Jordanien

Amman

Jordaniens Hauptstadt breitet sich über sieben Hügel aus und verbindet die antike Zitadelle und ein römisches Theater mit lebendigen Souks, Cafés und moderner arabischer Großstadtkultur.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Hoch über der Stadt thront die Zitadelle (Jabal al-Qalaa) mit den Säulen des Herkulestempels, dem Umayyaden-Palast und weitem Blick über Amman. Am Fuß des Hügels liegt das gut erhaltene römische Theater, das einst über 6.000 Zuschauer fasste.

Im lebhaften Zentrum (Downtown) reihen sich Souks, Gewürzhändler und Falafel-Läden aneinander. Das Jordan Museum zeigt bedeutende Funde wie die neolithischen Ain-Ghazal-Statuen und Schriftrollen vom Toten Meer.

Viertel & Umgebung

Das moderne Viertel um die Rainbow Street und Jabal al-Weibdeh ist mit Cafés, Galerien und Restaurants das hippe Gesicht Ammans. Von hier lassen sich die weiten Ausblicke über die Hügelstadt und das quirlige Downtown gut verbinden.

Amman ist idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge: die römischen Ruinen von Jerash im Norden, die Wüstenschlösser im Osten sowie das Tote Meer, das nur etwa eine Stunde entfernt zum Baden im salzigsten Gewässer der Erde einlädt.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Queen Alia (AMM) liegt rund 30 Kilometer südlich der Stadt und ist ab Deutschland teils direkt, sonst mit Zwischenstopp erreichbar. Der Airport Express Bus verbindet ihn günstig mit dem Zentrum.

In der hügeligen Stadt sind Taxis (mit Taxameter) und App-Dienste wie Careem am praktischsten; die Steigungen machen lange Fußwege anstrengend. Für Rundreisen ab Amman bietet sich ein Mietwagen oder ein privater Fahrer an.

Essen & Ausgehen

Ammans kulinarisches Herz schlägt im Downtown: Bei Hashem isst man seit Generationen Falafel und Hummus im Stehen, gleich um die Ecke gilt Habibah als beste Adresse für die käsegefüllte Süßspeise Kunafa. Jordaniens Nationalgericht ist der Mansaf, Lamm auf Reis mit einer Sauce aus getrockneter Joghurtmilch (Jameed).

Rund um die Rainbow Street und in Jabal al-Weibdeh reihen sich moderne Cafés, Rooftop-Lokale und Restaurants mit levantinischer Mezze-Küche. Im Sommer herrscht am Kunsthandwerksmarkt Souk Jara freitags buntes Treiben; Alkohol wird eher zurückhaltend, aber in vielen westlich orientierten Lokalen ausgeschenkt.

Praktische Tipps für Amman

Wer eine Rundreise plant, fährt mit dem Jordan Pass günstiger: Er bündelt das Visum und den Eintritt zu vielen Stätten, darunter Petra. In der über sieben Hügel verteilten Stadt sind Taxis (auf das Taxameter achten) und die App Careem am praktischsten, da lange Fußwege über die Steigungen anstrengend sind.

Freitag ist in Jordanien der wichtigste Ruhetag – manche Geschäfte öffnen später oder bleiben geschlossen. Als überwiegend muslimisches Land empfiehlt sich, besonders in Downtown und an religiösen Stätten, zurückhaltende Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt.

Beste Reisezeit
März bis Mai & September bis November

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Häufige Fragen zu Amman

Wann ist die beste Reisezeit für Amman?

Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) sind ideal – warm, aber nicht zu heiß. Der Sommer kann heiß werden, während der Winter in der Höhenlage Ammans kühl und gelegentlich regnerisch ausfällt.

Wie viel Zeit sollte man für Amman einplanen?

Für Zitadelle, römisches Theater, Downtown und Museum reichen ein bis zwei Tage. Als Basis für Tagesausflüge nach Jerash oder ans Tote Meer darf es gern länger sein.

Welche Ausflüge lohnen sich von Amman aus?

Beliebt sind die römischen Ruinen von Jerash, die Wüstenschlösser im Osten und ein Bad im Toten Meer – alle als Tagesausflug machbar. Auch Madaba und der Berg Nebo liegen in erreichbarer Nähe.