Warum Costa Rica immer eine Reise wert ist
Auf gerade einmal 0,03 Prozent der Landfläche der Erde beherbergt Costa Rica rund fünf Prozent aller bekannten Tier- und Pflanzenarten. Über ein Viertel des Landes steht unter Naturschutz – Regenwald, Nebelwald und Vulkane liegen oft nur eine Autostunde auseinander.
Das Land hat 1948 seine Armee abgeschafft und gilt als stabilste Demokratie Mittelamerikas. Ökotourismus wird großgeschrieben, und das entspannte Lebensmotto 'Pura Vida' hört man vom Busfahrer bis zum Nationalpark-Ranger.
Die schönsten Regionen und Orte
Im zentralen Hochland liegt die Hauptstadt San José, umgeben von Vulkanen wie Poás und Irazú und den Kaffeeplantagen des Valle Central. Nördlich davon ist La Fortuna mit dem kegelförmigen Vulkan Arenal und heißen Quellen das Tor zum Abenteuer.
Die Pazifikküste reicht von den Sonnenstränden Guanacastes und der Nicoya-Halbinsel bis zum tierreichen Nationalpark Manuel Antonio und dem wilden Corcovado auf der Osa-Halbinsel. Die grüne, karibische Ostküste um Puerto Viejo und Tortuguero – Nistplatz der Meeresschildkröten – ist ursprünglicher und afrokaribisch geprägt. Der Nebelwald von Monteverde bietet Hängebrücken und Zip-Lines.
Beste Reisezeit für Costa Rica
Die Trockenzeit von Dezember bis April ('verano') ist die beliebteste Reisezeit mit viel Sonne, besonders an der Pazifikküste und im Hochland. Die Wochen um Weihnachten und Ostern sind entsprechend gut gebucht.
Die Regenzeit ('invierno') von Mai bis November bringt meist nur nachmittägliche Schauer, sattgrüne Natur und günstigere Preise. September und Oktober sind an der Pazifikküste am nassesten, an der Karibikküste dagegen oft überraschend sonnig.
Natur, Kaffee und Kulinarik
Auf den Teller kommt vor allem 'Comida típica': Gallo Pinto (Reis mit Bohnen) zum Frühstück, das Mittagsmenü 'Casado' mit Reis, Bohnen, Kochbanane und Fleisch oder Fisch. Tropische Früchte, frische Ceviche und der weltbekannte Hochlandkaffee gehören dazu.
Wer aktiv ist, kommt beim Wildwasser-Rafting, Surfen, Vulkanwandern und bei der Tierbeobachtung auf seine Kosten – Faultiere, Brüllaffen, Tukane und Kolibris sind fast überall zu sehen.
Anreise & Fortbewegung
Internationale Flüge landen am Flughafen Juan Santamaría bei San José (SJO) und in Liberia (LIR) im Norden, praktisch für Guanacaste. Direktverbindungen aus Deutschland gibt es saisonal, sonst reist man mit einem Umstieg an.
Vor Ort erschließt man das Land am flexibelsten mit dem Mietwagen – idealerweise mit Allradantrieb für Schotterpisten. Alternativ verbinden Inlandsflüge und komfortable Shuttle-Busse ('Interbus') die wichtigsten Reiseziele.
Städte & Reiseziele in Costa Rica
San José
Manuel Antonio
La Fortuna
Häufige Fragen zu Costa Rica
Wann ist die beste Reisezeit für Costa Rica?
Die Trockenzeit von Dezember bis April bietet die meiste Sonne und ist ideal für Strände und Nationalparks. In der Regenzeit (Mai bis November) ist es grüner, günstiger und meist nur nachmittags regnerisch – die Karibikküste zeigt sich dann oft von ihrer besten Seite.
Braucht man in Costa Rica einen Mietwagen?
Für maximale Flexibilität und abgelegene Strände oder Lodges ist ein Mietwagen, gern mit Allrad, die beste Wahl. Wer feste Ziele ansteuert, kommt aber auch mit Shuttle-Bussen und Inlandsflügen bequem voran.
Ist Costa Rica ein sicheres Reiseland?
Costa Rica gilt als eines der sichersten Reiseländer Mittelamerikas. Wie überall sollte man Wertsachen nicht sichtbar im Auto lassen und in Städten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten.