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Kroatien

Adria-Küste mit über tausend Inseln: Kroatien verbindet die Stadtmauern von Dubrovnik und den Diokletianpalast in Split mit den Wasserfällen der Plitvicer Seen, istrischen Hafenstädten und kristallklarem Meer.

Warum Kroatien immer eine Reise wert ist

Kroatien ist zum Küstenliebling Europas geworden – und das zu Recht: Über 1.200 Inseln, klares türkises Wasser und historische Städte reihen sich entlang der Adria. Dazwischen liegen acht Nationalparks, von den Plitvicer Seen bis zu den Kornaten.

Das Land ist kompakt und gut erschlossen: Von Istrien im Norden bis Dubrovnik im Süden wechseln sich venezianisch geprägte Altstädte, römische Ruinen und Weinregionen ab. Für viele Deutsche ist Kroatien zudem bequem mit dem Auto erreichbar.

Die schönsten Regionen und Städte

Dalmatien im Süden ist das Herz des Kroatien-Tourismus: Dubrovnik mit seiner Stadtmauer, Split rund um den Diokletianpalast und Zadar mit der Meeresorgel. Vorgelagert locken Inseln wie Hvar, Brač mit dem Strand Zlatni Rat und Korčula.

Istrien im Nordwesten erinnert mit Pula, Rovinj und Trüffeln an die Toskana. Die Kvarner Bucht um Rijeka und Opatija, die grünen Plitvicer Seen und die Hauptstadt Zagreb im Landesinneren runden das Bild ab.

Beste Reisezeit für Kroatien

Die Badesaison reicht von Juni bis September, das Meer ist im August und September am wärmsten. Für Städtereisen, Nationalparks und Segeltörns sind Mai/Juni und September ideal – angenehm warm und weniger überlaufen als im Hochsommer.

Juli und August sind heiß und stark besucht, besonders in Dubrovnik. Monatsgenaue Klimadaten findest du in unserem Reisezeit-Guide zu Kroatien.

Küche & Lebensart

Die Küche ist mediterran und regional: an der Küste frischer Fisch, Muscheln, schwarzes Risotto und Pršut (luftgetrockneter Schinken), im Landesinneren deftiger und fleischbetont. Istrien ist berühmt für Trüffel und Olivenöl, dazu kommen Weine wie Malvazija und Plavac Mali.

Peka – unter einer Glocke im Feuer geschmortes Fleisch oder Oktopus – ist ein Klassiker, den man oft vorbestellen muss.

Anreise & Fortbewegung

Direktflüge führen nach Zagreb, Split, Dubrovnik, Zadar, Pula und Rijeka. Viele reisen mit dem Auto an – über Slowenien ist die Küste von Süddeutschland aus in wenigen Stunden erreichbar.

Entlang der Küste verbindet die Magistrale (Jadranska magistrala) die Orte, Fähren und Katamarane – unter anderem ab Split – steuern die Inseln an. Für Inselhopping und abgelegene Buchten sind ein Auto oder Boot praktisch.

Was kostet ein Urlaub in Kroatien?

Seit der Euro-Einführung 2023 ist Kroatien kein Billigziel mehr — vor allem Dubrovnik und Split haben in der Hochsaison westeuropäisches Preisniveau erreicht. Istrien, die Kvarner Bucht und das Landesinnere sind spürbar günstiger.

Der Klassiker für Familien bleibt die Ferienwohnung, oft privat vermietet und mit eigener Küche. Wer selbst kocht und nur abends essen geht, senkt die Tageskosten deutlich — Fisch ist in Küstenrestaurants der teuerste Posten und wird häufig nach Gewicht abgerechnet.

Anreise mit dem Auto ist ein echter Kostenvorteil gegenüber dem Flug, gerade für Familien mit Gepäck. Einzuplanen sind Maut in Kroatien und Slowenien sowie in der Hauptsaison Wartezeiten an der Grenze.

Welche Region passt zu wem?

