Warum Panama
Panama ist die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika – und dank des Panamakanals eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. In kaum einem anderen Land liegen moderne Hochhaus-Skyline, koloniale Altstadt und ursprünglicher Regenwald so dicht beieinander.
Als weltoffenes Drehkreuz mit dem US-Dollar als Zahlungsmittel ist das Land gut erschlossen und vielseitig: Karibik im Norden, Pazifik im Süden, indigene Kulturen und Bergnebelwälder inklusive.
Die schönsten Regionen und Orte
Panama-Stadt vereint die gläserne Skyline, den historischen Stadtteil Casco Viejo (UNESCO) und den Kanal mit den Miraflores-Schleusen. Von hier sind Regenwald und Kanalzone in Minuten erreichbar.
Im karibischen Norden locken das Insel- und Surfarchipel Bocas del Toro sowie die weißen Inseln des autonomen Guna-Yala-Gebiets (San Blas). Im kühlen Hochland um Boquete gedeihen Kaffee und Blumen; die Halbinsel Azuero steht für Traditionen und Strände.
Beste Reisezeit für Panama
Die Trockenzeit von Mitte Dezember bis April ist die beste Reisezeit mit viel Sonne, vor allem an der Pazifikküste und in Panama-Stadt. Diese Monate eignen sich ideal für Stadt, Strand und Kanal.
In der Regenzeit von Mai bis November fällt meist nachmittags Regen, die Natur ist sattgrün. Die Karibikseite (Bocas del Toro, San Blas) hat ein eigenes Klima und kann auch außerhalb der Pazifik-Trockenzeit sonnige Phasen haben.
Kanal, Natur und Kultur
Der Panamakanal ist das Wahrzeichen: Am Besucherzentrum Miraflores lässt sich beobachten, wie riesige Schiffe die Schleusen passieren. Rund um die Kanalzone bieten der Soberanía-Nationalpark und die Insel Barro Colorado artenreiche Tierbeobachtung.
Kulinarisch trifft karibischer Einfluss auf indigene und spanische Wurzeln: Sancocho (Hühnereintopf), Ceviche, Kochbananen und frischer Fisch. Der von Frank Gehry entworfene Biomuseo erzählt, wie die Landenge einst zwei Kontinente verband.
Anreise & Fortbewegung
Der Flughafen Tocumen (PTY) bei Panama-Stadt ist das größte Drehkreuz Mittelamerikas. Aus Deutschland reist man meist mit einem Umstieg (etwa über Madrid oder Amsterdam) in rund 12 bis 14 Stunden an.
In Panama-Stadt fährt eine moderne Metro, ansonsten nutzt man Taxis und Fahrdienste. Ins Landesinnere führen Inlandsflüge und Fernbusse; die San-Blas-Inseln erreicht man per Geländewagen und Boot.
Städte & Reiseziele in Panama
Häufige Fragen zu Panama
Wann ist die beste Reisezeit für Panama?
Die Trockenzeit von Mitte Dezember bis April ist ideal für Panama-Stadt, den Kanal und die Pazifikstrände. In der Regenzeit (Mai bis November) regnet es meist nur nachmittags; die Karibikinseln haben ein eigenes Klima.
Welche Währung nutzt man in Panama?
Offizielle Währungen sind der Balboa und der US-Dollar, die im Verhältnis 1:1 stehen. In der Praxis bezahlt man fast überall mit US-Dollar; Balboa-Münzen entsprechen den US-Cent-Münzen.
Lohnt sich ein Besuch des Panamakanals?
Ja. Am Besucherzentrum Miraflores kann man aus nächster Nähe verfolgen, wie große Schiffe die Schleusen passieren – ein beeindruckendes Stück Ingenieurskunst und Panamas berühmteste Sehenswürdigkeit.