Island

Reykjavík

Die nördlichste Hauptstadt der Welt ist bunt, kreativ und der perfekte Ausgangspunkt für Islands Natur: die Kirche Hallgrímskirkja, das gläserne Konzerthaus Harpa und Tagestouren zum Golden Circle und zur Blauen Lagune liegen direkt vor der Tür.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Über der Stadt thront die Kirche Hallgrímskirkja, deren an Basaltsäulen erinnernde Fassade das Wahrzeichen Reykjavíks ist; vom Turm reicht der Blick über die bunten Dächer bis zum Meer und den Bergen. Am Hafen glänzt das gläserne Konzert- und Kongresshaus Harpa mit seiner wabenförmigen Fassade.

Entlang der Uferpromenade steht die Stahlskulptur Sun Voyager, ein stilisiertes Wikingerboot. In der Einkaufsstraße Laugavegur reihen sich Cafés, Designläden und Bars, und vom Hafen starten Touren zur Wal- und Papageitaucher-Beobachtung. Ein Panorama über die Stadt bietet die Aussichtskuppel Perlan.

Ausflüge in die Umgebung

Reykjavík ist der ideale Ausgangspunkt für den berühmten Golden Circle: den Nationalpark Þingvellir mit der Spalte zwischen den Kontinentalplatten, das dampfende Geysir-Gebiet mit dem zuverlässig ausbrechenden Strokkur und den mächtigen Wasserfall Gullfoss – alles als Tagestour machbar.

Auf dem Weg vom oder zum Flughafen liegt die Blaue Lagune, Islands bekanntestes geothermales Bad mit milchig-blauem, warmem Wasser inmitten von Lavafeldern. Auch die Wasserfälle der Südküste und im Winter Nordlicht-Touren starten bequem von der Stadt aus.

Anreise & Fortbewegung

Der internationale Flughafen Keflavík liegt rund 45 Minuten von der Stadt entfernt; der Flybus bringt Reisende bequem ins Zentrum oder zum Hotel. Von Deutschland aus dauert der Direktflug etwa dreieinhalb Stunden.

Die kompakte Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Für Ausflüge zum Golden Circle, zur Südküste oder zur Blauen Lagune bucht man entweder geführte Touren oder mietet einen Wagen – Reykjavík dient dabei oft als Basislager für die Erkundung der Insel.

Essen & Ausgehen

Islands Küche stützt sich auf Lamm, Fisch und Milchprodukte: Der cremige Frischkäse Skyr, Lammsuppe und fangfrischer Fisch stehen ganz oben, dazu die berühmten isländischen Hot Dogs (Pylsur) von einer kleinen Bude am Hafen, die selbst Einheimische lieben. Mutige probieren fermentierten Hai (Hákarl).

Reykjavík hat für seine Größe ein erstaunlich lebendiges Nachtleben: Entlang der Einkaufsstraße Laugavegur reihen sich Bars, Cafés und Musikclubs, und am Wochenende ziehen die Einheimischen beim sogenannten Rúntur von Lokal zu Lokal. Die isländische Craft-Beer-Szene ist jung, aber vielfältig.

Thermalbäder & Badekultur

Das gemeinschaftliche Baden in warmem Wasser gehört in Island zum Alltag: Statt nur zur teuren Blauen Lagune zu fahren, besuchen Einheimische die geothermalen Schwimmbäder der Stadt wie Laugardalslaug oder die Sundhöllin mit ihren warmen Hot Pots unter freiem Himmel.

Wer es spektakulärer mag, findet in der neueren Sky Lagoon am Stadtrand ein Infinity-Becken mit Blick aufs Meer. Wichtig überall: Vor dem Bad duscht man sich ohne Badekleidung gründlich – das gehört zur isländischen Badeetikette.

Beste Reisezeit
Juni bis August (Nordlichter: September bis März)

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Häufige Fragen zu Reykjavík

Wie viele Tage sollte man für Reykjavík einplanen?

Für die Stadt selbst reichen ein bis zwei Tage. Als Basis für Tagestouren zum Golden Circle, zur Blauen Lagune und zur Südküste plant man am besten zwei bis drei Tage oder mehr ein.

Wie kommt man vom Flughafen Keflavík nach Reykjavík?

Am einfachsten mit dem Flybus, der die rund 45 Minuten lange Strecke ins Zentrum und zu vielen Hotels bedient. Alternativ ist ein Mietwagen praktisch, wenn man anschließend die Insel erkunden will.

Kann man von Reykjavík aus den Golden Circle sehen?

Ja, der Golden Circle mit Þingvellir, dem Geysir-Gebiet und dem Wasserfall Gullfoss lässt sich bequem als Tagestour ab Reykjavík erleben – entweder mit einer geführten Bustour oder mit dem Mietwagen.