Warum die Seychellen eine Reise wert sind
Die Seychellen sind für ihre unverwechselbaren Strände berühmt: fein gerundete Granitfelsen, die sich aus dem türkisfarbenen Wasser erheben, umgeben von weißem Sand und Palmen. Strände wie der Anse Source d'Argent auf La Digue oder der Anse Lazio auf Praslin gehören zu den meistfotografierten der Welt.
Der Archipel aus 115 Inseln ist zugleich ein Naturparadies mit endemischen Arten wie der Riesenschildkröte und der Coco de Mer, der größten Nuss der Welt. Rund die Hälfte der Landfläche steht unter Naturschutz.
Die schönsten Inseln
Mahé ist die Hauptinsel mit dem Flughafen, der lebhaften Hauptstadt Victoria und Traumstränden wie dem Beau Vallon. Praslin beherbergt das UNESCO-geschützte Vallée de Mai, einen urzeitlich anmutenden Palmenwald, in dem die Coco de Mer wächst.
La Digue ist die entspannteste der drei Hauptinseln – man bewegt sich per Fahrrad und Ochsenkarren fort und erreicht den weltberühmten Anse Source d'Argent. Kleinere Inseln wie Curieuse mit seinen freilaufenden Riesenschildkröten oder Bird Island lassen sich als Tagestouren besuchen.
Beste Reisezeit für die Seychellen
Die Seychellen liegen nahe dem Äquator und sind ganzjährig warm (rund 27 bis 30 Grad). Zwei Windrichtungen prägen das Klima: Der Südost-Passat (Mai bis September) bringt trockeneres, etwas windigeres Wetter, ideal zum Wandern und Segeln.
Der Nordwest-Monsun (November bis März) ist wärmer und feuchter mit kurzen, kräftigen Regenschauern, dafür ist das Meer ruhiger – gut zum Schnorcheln. Die Übergangsmonate April und Oktober gelten als besonders ausgeglichen und angenehm.
Natur, Kultur und Küche
Die Seychellois haben afrikanische, europäische, indische und chinesische Wurzeln; Amtssprachen sind Kreol, Englisch und Französisch. Die kreolische Küche setzt auf frischen Fisch, Oktopus-Curry, Kokosmilch und tropische Früchte.
Naturschutz spielt eine große Rolle: In Meeresnationalparks wie dem Sainte Anne Marine Park lässt sich hervorragend schnorcheln, und beim Tauchen begegnet man Rochen, Schildkröten und – saisonal – Walhaien. Die Inseln eignen sich ebenso für ruhigen Strandurlaub wie für aktive Naturerlebnisse.
Anreise & Fortbewegung
Ankunftspunkt ist der internationale Flughafen auf Mahé, ab Deutschland meist mit einem Zwischenstopp über Golf- oder afrikanische Drehkreuze. Deutsche benötigen kein Visum, müssen aber vorab eine kostenpflichtige Reisegenehmigung (Travel Authorisation) online beantragen.
Zwischen Mahé, Praslin und La Digue verkehren regelmäßige Fähren; zwischen Mahé und Praslin gibt es zusätzlich kurze Inlandsflüge. Auf Mahé und Praslin kann man Autos mieten, auf La Digue bewegt man sich am besten per Fahrrad fort.
Häufige Fragen zu Seychellen
Wann ist die beste Reisezeit für die Seychellen?
Die Inseln sind ganzjährig warm. Am ausgeglichensten sind die Übergangsmonate April/Mai und Oktober. Mai bis September ist trockener und windiger (gut zum Wandern und Segeln), November bis März wärmer und feuchter mit ruhigerem Meer zum Schnorcheln.
Welche Insel der Seychellen soll man wählen?
Viele kombinieren mehrere Inseln: Mahé mit Flughafen und Hauptstadt, Praslin mit dem Vallée de Mai und dem Anse Lazio sowie das ruhige La Digue mit dem Anse Source d'Argent. Fähren verbinden die drei Hauptinseln bequem.
Brauchen Deutsche ein Visum für die Seychellen?
Ein Visum ist nicht nötig, aber vor der Einreise muss online eine kostenpflichtige Reisegenehmigung (Travel Authorisation) beantragt werden. Zusätzlich sind ein gültiger Reisepass, Rückflugticket und Unterkunftsnachweis erforderlich.