas in Santo Domingo und Walbeobachtung bei Samaná.

Warum die Dominikanische Republik

Die 'Dom Rep' ist Deutschlands beliebtestes Karibikziel – und das aus gutem Grund: kilometerlange Puderzuckerstrände, türkisfarbenes Meer und ganzjährig warmes Wetter. Rund um Punta Cana reihen sich große All-inclusive-Resorts direkt am Sand.

Doch die Insel Hispaniola, die sie sich mit Haiti teilt, hat mehr zu bieten als Strand: eine lebendige Merengue- und Bachata-Kultur, das grüne Bergland der Cordillera Central und mit Santo Domingo die älteste dauerhaft besiedelte Europäerstadt Amerikas.

Die schönsten Regionen und Orte

Der Osten um Punta Cana und Bávaro ist das Zentrum des Strandtourismus. Im Süden liegt die Hauptstadt Santo Domingo mit ihrer UNESCO-Kolonialaltstadt 'Zona Colonial'.

Die Nordküste ('Amber Coast') um Puerto Plata, Cabarete und Sosúa ist ein Paradies für Kite- und Windsurfer. Die Halbinsel Samaná ist von Januar bis März Schauplatz spektakulärer Buckelwal-Beobachtungen, und die Insel Saona vor der Südostküste ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Beste Reisezeit für die Dominikanische Republik

Am angenehmsten ist die Trockenzeit von Dezember bis April: viel Sonne, weniger Luftfeuchtigkeit und wenig Regen. Diese Monate sind zugleich Hauptsaison.

Von Juni bis November ist Hurrikansaison, wobei direkte Treffer selten sind; es kann schwüler und regnerischer werden. Wer Wale sehen möchte, kommt von Mitte Januar bis Mitte März nach Samaná.

Strand, Merengue und Küche

Die Nationaltänze Merengue und Bachata sind überall präsent. Auf den Teller kommen 'La Bandera' (Reis, Bohnen, Fleisch), frittierte Kochbananen ('Tostones'), frischer Fisch und tropische Früchte, dazu Rum und Kaffee aus dem eigenen Anbau.

Neben dem Strand locken Aktivitäten wie Schnorcheln, Buggy-Touren, der Wasserfall-Parcours der '27 Charcos de Damajagua' und das Naturschutzgebiet Los Haitises mit Mangroven und Höhlen.

Anreise & Fortbewegung

Die meisten Urlauber landen am Flughafen Punta Cana (PUJ); weitere internationale Airports sind Puerto Plata (POP) und Santo Domingo (SDQ). Direktflüge aus Deutschland dauern rund neun bis zehn Stunden.

Zwischen den Regionen verkehren komfortable Fernbusse (z. B. Caribe Tours). Für Ausflüge auf eigene Faust bietet sich ein Mietwagen an; viele Gäste nutzen jedoch organisierte Touren ab dem Resort.

Was kostet ein Urlaub in der Dominikanischen Republik?

Das Land ist das Kernland des All-inclusive-Modells: In Punta Cana und Bávaro verkaufen große Anlagen Pauschalpakete, bei denen Flug, Transfer und Verpflegung in einer Summe stecken. Für Familien ist das oft die günstigste Art, in die Karibik zu kommen.

Wer die Anlage verlässt, findet in den Orten deutlich günstigere Preise — allerdings ist das Preisniveau für Ausflüge und Taxis touristisch geprägt und Verhandeln üblich. Bezahlt wird in Dominikanischen Pesos; US-Dollar werden vielerorts akzeptiert, meist zu ungünstigem Kurs.

Saisonal ist der Unterschied groß: Dezember bis April ist Hochsaison mit den höchsten Preisen und dem verlässlichsten Wetter. Die Monate August bis Oktober sind am günstigsten und fallen zugleich in die atlantische Hurrikansaison.

Routen für ein bis zwei Wochen

Strand pur: Punta Cana im Osten hat die klassischen Postkartenstrände und die dichteste Hotellandschaft. Für die reine Badewoche ist das die einfachste Wahl.

