Highlights & Sehenswürdigkeiten
Die Karlsbrücke mit ihren barocken Heiligenfiguren verbindet Altstadt und Kleinseite und ist am schönsten früh morgens, bevor die Menschenmengen kommen. Auf dem Altstädter Ring versammeln sich zu jeder vollen Stunde Schaulustige vor der astronomischen Uhr (Orloj), deren Apostelumzug seit dem 15. Jahrhundert läuft.
Hoch über der Stadt thront die Prager Burg (Hradschin) mit dem Veitsdom – das größte zusammenhängende Burgareal der Welt. Der Aufstieg lohnt sich für den Dom, die farbenfrohen Häuschen im Goldenen Gässchen und den Blick über die roten Dächer.
Die schönsten Viertel
Die Kleinseite (Malá Strana) unter der Burg ist das barocke Prag mit stillen Gassen, Palastgärten und der Nikolaus-Kirche. Auf der anderen Moldauseite liegt die belebte Altstadt (Staré Město) mit dem Jüdischen Viertel Josefov und seinen Synagogen.
Wer dem Trubel entkommen will, spaziert auf den Vyšehrad-Felsen mit Blick über die Moldau oder erkundet das aufstrebende Viertel Žižkov mit seinen Kneipen und dem markanten Fernsehturm.
Anreise & Fortbewegung
Vom Flughafen Václav Havel bringen Bus und Metro in gut 40 Minuten ins Zentrum. Aus Dresden und Berlin ist Prag bequem per EC-Zug erreichbar, günstige Fernbusse fahren aus vielen deutschen Städten.
In der Stadt kommt man mit dem dichten Netz aus Metro, Straßenbahn und zu Fuß hervorragend voran. Die historische Tram-Linie 22 fährt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei und ersetzt fast eine Stadtrundfahrt.
Häufige Fragen zu Prag
Wie viele Tage sollte man für Prag einplanen?
Für die wichtigsten Highlights – Karlsbrücke, Prager Burg und Altstadt – reichen drei volle Tage. Wer auch Museen, das Jüdische Viertel und Ausflüge einplant, bleibt besser vier Tage.
Wann ist die beste Reisezeit für Prag?
Frühling (Mai/Juni) und Frühherbst (September) sind ideal: mild und weniger überlaufen. Zur Adventszeit verwandeln die Weihnachtsmärkte die Altstadt in eine besondere Kulisse.