Highlights & Sehenswürdigkeiten
Herzstück ist die Altstadt mit ihren 36 Gassen, die traditionell nach Handwerken und Waren benannt sind. Mittendrin liegt der Hoan-Kiem-See mit dem Ngoc-Son-Tempel, den man über die rot lackierte The-Huc-Brücke erreicht – morgens treffen sich hier Einheimische zum Tai-Chi.
Sehenswert sind außerdem das Ho-Chi-Minh-Mausoleum, der Literaturtempel als erste Universität des Landes und das lebhafte Wasserpuppentheater. Ein Hingucker (mit Vorsicht) ist die "Train Street", wo Züge dicht an den Cafés vorbeifahren.
Viertel & Umgebung
Die dicht gepackte Altstadt (Old Quarter) ist zum Bummeln, Essen und Feilschen. Südlich davon prägt das Französische Viertel breite Boulevards, das Opernhaus und elegante Kolonialbauten. Rund um den Westsee (Ho Tay) wird es entspannter, mit Cafés und Tempeln am Ufer.
Hanoi ist zugleich das Tor zum Norden: Von hier starten Touren zur Halong-Bucht, zur ruhigeren Bai Tu Long Bay und zu den Reisterrassen von Sapa und Ninh Binh ("Halong-Bucht an Land").
Anreise & Fortbewegung
Der Flughafen Noi Bai (HAN) liegt rund 45 Minuten nördlich der Stadt; Flughafenbusse, Minivans und Taxis bringen einen ins Zentrum. Nach Süden verbinden Inlandsflüge und der Wiedervereinigungsexpress die weiteren Etappen der Reise.
Die Altstadt erkundet man am besten zu Fuß. Für längere Wege sind die App Grab (Auto oder Roller) und lokale Taxis am unkompliziertesten. Beim Überqueren der roller-gefluteten Straßen hilft eine einfache Regel: langsam und gleichmäßig gehen, nicht stehen bleiben.
Häufige Fragen zu Hanoi
Wann ist die beste Reisezeit für Hanoi?
Der Norden ist von Oktober bis April am angenehmsten, mit trockenerem Wetter und milderen Temperaturen. Von Mai bis September wird es heiß und feucht mit häufigen Regenfällen.
Eignet sich Hanoi als Ausgangspunkt für die Halong-Bucht?
Ja, Hanoi ist der klassische Startpunkt. Zur Halong-Bucht sind es über die Autobahn nur noch etwa zweieinhalb Stunden, viele Kreuzfahrten holen die Gäste direkt vom Hotel ab.