Reiseziele

Tschechien

Prachtvolle Prager Altstadt, Böhmens Burgen und die Bäder von Karlsbad: Tschechien liegt vor der Haustür, ist erschwinglich und verbindet Weltkulturerbe, Biertradition und Kurkultur.

Warum Tschechien eine Reise wert ist

Kaum ein Nachbarland ist so schnell erreicht und bietet so viel Substanz: mittelalterliche Stadtkerne, gotische und barocke Architektur und eine Bierkultur, die zum Alltag gehört. Prag zählt zu den schönsten Hauptstädten Europas, doch auch Brünn, Český Krumlov und die westböhmischen Bäder lohnen die Anreise.

Dazu kommt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Essen, Übernachtung und Museen sind spürbar günstiger als in Deutschland oder Österreich. Wer Kultur, Genuss und kurze Wege sucht, ist in Böhmen und Mähren bestens aufgehoben.

Die schönsten Regionen und Städte

Prag ist der Klassiker: Karlsbrücke, Prager Burg und Altstädter Ring mit der astronomischen Uhr liegen zu Fuß beieinander. Für einen ersten Besuch ist die Moldau-Metropole gesetzt.

In Mähren lockt Brünn mit der Villa Tugendhat, der Festung Špilberk und einer lebendigen Studentenszene. Das südböhmische Český Krumlov schmiegt sich in eine Moldau-Schleife und trägt zu Recht den UNESCO-Titel. Im Westen bilden Karlsbad, Marienbad und Franzensbad das berühmte Bäderdreieck mit Kolonnaden und Heilquellen.

Beste Reisezeit für Tschechien

Frühling (Mai/Juni) und Frühherbst (September) sind ideal für Städtereisen: mildes Wetter, lange Tage und weniger Andrang als im Hochsommer. Prag ist ganzjährig ein Ziel, im Advent verwandeln die Weihnachtsmärkte auf Altstädter Ring und Wenzelsplatz die Stadt in eine Kulisse.

Der Winter kann kalt und feucht sein, hat aber gerade in den Kurorten und beim Blick über die verschneiten Dächer seinen Reiz. Für Wanderungen im Böhmerwald oder im Riesengebirge eignen sich die Sommermonate.

Bier, Knödel und böhmische Küche

Tschechien ist das Land des Bieres: In Pilsen wurde das helle Pils erfunden, Marken wie Pilsner Urquell und Budweiser Budvar gehören zum Nationalstolz. Dazu isst man deftig – Svíčková (Lendenbraten in Rahmsauce) mit Knödeln, gulášová polévka oder gebratenes Ente mit Rotkraut.

In den Prager Gassen locken Trdelník-Stände die Touristen, authentischer isst man in einer Hospoda mit Tagesmenü. Ein Glas Becherovka, der Kräuterlikör aus Karlsbad, rundet das Essen ab.

Anreise & Fortbewegung

Prag ist per Direktflug (Flughafen Václav Havel) sowie bequem mit Bahn und Bus aus Dresden, Nürnberg, München und Berlin erreichbar. Der Fernbus und die EC-Züge von Berlin und Dresden nach Prag sind günstig und komfortabel.

Im Land verbinden Züge und Reisebusse die Städte zuverlässig. In Prag kommt man mit Metro, Straßenbahn und zu Fuß gut voran – ein Mietwagen ist eher für Ausflüge nach Südböhmen oder ins Bäderdreieck sinnvoll.

Städte & Reiseziele in Tschechien

Beste Reisezeit
Mai/Juni & September

Detaillierte Klimatabelle ansehen →

Anzeige

Unterkünfte in Tschechien vergleichen.

Hotels in Tschechien ansehen

Häufige Fragen zu Tschechien

Wann ist die beste Reisezeit für Tschechien?

Am angenehmsten sind Frühling (Mai/Juni) und Frühherbst (September) mit mildem Wetter und weniger Andrang. Prag lohnt sich das ganze Jahr, besonders stimmungsvoll zur Adventszeit mit den Weihnachtsmärkten.

Zahlt man in Tschechien mit Euro?

Offizielle Währung ist die Tschechische Krone (CZK). In Prag akzeptieren viele Touristenläden zwar Euro, doch der Kurs ist meist ungünstig – Kartenzahlung oder Bezahlen in Kronen ist günstiger.

Welche Stadt eignet sich neben Prag für einen Besuch?

Sehr lohnend sind das südböhmische Český Krumlov mit seiner UNESCO-Altstadt, die Kurstadt Karlsbad im Westen und Brünn in Mähren mit der Villa Tugendhat.