Reiseziele

Kenia

Die große Gnuwanderung in der Masai Mara, Elefanten vor dem Kilimandscharo und weiße Strände am Indischen Ozean: Kenia ist das klassische Safariland Ostafrikas – Wildnis und Badeurlaub in einer Reise.

Warum Kenia eine Reise wert ist

Kenia gilt als Geburtsland der Safari, und noch immer ist die Tierbeobachtung der große Anziehungspunkt: Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Nashörner – die Big Five – lassen sich in mehreren Nationalparks beobachten. Höhepunkt ist die Masai Mara mit der jährlichen Gnuwanderung.

Das Besondere: Kenia verbindet Safari und Strand ideal. Nach ein paar Tagen im Busch geht es an die Küste bei Mombasa oder Diani Beach, wo Palmen, Korallenriffe und der warme Indische Ozean warten.

Regionen und Highlights

Die Masai Mara im Südwesten ist das bekannteste Reservat und Teil desselben Ökosystems wie die tansanische Serengeti. Der Amboseli-Nationalpark bietet Elefantenherden vor der Kulisse des Kilimandscharo, der jenseits der Grenze in Tansania aufragt.

Hauptstadt ist Nairobi mit dem stadtnahen Nairobi-Nationalpark und dem Giraffe Centre. An der Küste locken die Altstadt von Mombasa, die weißen Strände von Diani und Watamu sowie die Insel Lamu mit ihrer Suaheli-Kultur.

Beste Reisezeit für Kenia

Die beste Safarizeit sind die Trockenmonate Juni bis Oktober und Januar bis Februar. Die große Gnuwanderung erreicht die Masai Mara typischerweise zwischen Juli und Oktober – dann sind die spektakulären Flussüberquerungen am Mara-Fluss möglich.

Die langen Regenzeiten (etwa April und Mai) und die kurze Regenzeit (November) meiden viele Reisende, weil Pisten aufweichen und das hohe Gras die Tierbeobachtung erschwert. Die Küste ist ganzjährig warm, am angenehmsten außerhalb der Regenmonate.

Kultur und Menschen

Kenia ist ein Vielvölkerstaat mit über 40 Ethnien. Besonders bekannt sind die Massai mit ihren roten Umhängen (Shúkà) und ihrer halbnomadischen Viehhaltung – viele Camps liegen in Gebieten der Massai-Gemeinschaften und bieten Besuche an.

An der Küste prägt die Suaheli-Kultur mit arabischen und indischen Einflüssen das Bild, hörbar in der Sprache Kiswahili und schmeckbar in Kokos-Currys und frischem Fisch. Amtssprachen sind Englisch und Swahili.

Anreise & Fortbewegung

Ankunftspunkt ist meist der Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi, teils per Direktflug ab Deutschland, sonst mit einem Zwischenstopp. Für die Einreise benötigen Deutsche eine vorab online zu beantragende Reisegenehmigung (eTA).

Safaris bucht man in der Regel als geführte Touren mit Fahrer im Safari-Fahrzeug; zwischen Nairobi, der Masai Mara und der Küste sind kurze Inlandsflüge üblich und sparen viel Zeit. Selbstfahren ist möglich, wegen der Distanzen und Straßenverhältnisse aber weniger verbreitet.

Städte & Reiseziele in Kenia

Beste Reisezeit
Juni bis Oktober & Januar/Februar

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Häufige Fragen zu Kenia

Wann ist die beste Reisezeit für eine Safari in Kenia?

Ideal sind die Trockenmonate Juni bis Oktober und Januar/Februar. Die große Gnuwanderung erreicht die Masai Mara meist zwischen Juli und Oktober, wenn die dramatischen Flussüberquerungen zu sehen sind.

Lässt sich Safari mit Badeurlaub kombinieren?

Ja, das ist eine der Stärken Kenias. Nach der Safari im Landesinneren erreicht man mit einem kurzen Inlandsflug die Küste bei Mombasa oder Diani Beach mit weißen Stränden und Korallenriffen am Indischen Ozean.

Brauchen Deutsche eine Einreisegenehmigung für Kenia?

Ja, für die Einreise ist eine elektronische Reisegenehmigung (eTA) nötig, die vorab online beantragt wird. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.