Reiseziele

Kuba

Bunte Kolonialstädte, Oldtimer und karibische Strände: Kuba verbindet das lebendige Havanna und das malerische Trinidad mit Salsa, Zigarren und dem endlosen Sand von Varadero.

Warum Kuba fasziniert

Kuba wirkt wie ein Zeitsprung: In Havanna knattern Oldtimer der 1950er über den Malecón, bröckelnder Kolonialcharme trifft auf Musik an jeder Ecke. Die größte Insel der Karibik ist zugleich eine der vielfältigsten – kulturell wie landschaftlich.

Salsa, Son und die Erben des Buena Vista Social Club prägen den Alltag ebenso wie Zigarren, Rum und Baseball. Trotz spürbarer Versorgungsengpässe ist die Gastfreundschaft groß, oft am authentischsten in privaten Unterkünften ('Casas particulares').

Die schönsten Regionen und Städte

Havanna ist der pulsierende Auftakt: UNESCO-Altstadt, Oldtimer und Uferpromenade. Das koloniale Trinidad im Süden mit Kopfsteinpflaster und pastellfarbenen Häusern zählt ebenfalls zum Welterbe.

Im Westen liegt das Tal von Viñales mit Tabakfeldern und markanten Kalksteinkegeln ('Mogotes'). Für Strandurlaub locken die Halbinsel Varadero, die Cayos im Norden und Playa Ancón bei Trinidad. Städte wie Cienfuegos und Santiago de Cuba runden eine Rundreise ab.

Beste Reisezeit für Kuba

Die Trockenzeit von November bis April ist die beste Zeit für Kuba: angenehme Temperaturen, wenig Regen und ideale Bedingungen für Stadtbummel und Strand. Dezember bis Februar sind am angenehmsten.

Von Mai bis Oktober wird es heiß und schwül, die Hurrikansaison reicht offiziell von Juni bis November mit dem höchsten Risiko im September und Oktober.

Musik, Rum und Lebensart

Musik ist allgegenwärtig – in Havannas Bars, auf den Plätzen Trinidads und im Salsa-Club. Dazu gehören Rum-Cocktails wie Mojito und Daiquiri sowie handgerollte Zigarren aus der Region Viñales.

Kubanische Küche ist bodenständig: Reis mit Bohnen ('Congrí'), Schweinefleisch, Kochbananen und frischer Fisch. In den 'Paladares', privaten Restaurants, isst man meist besser und individueller als in staatlichen Lokalen.

Anreise & Fortbewegung

Direktflüge aus Deutschland führen nach Havanna (HAV) und saisonal nach Varadero (VRA); die Flugzeit beträgt rund zehn bis elf Stunden. Für die Einreise ist eine Touristenkarte ('Tarjeta del Turista') nötig.

Vor Ort verbinden die Fernbusse von Víazul die wichtigsten Städte, komfortabler sind private Transfers oder ein Mietwagen. Bargeld ist wichtig: Ausländische Karten funktionieren oft nicht, Euro und US-Dollar tauscht man vor Ort.

Was kostet ein Urlaub in Kuba?

Kuba ist kein Ziel, das sich vorab durchkalkulieren lässt. Die Versorgungslage und die Währungssituation ändern sich schnell, und internationale Kartenzahlung funktioniert nur eingeschränkt — Karten US-amerikanischer Banken gar nicht. Wer Bargeld in Euro mitbringt und vor Ort tauscht, ist am flexibelsten.

Die günstigste und zugleich interessanteste Übernachtungsform sind die Casas Particulares: private Zimmer mit Frühstück, staatlich lizenziert und im ganzen Land verbreitet. Das Geld bleibt dabei bei den Gastgebern, und man erfährt mehr über den Alltag als in jedem Resort.

Die großen Strandhotels in Varadero arbeiten dagegen wie überall in der Karibik mit All-inclusive-Paketen. Beides zu kombinieren — Rundreise mit Casas, danach einige Strandtage — ist das gängigste Modell.

Routen für zwei Wochen

Der Klassiker: Havanna mit der Altstadt und dem Malecón, weiter ins Tabaktal von Viñales mit seinen Kalksteinkegeln, dann nach Trinidad — die am besten erhaltene Kolonialstadt der Insel — und zum Abschluss an den Strand.

