Highlights & Sehenswürdigkeiten
Der Weg nach Petra führt durch den bis zu 200 Meter tiefen Felsspalt Siq, an dessen Ende sich plötzlich das ikonische Schatzhaus (Al-Khazneh) auftut – einer der spektakulärsten Momente jeder Nahost-Reise. Die gewaltige Fassade wurde direkt aus dem Fels gemeißelt.
Dahinter erstreckt sich eine ganze Felsenstadt: Königsgräber, ein römisches Theater, Tempel und Kolonnadenstraßen. Wer die rund 800 Stufen zum Kloster Ad-Deir aufsteigt, wird mit dem größten Monument Petras und weiten Ausblicken belohnt.
Wadi Rum & Umgebung
Petra liegt im Süden Jordaniens, nur etwa zwei Autostunden vom Wüstental Wadi Rum entfernt. Dort erkundet man die rote Sandwüste per Jeep, klettert über Dünen und übernachtet in Beduinencamps unter dem Sternenhimmel.
Der kleine Ort Wadi Musa direkt am Eingang von Petra bietet Unterkünfte aller Kategorien. Ein besonderes Erlebnis ist "Petra by Night", wenn der Weg durch den Siq bis zum Schatzhaus von tausenden Kerzen beleuchtet wird.
Anreise & Fortbewegung
Die meisten Besucher kommen mit Mietwagen, privatem Fahrer oder Bus von Amman (rund drei Stunden über den Desert Highway) oder aus Aqaba am Roten Meer. Der Eintritt ist im Jordan Pass enthalten, der sich für Rundreisen meist lohnt.
Das weitläufige Gelände erkundet man zu Fuß; feste Schuhe und ausreichend Wasser sind wichtig, denn allein bis zum Schatzhaus und zurück kommen mehrere Kilometer zusammen. Für den Aufstieg zum Kloster sollte man Zeit und Kondition einplanen.
Praktische Tipps für den Petra-Besuch
Der Eintritt ist im Jordan Pass enthalten, den es als 1-, 2- oder 3-Tages-Variante gibt – für die weitläufige Anlage lohnt sich mindestens ein voller Tag. Man startet am besten früh am Morgen, um Hitze und Menschenmengen im Siq zu entgehen; das Licht auf dem Schatzhaus ist am späten Vormittag am schönsten.
Auf dem Gelände bieten Beduinen Ritte auf Pferden, Eseln oder Kamelen an – aus Tierschutzgründen und wegen aufdringlicher Verkäufer geht man die Strecken besser zu Fuß. Feste Schuhe, Sonnenschutz und ausreichend Wasser sind Pflicht, denn schon bis zum Schatzhaus und zurück kommen mehrere Kilometer zusammen.
Wanderwege & Aussichtspunkte
Wer mehr Zeit hat, verlässt die Hauptachse: Ein Pfad führt hinauf zum 'Hohen Opferplatz' (High Place of Sacrifice) mit Blick über das ganze Tal, ein anderer über rund 800 Stufen zum monumentalen Kloster Ad-Deir. Beide Aufstiege belohnen mit weiten Ausblicken und deutlich weniger Andrang.
Ein besonderer Weg ist die kurze Wanderung zum Aussichtspunkt oberhalb des Schatzhauses, von dem man die berühmte Fassade von oben sieht. Am Abend verwandelt 'Petra by Night' den Siq und den Platz vor dem Schatzhaus an ausgewählten Tagen in ein Meer aus Kerzen.
Häufige Fragen zu Petra
Wann ist die beste Reisezeit für Petra?
Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) sind ideal, um die weitläufige Felsenstadt bei angenehmen Temperaturen zu erwandern. Der Sommer wird sehr heiß, der Winter kann kühl und regnerisch sein.
Wie viel Zeit sollte man für Petra einplanen?
Für Siq, Schatzhaus und die zentralen Monumente reicht ein voller Tag. Wer auch zum Kloster Ad-Deir aufsteigt und mehr sehen möchte, plant besser zwei Tage ein – der Jordan Pass gilt mehrtägig.
Lohnt sich die Kombination mit dem Wadi Rum?
Sehr. Das Wüstental Wadi Rum liegt nur rund zwei Autostunden südlich und lässt sich ideal mit Petra verbinden – inklusive Jeep-Tour und Übernachtung im Beduinencamp.