Highlights & Sehenswürdigkeiten
Der fast perfekt kegelförmige Vulkan Arenal prägt das Panorama von La Fortuna. Rund um den Arenal-Nationalpark führen Wanderwege über erkaltete Lavafelder und zu Aussichtspunkten mit Blick auf den Vulkan und den gleichnamigen Stausee.
Ein weiteres Wahrzeichen ist der La-Fortuna-Wasserfall, der rund 70 Meter in ein Dschungelbecken stürzt – etwa 500 Stufen führen hinab. Über dem Regenwald spannen sich die Hängebrücken ('Puentes Colgantes'), die spektakuläre Ausblicke ins Blätterdach bieten.
Heiße Quellen & Umgebung
Die vulkanische Aktivität speist zahlreiche Thermalquellen: Von luxuriösen Anlagen wie Tabacón oder Baldí bis zu kostenlosen Flussabschnitten lässt sich im warmen Wasser mit Blick auf den Arenal entspannen.
Die Umgebung ist ideal für Aktivurlauber: Wildwasser-Rafting auf dem Río Balsa, Canyoning, Zip-Line-Touren, Reiten und Ausflüge zum Cerro Chato oder zum artenreichen Caño-Negro-Feuchtgebiet.
Natur & Tierwelt
Rund um La Fortuna lässt sich die artenreiche Tierwelt Costa Ricas hautnah erleben: Auf geführten Nachtwanderungen oder in Naturreservaten entdeckt man Faultiere, Brüllaffen, Pfeilgiftfrösche und Tukane. Beliebt sind auch Vogelbeobachtungstouren und Bootsfahrten auf dem Río Frío im Caño-Negro-Feuchtgebiet.
Ein lohnender Tagesausflug führt zum türkisblauen Río Celeste im Nationalpark Tenorio, dessen Wasser durch vulkanische Mineralien leuchtend blau schimmert. Zum Wasserfall dort ist eine Wanderung durch den Regenwald nötig.
Anreise & Fortbewegung
La Fortuna liegt rund drei bis vier Autostunden nördlich von San José. Bequem sind Shuttle-Busse; eine beliebte Verbindung ist der 'Jeep-Boat-Jeep'-Transfer über den Arenalsee nach Monteverde.
Der Ort selbst ist überschaubar und gut zu Fuß zu erkunden. Zu den Attraktionen wie Wasserfall, Thermen und Nationalpark fährt man mit Mietwagen, Taxi oder im Rahmen organisierter Touren.
Häufige Fragen zu La Fortuna
Kann man den Vulkan Arenal besteigen?
Den aktiven Krater darf man aus Sicherheitsgründen nicht besteigen. Im Arenal-Nationalpark führen aber Wanderwege über alte Lavafelder zu tollen Aussichtspunkten, und den Nachbargipfel Cerro Chato kann man erwandern.
Sind die heißen Quellen in La Fortuna kostenpflichtig?
Es gibt beides: luxuriöse Thermalanlagen mit Eintritt wie Tabacón oder Baldí und kostenlose, natürliche Flussabschnitte. Für Komfort und Sicherheit lohnt sich oft eine der bezahlten Anlagen.
Wie viele Tage sollte man für La Fortuna einplanen?
Für Vulkan, Wasserfall, Hängebrücken und einen Nachmittag in den Thermalquellen sollte man mindestens zwei bis drei Tage einplanen. Wer Rafting, Nachtwanderungen oder einen Ausflug zum Río Celeste ergänzen möchte, bleibt länger.