Istrien: Am nächsten an Deutschland, mit Rovinj, Pula und einem grünen Hinterland voller Trüffel- und Weinorte. Die Buchten sind eher kiesig, das Wasser ruhig — gut für den ersten Kroatienurlaub und für Familien.

Dalmatien um Split und Zadar: Klares Wasser, viele vorgelagerte Inseln und die Nationalparks Krka und Plitvicer Seen in Reichweite. Zadar ist entspannter als Split und ein guter Ausgangspunkt.

Süddalmatien mit Dubrovnik: Landschaftlich spektakulär, aber im Sommer sehr voll — an Kreuzfahrttagen schiebt sich die Altstadt zusammen. Früher Morgen und später Abend sind die ruhigen Stunden.

Inseln: Hvar für Nachtleben, Brač für Strände, Vis und Mljet für Ruhe. Fähren ab Split und Zadar fahren mehrmals täglich.

Praktisches für die Kroatienreise

Geld und Einreise: Kroatien ist EU-Mitglied, seit 2023 im Euroraum und im Schengenraum — Personalausweis genügt, Grenzkontrollen zu Slowenien entfallen. Nach Bosnien-Herzegowina (Neum) gilt das nicht, dort wird kontrolliert.

Baden: Die meisten Strände sind Kies oder Fels. Badeschuhe sind kein Luxus, sondern Standardausrüstung — auch wegen Seeigeln.

Unterwegs: Die Küstenstraße Jadranska magistrala ist landschaftlich großartig, aber kurvig und langsam; die Autobahn A1 im Hinterland ist deutlich schneller. Fähren zu den Inseln sollten in der Hochsaison für Fahrzeuge vorab gebucht werden.

Nationalparks: Für die Plitvicer Seen gibt es Zeitfenster-Tickets, die im Sommer vorab ausgebucht sind. Der frühe Einlass lohnt doppelt: weniger Menschen, angenehmere Temperaturen.

Typische Planungsfehler

Dubrovnik mitten am Tag besuchen. Zwischen 10 und 16 Uhr sind die Kreuzfahrtgäste in der Altstadt. Wer dort übernachtet, hat die Stadtmauer früh morgens fast für sich.

Sandstrände erwarten. Kroatien ist ein Kies- und Felsland; wer feinen Sand sucht, ist in Italien oder Griechenland besser aufgehoben.

Fähren ohne Reservierung. Mit dem Auto im Juli und August kann das mehrere Stunden Wartezeit bedeuten.

Die Monatswerte stehen in der Klimatabelle für Kroatien.

Städte & Reiseziele in Kroatien

Beste Reisezeit
Mai/Juni & September

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Häufige Fragen zu Kroatien

Wann ist die beste Reisezeit für Kroatien?

Zum Baden eignet sich Juni bis September, mit dem wärmsten Meer im August und September. Für Städte, Nationalparks und Segeln sind Mai/Juni und September ideal – warm, aber ruhiger als der Hochsommer.

Bezahlt man in Kroatien mit Euro?

Ja. Seit Januar 2023 ist der Euro offizielles Zahlungsmittel; die frühere Kuna wird nicht mehr genutzt. Kartenzahlung ist verbreitet.

Welche Region passt für den ersten Besuch?

Für einen ersten Trip bietet sich Dalmatien mit Split und Dubrovnik plus einem Inselausflug an, ergänzt um die Plitvicer Seen. Wer es ruhiger und toskana-ähnlich mag, wählt Istrien mit Rovinj und Pula.

Gibt es in Kroatien Sandstrände?

Nur wenige. Die Küste besteht überwiegend aus Kies und Fels, was für klares Wasser sorgt, aber Badeschuhe nötig macht. Sandige Abschnitte gibt es etwa auf der Insel Rab oder bei Nin nördlich von Zadar.

Welche Region eignet sich für den ersten Besuch?

Istrien, weil die Anreise mit dem Auto kurz ist, das Wasser ruhig und die Orte überschaubar sind. Wer Inseln und Nationalparks will, wählt Zadar oder Split als Basis.