Türkei

Istanbul

Die Weltstadt am Bosporus liegt auf zwei Kontinenten und vereint byzantinisches und osmanisches Erbe: Hagia Sophia, Blaue Moschee, Topkapı-Palast und der Große Basar auf engem Raum.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Im historischen Sultanahmet stehen sich Hagia Sophia und Blaue Moschee gegenüber – zwei der eindrucksvollsten Bauwerke der Welt. Nur wenige Schritte entfernt liegen der weitläufige Topkapı-Palast der Sultane und die versunkene Cisterna Basilica.

Der Große Basar (Kapalıçarşı) mit tausenden Läden und der duftende Ägyptische Basar gehören zum Pflichtprogramm. Eine Bootsfahrt auf dem Bosporus, vorbei am Dolmabahçe-Palast, zeigt die Stadt von ihrer schönsten Seite.

Viertel & Bosporus

Die Altstadt (Sultanahmet) versammelt die großen Monumente, während im Viertel Beyoğlu rund um die İstiklal-Straße und den Galataturm das moderne, lebendige Istanbul mit Cafés, Bars und Musik pulsiert. Der Fischmarkt und die Brücken von Karaköy und Eminönü sind Treffpunkte am Wasser.

Wer über die Bosporus-Brücke oder per Fähre auf die asiatische Seite nach Kadıköy übersetzt, erlebt ein entspannteres, bodenständiges Istanbul mit Märkten und Straßencafés – und den besonderen Reiz, an einem Tag zwei Kontinente zu betreten.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Istanbul (IST) auf der europäischen Seite ist ein großes Drehkreuz mit vielen Direktflügen ab Deutschland; der Sabiha Gökçen (SAW) liegt auf der asiatischen Seite. Beide sind per Metro und Havabüs-Shuttle mit der Stadt verbunden.

In der Stadt bringen Tram, Metro, Standseilbahnen und vor allem die Fähren über den Bosporus die Besucher bequem voran – am einfachsten mit der Istanbulkart. Die Altstadt selbst erkundet man gut zu Fuß.

Essen & Basare

Istanbuls Küche ist ein eigenes Reiseziel: Mezze und Rakı in einer Meyhane, das Fischbrötchen (Balık Ekmek) am Ufer von Eminönü, İskender-Kebap, Simit-Ringe vom Straßenverkäufer und zum Abschluss Baklava mit türkischem Kaffee. Der Tag beginnt gern mit einem ausgiebigen türkischen Frühstück (Kahvaltı).

Neben dem Großen Basar lohnt der duftende Ägyptische Basar (Gewürzbasar) am Goldenen Horn. Die spannendsten Food-Viertel sind heute Karaköy und das quirlige Kadıköy auf der asiatischen Seite.

Praktische Tipps

Für alle Verkehrsmittel – Tram, Metro, Standseilbahnen und die Bosporus-Fähren – braucht man die aufladbare Istanbulkart, die das Reisen deutlich günstiger macht. Eine Fährfahrt über den Bosporus ist zugleich die preiswerteste Stadtrundfahrt.

In den Touristenvierteln um Sultanahmet sollte man auf Schlepper und überteuerte Restaurants achten und Taxis besser über Apps wie BiTaksi bestellen oder auf das Taxameter bestehen. Als Standort bieten sich das monumentale Sultanahmet oder das lebendigere Beyoğlu/Karaköy an.

Beste Reisezeit
April bis Juni & September/Oktober

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Häufige Fragen zu Istanbul

Wann ist die beste Reisezeit für Istanbul?

Frühling (April bis Juni) und Herbst (September/Oktober) sind ideal: mild und weniger überlaufen. Der Hochsommer ist heiß und voll, der Winter mild, aber oft grau und regnerisch.

Wie viele Tage sollte man für Istanbul einplanen?

Für die Höhepunkte in Sultanahmet, den Großen Basar und eine Bosporus-Fahrt sollte man mindestens drei volle Tage einplanen. Wer auch die asiatische Seite und Museen möchte, bleibt gern länger.

Was gilt beim Besuch der Moscheen?

In Moscheen wie der Blauen Moschee gehören bedeckte Schultern und Knie sowie das Ausziehen der Schuhe dazu; Frauen legen ein Kopftuch an. Zu den Gebetszeiten ist der Besuch für Touristen eingeschränkt.