Wale: Die Halbinsel Samaná ist von Mitte Januar bis Mitte März Sammelplatz der Buckelwale — eines der zuverlässigsten Walbeobachtungsgebiete der Karibik. Dazu der Wasserfall El Limón und der Nationalpark Los Haitises.

Geschichte: Santo Domingo hat mit der Zona Colonial die älteste europäisch gegründete Stadtanlage Amerikas — UNESCO-Welterbe und ein voller Tag.

Berge: Rund um Jarabacoa und Constanza wird es grün und deutlich kühler; dort liegt auch der höchste Berg der Karibik. Wer zwei Wochen hat, kombiniert Strand und Cordillera Central.

Praktisches für die Dominikanische Republik

Wasser: Leitungswasser ist kein Trinkwasser. In den Anlagen ist abgepacktes Wasser Standard, unterwegs gehört es in den Rucksack.

Sonne: Die Insel liegt bei rund 18 Grad nördlicher Breite — die Mittagssonne steht steil und brennt deutlich schneller als am Mittelmeer. Schatten zwischen 11 und 15 Uhr ist kein Luxus.

Strömung: An der Nord- und Ostküste gibt es Abschnitte mit kräftiger Brandung und Rückströmung. Auf die Beflaggung der Strände achten, auch wenn das Meer ruhig aussieht.

Beste Zeit: Dezember bis April — trocken, warm und außerhalb der Hurrikansaison. Details in der Klimatabelle für die Dominikanische Republik.

Typische Planungsfehler

Die Hurrikansaison ausblenden. Sie läuft offiziell von Juni bis November mit Schwerpunkt August bis Oktober. Reisen in dieser Zeit sind günstig, gehören aber mit einer passenden Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung abgesichert.

Nur die Anlage sehen. Wer zwei Wochen bleibt und die Hotelanlage nie verlässt, hat von der Insel wenig gesehen — schon ein Tag in Santo Domingo oder auf Samaná verändert den Eindruck völlig.

Wale zur falschen Zeit suchen. Die Buckelwale sind nur von Mitte Januar bis Mitte März in der Bucht von Samaná. Außerhalb dieses Fensters gibt es keine Beobachtungstouren.

Entfernungen unterschätzen. Zwischen Punta Cana und Samaná oder Puerto Plata liegen mehrere Fahrstunden — Inselrundreisen brauchen Zeit oder Inlandsflüge.

Städte & Reiseziele in Dominikanische Republik

Beste Reisezeit
Dezember bis April (Trockenzeit)

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Häufige Fragen zu Dominikanische Republik

Ist die Dominikanische Republik nur für Strandurlaub geeignet?

Keineswegs. Neben Traumstränden gibt es die Kolonialstadt Santo Domingo, Wale bei Samaná, Wassersport an der Nordküste und Naturparks – gut kombinierbar mit einem Badeurlaub.

Welche Währung gilt in der Dominikanischen Republik?

Offizielle Währung ist der Dominikanische Peso. In Touristengebieten wird häufig auch der US-Dollar akzeptiert; Euro tauscht man am besten vor Ort oder hebt Pesos am Automaten ab.

Wann ist die beste Reisezeit für die Dominikanische Republik?

Dezember bis April: trocken, warm und außerhalb der Hurrikansaison. Von August bis Oktober ist es am günstigsten, dann aber auch am schwülsten und in der Hauptzeit tropischer Wirbelstürme.

Wann kann man in Samaná Wale beobachten?

Von Mitte Januar bis Mitte März. In diesen Wochen sammeln sich die Buckelwale zur Paarung in der Bucht von Samaná; außerhalb dieses Fensters werden keine Touren angeboten.

Kann man in der Dominikanischen Republik Leitungswasser trinken?

Nein. Es sollte weder getrunken noch zum Zähneputzen verwendet werden. Abgepacktes Wasser ist überall erhältlich und in den meisten Hotelanlagen im Preis enthalten.