Highlights & Sehenswürdigkeiten
Die gut erhaltene Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe und ist tagsüber weitgehend autofrei. Wahrzeichen ist die überdachte Japanische Brücke (Chua Cau) aus dem 18. Jahrhundert, dazu alte Kaufmannshäuser, chinesische Versammlungshallen und Tempel in warmem Ockergelb.
Berühmt ist Hoi An für seine Laternen: Sobald es dunkel wird, erstrahlen tausende bunte Seidenlaternen, und auf dem Thu-Bon-Fluss treiben schwimmende Kerzenlichter. Beim Vollmond findet zudem das monatliche Laternenfest statt.
Maßschneider, Strand & Umgebung
Hoi An ist Vietnams Hauptstadt der Maßschneider – innerhalb eines Tages entstehen Anzüge, Kleider oder Schuhe nach Maß. Wer einkaufen mag, plant den Besuch früh, damit Zeit für Anproben bleibt.
Nur wenige Kilometer entfernt lädt der An-Bang-Strand zum Baden ein. Als Tagesausflug lohnt die Cham-Ruinenstätte My Son, ein weiteres UNESCO-Welterbe, sowie eine Radtour durch die umliegenden Reisfelder und Kräutergärten von Tra Que.
Küche & lokale Spezialitäten
Hoi An hat eigene Gerichte, die es so nur hier gibt. Berühmtestes ist Cao Lau, dicke Nudeln mit Schweinefleisch, Kräutern und knusprigen Croutons, für das traditionell Wasser aus bestimmten alten Brunnen verwendet wird. Dazu kommen die zarten „White Rose“-Teigtaschen (Banh bao vac) und knusprig frittierte Wan Tan.
Auch das Banh Mi der Stadt gilt vielen als das beste Vietnams, ebenso Com ga, der würzige Hähnchenreis. Wer tiefer eintauchen möchte, bucht einen Kochkurs, der oft mit einem Marktbesuch und einer Bootsfahrt zu den Kräutergärten von Tra Que verbunden ist.
Da Nang & Marble Mountains
Nur rund 45 Minuten nördlich liegt die moderne Küstenstadt Da Nang mit dem langen My-Khe-Strand. Auf halbem Weg erheben sich die Marble Mountains (Ngu Hanh Son), fünf Marmor- und Kalksteinhügel mit Höhlentempeln, Pagoden und Aussichtspunkten über die Küste.
Ein beliebtes Ziel sind die Ba Na Hills mit der von steinernen Händen getragenen Goldenen Brücke, erreichbar über eine der längsten Seilbahnen der Welt. Landschaftlich grandios ist die Fahrt über den Wolkenpass Hai Van, den man auf dem Weg gen Norden nehmen kann.
Anreise & Fortbewegung
Hoi An hat keinen eigenen Flughafen; nächstgelegen ist Da Nang (DAD), rund 45 Minuten nördlich, mit internationalen und inländischen Verbindungen. Von dort bringen Taxis, Grab oder Shuttlebusse einen bequem ins Zentrum.
Die kompakte Altstadt ist autofrei und ideal zu Fuß oder per Fahrrad zu erkunden – viele Unterkünfte stellen Räder kostenlos. Für den Weg an den Strand oder nach Da Nang sind Grab und lokale Taxis praktisch.
Häufige Fragen zu Hoi An
Wann ist die beste Reisezeit für Hoi An?
In Zentralvietnam ist es von Februar bis Mai am angenehmsten – trocken und warm, aber noch nicht zu heiß. Von September bis Dezember drohen kräftige Regenfälle und gelegentliche Überschwemmungen der tiefliegenden Altstadt.
Lohnt es sich, in Hoi An Kleidung schneidern zu lassen?
Ja, Hoi An ist für seine Maßschneider bekannt. Plane den Auftrag am besten gleich zu Beginn deines Aufenthalts ein, damit genug Zeit für ein bis zwei Anproben und Änderungen bleibt.
Welche Gerichte sollte man in Hoi An probieren?
Unbedingt Cao Lau, die für die Stadt typischen Nudeln mit Schweinefleisch und Kräutern, dazu die zarten „White Rose“-Teigtaschen und frittierte Wan Tan. Auch das lokale Banh Mi und der Hähnchenreis Com ga lohnen sich – am besten verbindet man das mit einem Kochkurs samt Marktbesuch.