Warum Mauritius eine Reise wert ist
Mauritius ist der Inbegriff der tropischen Trauminsel: Ein durchgehendes Korallenriff umschließt die Insel und schafft ruhige, türkisfarbene Lagunen, ideal zum Baden, Schnorcheln und für Wassersport. Der Sand ist fein und weiß, das Wasser ganzjährig warm.
Doch die Insel ist mehr als nur Strand. Im bergigen Inneren liegen Wasserfälle, der Black-River-Gorges-Nationalpark und die siebenfarbige Erde von Chamarel. Die Mischung aus indischen, afrikanischen, chinesischen und europäischen Einflüssen macht Mauritius kulturell besonders bunt.
Regionen und Highlights
Der Norden um Grand Baie ist lebhaft, mit Restaurants, Wassersport und flach abfallenden Stränden. Der Westen bietet Sonnenuntergänge und den bekannten Strand von Flic en Flac, in der Nähe liegt Le Morne mit seinem markanten Basaltberg (UNESCO-Welterbe).
Im Landesinneren locken die Hauptstadt Port Louis mit ihrem lebhaften Markt, der botanische Garten von Pamplemousses mit Riesenseerosen und der heilige Kratersee Grand Bassin. Der Süden und Osten sind ruhiger und ursprünglicher, mit weiten Zuckerrohrfeldern.
Beste Reisezeit für Mauritius
Als Insel der Südhalbkugel hat Mauritius umgekehrte Jahreszeiten. Die angenehmste Reisezeit ist der Winter der Südhalbkugel von Mai bis Dezember: trockener, weniger schwül und mit warmen Temperaturen um 25 Grad.
Der Sommer (Januar bis März) ist heiß und feucht, in dieser Zeit können auch Zyklone auftreten. Zum Baden ist das Wasser aber ganzjährig warm. Wind- und Kitesurfer bevorzugen die windigeren Monate zwischen Juni und September an der Ostküste.
Kultur, Küche und Menschen
Die Bevölkerung von Mauritius stammt von indischen, afrikanischen, chinesischen und europäischen Vorfahren ab – ein friedliches Nebeneinander von Hindutempeln, Kirchen und Moscheen prägt das Inselbild. Amtssprache ist Englisch, im Alltag dominieren Französisch und das mauritische Kreol.
Die Küche spiegelt diese Vielfalt: indische Currys, chinesische Nudelgerichte, kreolische Rougailles und französisches Gebäck treffen aufeinander. Straßensnacks wie Dholl Puri (gefülltes Fladenbrot) und frischer Fisch gehören zum kulinarischen Erlebnis.
Anreise & Fortbewegung
Mauritius wird ab Deutschland teils direkt, sonst mit einem Zwischenstopp über Golfstädte angeflogen; Ankunftspunkt ist der Flughafen Sir Seewoosagur Ramgoolam im Südosten der Insel. Für touristische Aufenthalte können Deutsche in der Regel visumfrei einreisen.
Viele Gäste bleiben in ihrer Strandregion und nutzen Hoteltransfers und Taxis. Wer die Insel erkunden möchte, mietet einen Wagen – es herrscht Linksverkehr. In rund zwei Stunden lässt sich Mauritius von Nord nach Süd durchqueren.
Häufige Fragen zu Mauritius
Wann ist die beste Reisezeit für Mauritius?
Am angenehmsten ist der Winter der Südhalbkugel von Mai bis Dezember – trocken, warm und weniger schwül. Der Sommer (Januar bis März) ist heiß, feucht und die Zeit möglicher Zyklone. Zum Baden ist das Wasser ganzjährig warm.
Ist Mauritius nur ein Strandziel?
Nein. Neben den Lagunen und Stränden bietet das bergige Inselinnere Wanderungen im Black-River-Gorges-Nationalpark, Wasserfälle, die siebenfarbige Erde von Chamarel und kulturell reiche Orte wie Port Louis und den heiligen See Grand Bassin.
Welche Sprache spricht man auf Mauritius?
Amtssprache ist Englisch, im Alltag dominieren jedoch Französisch und das mauritische Kreol. Im Tourismus kommt man mit Englisch und Französisch gut zurecht.