Norwegen

Tromsø

Das "Tor zur Arktis" liegt weit nördlich des Polarkreises: Im Winter tanzen über Tromsø die Nordlichter, im Sommer geht wochenlang die Mitternachtssonne nicht unter – dazwischen liegen Fjorde, Museen und die Bergbahn Fjellheisen.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Tromsø ist einer der besten Orte der Welt, um die Nordlichter zu sehen – von Ende September bis März stehen die Chancen bei klarem Himmel gut, oft schon vom Stadtrand aus. Geführte Aurora-Touren fahren dorthin, wo die Wolken aufreißen.

Mit der Seilbahn Fjellheisen schwebt man auf den Hausberg Storsteinen (421 m) und blickt über die Insel, den Fjord und die umliegenden Gipfel – tagsüber ebenso lohnend wie zur blauen Stunde. Das markante Ishavskatedralen (die "Eismeerkathedrale") mit ihrer Dreiecksform ist das Wahrzeichen der Stadt.

Polarwelt & Umgebung

Das Polarmuseum erzählt vom Leben der Robbenfänger und den großen Polarexpeditionen, während das Erlebniszentrum Polaria die arktische Tierwelt mit Bartrobben und Aquarium zeigt. Im Sommer sorgt die Mitternachtssonne von Ende Mai bis Ende Juli dafür, dass es nie richtig dunkel wird.

Rund um Tromsø locken Fjorde und Berge zu Ausflügen: Im Winter zu Hundeschlitten-, Rentier- und Schneemobil-Touren, im Sommer zu Wanderungen und Walbeobachtungen. Die Umgebung ist trotz der nördlichen Lage dank des Golfstroms erstaunlich mild.

Essen & Ausgehen

Trotz der nördlichen Lage hat Tromsø eine lebendige Gastronomie: Auf den Teller kommen arktischer Kabeljau (Skrei), Rentier, Königskrabbe und Stockfisch. Die kompakte Innenstadt hat für ihre Größe erstaunlich viele Restaurants, Cafés und eine bekannte Craft-Bier-Szene – das Mack-Brauhaus zählt zu den nördlichsten der Welt.

Nach einer kalten Nordlicht-Nacht wärmt ein Kaffee oder eine heiße Schokolade in einem der gemütlichen Cafés. Wie überall in Norwegen ist das Preisniveau hoch; bezahlt wird bargeldlos, die Währung ist die norwegische Krone.

Praktische Tipps

Die Reisezeit bestimmt das Erlebnis: Für Nordlichter kommt man zwischen Ende September und März, für die Mitternachtssonne und Wanderungen von Ende Mai bis Ende Juli. Aurora-Touren mit Guide erhöhen die Chancen deutlich, weil sie flexibel dorthin fahren, wo der Himmel klar ist.

Im Winter sind warme, wetterfeste Kleidung in Schichten, feste Schuhe und Spikes gegen Glätte wichtig; viele Veranstalter stellen Thermoanzüge. Aktivitäten wie Hundeschlitten-, Wal- oder Rentiertouren sollte man vorab buchen, da die Plätze in der Hauptsaison schnell vergeben sind.

Anreise & Fortbewegung

Tromsø hat einen eigenen Flughafen mit Verbindungen über Oslo; von dort ist man in wenigen Minuten mit dem Bus im Zentrum. Auch die Postschiffroute Hurtigruten legt hier an und macht die Stadt zu einem festen Etappenziel entlang der Küste.

Die kompakte Inselstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, für die Umgebung und Nordlicht-Touren empfiehlt sich ein organisierter Ausflug oder ein Mietwagen mit Winterreifen. Warme, wetterfeste Kleidung ist im Winter Pflicht.

Beste Reisezeit
September bis März (Nordlichter) & Juni/Juli (Mitternachtssonne)

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Häufige Fragen zu Tromsø

Wann sieht man in Tromsø die Nordlichter?

Die beste Zeit ist von Ende September bis März, wenn die Nächte lang und dunkel sind. Bei klarem Himmel stehen die Chancen gut – für zuverlässige Sichtungen fahren geführte Touren dorthin, wo es keine Wolken gibt.

Was ist die Mitternachtssonne in Tromsø?

Von etwa Ende Mai bis Ende Juli geht die Sonne nördlich des Polarkreises nicht unter, es bleibt rund um die Uhr hell. Das ermöglicht Wanderungen und Ausflüge auch mitten in der Nacht.

Wie kalt ist es im Winter in Tromsø?

Dank des Golfstroms ist es für die nördliche Lage vergleichsweise mild, meist um oder knapp unter dem Gefrierpunkt. Wind und Feuchtigkeit lassen es aber kälter wirken – warme, wetterfeste Kleidung ist wichtig.