Türkei

Antalya

Das Zentrum der türkischen Riviera verbindet die charmante Altstadt Kaleiçi mit langen Stränden, antiken Ruinen und dem Taurusgebirge – ideal für Badeurlaub mit Kulturprogramm.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt Kaleiçi mit ihren osmanischen Holzhäusern, engen Gassen und dem alten Hafen ist das malerische Herz Antalyas. Wahrzeichen sind das römische Hadrianstor und der geriffelte Yivli-Minare-Turm.

Am Stadtrand stürzen die Düden-Wasserfälle teils direkt ins Meer. Das Archäologische Museum von Antalya zählt zu den bedeutendsten der Türkei und zeigt Funde der reichen antiken Geschichte der Region.

Strände & antike Umgebung

Zum Baden locken der Konyaaltı-Strand mit Kiesel und Bergblick sowie der Lara-Strand mit feinem Sand. Entlang der Küste reihen sich Ferienorte wie Side, Belek und Kemer aneinander.

Kulturell ist die Umgebung ein Freilichtmuseum: Die antiken Theater und Ruinen von Aspendos, Perge und Termessos liegen als Tagesausflüge bereit. Wanderer folgen dem Lykischen Weg entlang der Küste.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Antalya (AYT) ist einer der meistfrequentierten Ferienflughäfen der Türkei, mit vielen Direkt- und Charterflügen ab Deutschland. Vom Flughafen führen Straßenbahn, Bus und Taxi in die Stadt und zu den Hotels.

In der Stadt verbindet eine Straßenbahn (Nostalji und moderne Linien) die wichtigsten Punkte; die Altstadt Kaleiçi erkundet man zu Fuß. Für Ausflüge zu den antiken Stätten sind Mietwagen oder geführte Touren praktisch.

Essen & Ausgehen

In den Restaurants der Altstadt Kaleiçi und am alten Hafen isst man frischen Fisch, Mezze und Kebap. Eine lokale Spezialität ist Piyaz, ein Salat aus weißen Bohnen mit Tahin. Als Nachtisch verführt Künefe, ein mit Käse gefülltes, in Sirup getränktes Gebäck aus dem türkischen Süden.

Zum Tag gehört überall der schwarze Tee (Çay) in tulpenförmigen Gläsern, morgens ein üppiges türkisches Frühstück. In den Gassen von Kaleiçi laden abends Bars und Innenhof-Cafés zum Verweilen ein.

Praktische Tipps

Rund um Antalya reihen sich die großen Ferienzonen mit All-inclusive-Hotels – Lara und Belek im Osten, Kemer im Westen, dazu Side. Wer Stadtleben und Kultur sucht, wohnt besser in der Altstadt Kaleiçi mit ihren kleinen Pensionen.

In der Stadt verbinden moderne Straßenbahnlinien und die nostalgische Tram die wichtigsten Punkte, Überland fahren Dolmuş-Minibusse. Für die verstreuten antiken Stätten wie Aspendos, Perge und Side sind ein Mietwagen oder geführte Touren am praktischsten.

Was kostet ein Urlaub in Antalya?

Antalya ist das Zentrum des türkischen All-inclusive-Angebots, und genau daraus ergibt sich die Preisspanne: Die großen Anlagen in Belek, Side und Kemer verkaufen Vollpakete, während in der Altstadt Kaleiçi kleine Pensionen und Boutiquehotels ohne Verpflegung deutlich günstiger sind — dafür isst man dort in der Stadt.

Der Zeitpunkt entscheidet stärker als das Hotel: In den Randmonaten Mai und Oktober liegen die Preise deutlich unter denen der Hochsaison, während das Meer bereits beziehungsweise noch warm genug zum Baden ist.

Für Ausflüge lohnt der Vergleich zwischen Hotelschalter und lokalem Anbieter in der Stadt. Zu den antiken Stätten fährt außerdem der Dolmuş, ein Sammeltaxi mit fester Route — die günstigste Art, Perge oder die Wasserfälle zu erreichen.

Antalya in einer Woche: was sich lohnt

Die Stadt: Kaleiçi mit Hadrianstor, Hafen und den osmanischen Holzhäusern ist an einem halben Tag zu Fuß zu erschließen. Das Archäologische Museum ordnet ein, was man an den Ausgrabungsstätten sieht.

Antike: Perge, Aspendos mit dem am besten erhaltenen römischen Theater der Region und das hoch gelegene Termessos liegen jeweils weniger als eine Autostunde entfernt. Termessos ist ein Bergpfad, kein Spaziergang — festes Schuhwerk mitnehmen.

Wasser: Die Düden-Wasserfälle stürzen am Stadtrand direkt ins Meer. Weiter westlich liegen die Strände von Kemer, östlich die langen Sandstrände von Side und Belek.

Weiter weg: Pamukkale ist ein langer Tagesausflug mit mehreren Stunden Fahrt je Richtung — angenehmer mit einer Übernachtung.

Praktisches für Antalya

Strandtypen: Der Konyaaltı-Strand westlich der Stadt ist Kiesstrand, der Lara-Strand im Osten Sand. Wer Sand erwartet und Kies bekommt, hat am falschen Ende gebucht — das steht selten deutlich im Katalog.

Hitze: Im Juli und August liegen die Tageswerte im Mittel über 35 Grad. Besichtigungen antiker Stätten ohne Schatten gehören dann in den frühen Vormittag.

Transfers: Zwischen Flughafen und den Hotelorten liegen teils über eine Stunde Fahrt — bei Side oder Alanya deutlich mehr. Bei kurzen Aufenthalten lohnt der Blick auf die Entfernung vor der Buchung.

Beste Zeit: Mai/Juni und September/Oktober — warm, badetauglich und ohne die Hitze des Hochsommers. Details in der Klimatabelle für Antalya.

Beste Reisezeit
Mai/Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Antalya

Wann ist die beste Reisezeit für Antalya?

Zum Baden mit angenehmen Temperaturen eignen sich Mai/Juni und September/Oktober besonders. Der Hochsommer ist heiß und voll, das Meer bleibt bis in den Oktober warm.

Kann man in Antalya Strand und Kultur verbinden?

Sehr gut. Neben den Stränden von Konyaaltı und Lara locken die Altstadt Kaleiçi und antike Stätten wie Aspendos, Perge und Side als Tagesausflüge.

Wie kommt man vom Flughafen in die Stadt?

Der Flughafen Antalya liegt nah an der Stadt. Straßenbahn, Havaş-Busse und Taxis bringen Reisende ins Zentrum und zu den Hotelzonen; viele Pauschalreisen bieten Transfers an.

Wann kann man in Antalya baden?

Das Mittelmeer erreicht dort etwa von Mai bis November die für längeres Baden übliche Marke von rund 22 Grad, am wärmsten ist es im August. Die genauen Monatswerte stehen in der Klimatabelle für Antalya.

Hat Antalya Sand- oder Kiesstrand?

Beides. Der Konyaaltı-Strand westlich des Zentrums besteht aus Kies, der Lara-Strand im Osten und die Strände Richtung Side und Belek sind Sandstrände. Wer barfuß ins Wasser möchte, sollte gezielt danach buchen.

Welche antiken Stätten lohnen sich ab Antalya?

Perge und Aspendos mit seinem außergewöhnlich gut erhaltenen römischen Theater liegen jeweils rund eine Autostunde entfernt, Termessos in den Bergen darüber. Alle drei sind mit Mietwagen oder Dolmuş auch ohne geführte Tour erreichbar.