Havanna: Drei Tage sind das Minimum. Habana Vieja, das Museum der Revolution, ein Abend mit Live-Musik und eine Fahrt über den Malecón im offenen Oldtimer gehören dazu.

Osten: Santiago de Cuba und Baracoa sind kulturell eigenständig und musikalisch die Wurzel des Landes — dafür sollte man Inlandsflüge oder lange Busfahrten einplanen.

Fortbewegung: Zwischen den Touristenzentren fahren Fernbusse, die vorab gebucht werden sollten. Für kleinere Orte sind Sammeltaxis (Colectivos) das übliche Mittel.

Praktisches für die Kubareise

Einreise: Für Kuba wird eine Touristenkarte benötigt, die vor dem Abflug besorgt oder von der Airline ausgegeben wird. Dazu ist eine Reisekrankenversicherung mit Kubadeckung vorgeschrieben und wird bei Einreise stichprobenartig kontrolliert.

Geld: Ausreichend Bargeld mitbringen — Geldautomaten sind unzuverlässig und Karten funktionieren nicht überall. Das Geld sollte für die gesamte Reise reichen.

Versorgung: Bestimmte Dinge sind schlicht nicht zu bekommen. Medikamente, Sonnenschutz, Hygieneartikel und Ersatzbatterien gehören ins Gepäck, nicht auf die Einkaufsliste vor Ort.

Beste Zeit: Dezember bis April — trocken und angenehm warm. Die Hurrikansaison läuft von Juni bis November. Details in der Klimatabelle für Kuba.

Typische Planungsfehler

Auf Kartenzahlung setzen. Der häufigste und teuerste Fehler. Ohne ausreichend Bargeld steht man auf Kuba schnell ohne Möglichkeiten da.

Zu viel in zwei Wochen packen. Die Wege sind länger und langsamer, als die Karte vermuten lässt. Drei bis vier Stationen sind für zwei Wochen genug.

Nur Varadero buchen. Die Halbinsel hat einen der schönsten Strände der Karibik, liegt aber weitgehend abgeschottet vom Land. Wer nur dort bleibt, war streng genommen nicht auf Kuba.

Internet einplanen wie zu Hause. Verbindungen sind langsam, teuer und nicht überall verfügbar. Karten, Buchungsbelege und Adressen offline speichern.

Städte & Reiseziele in Kuba

Beste Reisezeit
November bis April (Trockenzeit)

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Häufige Fragen zu Kuba

Wann ist die beste Reisezeit für Kuba?

Ideal ist die Trockenzeit von November bis April mit warmem, überwiegend trockenem Wetter. Die Sommermonate sind heiß und schwül, und von Juni bis November besteht ein gewisses Hurrikanrisiko.

Welches Geld braucht man auf Kuba?

Man reist am besten mit Bargeld in Euro oder US-Dollar an und tauscht vor Ort in kubanische Pesos. Kreditkarten von US-Banken funktionieren nicht, andere ausländische Karten oft nur eingeschränkt.

Was sollte man auf Kuba unbedingt erleben?

Eine Oldtimer-Fahrt über Havannas Malecón, das koloniale Trinidad, das Tabaktal von Viñales und ein Strandtag auf Varadero gehören zu den Höhepunkten – dazu Live-Musik und ein Mojito am Abend.

Braucht man für Kuba ein Visum?

Für touristische Aufenthalte wird eine Touristenkarte benötigt, die vor der Reise besorgt oder von der Fluggesellschaft ausgegeben wird. Zusätzlich ist eine Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Kuba vorgeschrieben.

Kann man auf Kuba mit Karte zahlen?

Nur eingeschränkt. Viele Casas, Restaurants und Taxis nehmen ausschließlich Bargeld, Geldautomaten sind unzuverlässig, und Karten US-amerikanischer Banken funktionieren gar nicht. Bargeld für die gesamte Reise mitzubringen ist der sicherste Weg.

Was ist eine Casa Particular?

Ein staatlich lizenziertes Privatzimmer, meist mit Frühstück und oft mit angebotenem Abendessen. Casas sind im ganzen Land verbreitet, günstiger als Hotels und die direkteste Art, den kubanischen Alltag kennenzulernen.