Highlights & Sehenswürdigkeiten
Herzstück von Karlsbad (Karlovy Vary) sind die Kolonnaden, in denen heißes Heilwasser aus zahlreichen Quellen sprudelt. Die gusseiserne Mühlbrunnkolonnade und die moderne Sprudelkolonnade mit dem eindrucksvollen Geysir Vřídlo, der bis zu zwölf Meter hoch schießt, sind die bekanntesten.
Kurgäste flanieren mit dem typischen Schnabelbecher von Quelle zu Quelle und probieren das mineralreiche Wasser. Zwischen den prächtigen Belle-Époque-Bauten laden Kaffeehäuser und die berühmten Oblaten (Karlsbader Waffeln) zur Pause ein.
Kurkultur und Umgebung
Karlsbad lebt seit Jahrhunderten von seiner Kurtradition – schon Goethe und viele europäische Herrscher kurten hier. Neben dem Wassertrinken gehören der Kräuterlikör Becherovka, die „13. Quelle“, und ein Aufstieg zum Aussichtsturm Diana per Standseilbahn zum Programm.
Karlsbad bildet mit Marienbad und Franzensbad das westböhmische Bäderdreieck, das als UNESCO-Welterbe der „Great Spa Towns of Europe“ ausgezeichnet ist. Im Sommer zieht das internationale Filmfestival zusätzliches Publikum an.
Anreise & Fortbewegung
Karlsbad liegt in Westböhmen nahe der deutschen Grenze und ist von Nürnberg oder aus dem Vogtland gut mit dem Auto erreichbar. Von Prag fahren Busse in rund zwei Stunden.
Das Kurviertel entlang der Tepl ist weitgehend verkehrsberuhigt und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Für die Anhöhen rund um die Stadt gibt es Standseilbahnen zu den Aussichtspunkten.
Häufige Fragen zu Karlsbad
Was macht man in Karlsbad?
Man flaniert entlang der Kolonnaden, probiert mit dem Schnabelbecher das Heilwasser der Quellen, kostet Becherovka und Karlsbader Oblaten und genießt die Belle-Époque-Architektur der Kurstadt.
Wie kommt man von Prag nach Karlsbad?
Am schnellsten mit dem Bus, der die Strecke in etwa zwei Stunden zurücklegt. Aus Deutschland ist Karlsbad wegen der Grenznähe auch gut mit dem Auto erreichbar.