Warum Island eine Reise wert ist
Island ist Naturschauspiel pur: Auf der Grenze zweier Kontinentalplatten brodelt es unter der Oberfläche, es dampft aus dem Boden, Geysire schießen in die Höhe und Vulkane bestimmen bis heute das Leben. Dazwischen liegen mächtige Gletscher, schwarze Sandstrände und Wasserfälle, an die man nah herantreten kann.
Die Insel ist zwar teuer und das Wetter launisch, aber die Dichte an Sehenswürdigkeiten ist enorm. Heiße Quellen und geothermale Bäder wie die Blaue Lagune machen die Kälte zum Vergnügen – und im Winter tanzen die Nordlichter über dem Himmel.
Regionen und Highlights
Die Hauptstadt Reykjavík im Südwesten ist Ausgangspunkt für den berühmten Golden Circle: den Nationalpark Þingvellir, das Geysir-Gebiet und den Wasserfall Gullfoss. In der Nähe des Flughafens liegt die Blaue Lagune, Islands bekanntestes Thermalbad.
Entlang der Südküste reihen sich die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss, der schwarze Strand von Reynisfjara und die Gletscherlagune Jökulsárlón. Die Ringstraße (Route 1) verbindet die ganze Insel und führt zu den Fjorden im Osten, dem Mývatn-Gebiet im Norden und der "Miniatur-Island"-Halbinsel Snæfellsnes im Westen.
Beste Reisezeit für Island
Der Sommer von Juni bis August ist am mildesten und hellsten – dann ist es dank Mitternachtssonne fast rund um die Uhr taghell, alle Straßen und das Hochland sind offen. Es ist die beste Zeit für die Ringstraße und Wanderungen.
Nordlichter sieht man von September bis März, wenn die Nächte dunkel genug sind. Der Winter zeigt Island von seiner rauen Seite mit kurzen Tagen, Sturm und oft gesperrten Pisten – dafür mit Eishöhlen und magischer Stimmung. Detaillierte Klimadaten Monat für Monat findest du in unserem Reisezeit-Guide zu Island.
Kultur, Küche und Natur
Islands Kultur ist geprägt von den mittelalterlichen Sagas, einer lebendigen Musikszene und dem festen Glauben an die Kräfte der Natur. Auf den Tisch kommen Lammfleisch, Fisch, Skyr (ein cremiges Milchprodukt) und – für Mutige – fermentierter Hai.
Die Isländer leben mit ihrer Natur: Geothermie heizt Häuser und speist unzählige Schwimmbäder, in denen man das ganze Jahr im Warmen badet. Respekt vor der oft unberechenbaren Umwelt ist Pflicht – Wetter und Straßenzustand können sich innerhalb von Stunden ändern.
Anreise & Fortbewegung
Direktflüge landen am Flughafen Keflavík, rund 45 Minuten von Reykjavík entfernt; der Flybus bringt Reisende bequem in die Stadt. Von Deutschland aus dauert der Flug etwa dreieinhalb Stunden.
Vor Ort ist ein Mietwagen praktisch unverzichtbar, um die Ringstraße und abgelegene Orte zu erreichen. Für das Hochland braucht man ein Fahrzeug mit Allradantrieb; im Winter sollte man Fahrbedingungen und Wetterwarnungen stets im Blick behalten.
Städte & Reiseziele in Island
Häufige Fragen zu Island
Wann ist die beste Reisezeit für Island?
Für die Ringstraße und Wanderungen ist der Sommer (Juni bis August) mit langen, hellen Tagen ideal. Nordlichter sieht man dagegen von September bis März, wenn die Nächte dunkel genug sind.
Braucht man auf Island einen Mietwagen?
Für eine Rundreise auf der Ringstraße ist ein Mietwagen praktisch unverzichtbar, da viele Sehenswürdigkeiten abseits liegen. Fürs Hochland ist ein Allradfahrzeug nötig; im Winter erfordern Straßen und Wetter Erfahrung und Vorsicht.
Ist Island sehr teuer?
Ja, Island zählt zu den teuersten Reisezielen. Sparen kann man durch Selbstverpflegung aus dem Supermarkt (Bónus, Krónan), Unterkünfte mit Küche und die kostenlosen Naturhighlights statt teurer geführter Touren.