Kolumbien

Cartagena

Karibisches Postkartenmotiv Kolumbiens: Cartagena verzaubert mit einer von Mauern umschlossenen Kolonialaltstadt, bunten Fassaden, Blütenbalkonen und dem UNESCO-Welterbe direkt am Meer.

Highlights & Sehenswürdigkeiten

Die von einer massiven Stadtmauer umschlossene Altstadt (Ciudad Amurallada) ist das Herz von Cartagena und gehört zum UNESCO-Welterbe: ein Labyrinth aus kopfsteingepflasterten Gassen, farbenfrohen Kolonialhäusern, blühenden Balkonen und schattigen Plätzen wie der Plaza Santo Domingo.

Über der Stadt wacht die mächtige Festung Castillo San Felipe de Barajas, das größte spanische Bollwerk der Neuen Welt. Bei Sonnenuntergang bummelt man auf der Stadtmauer entlang oder kehrt im lebhaften, ehemaligen Handwerkerviertel Getsemaní mit seiner Street-Art ein.

Strände & Umgebung

Cartagena liegt an der Karibikküste, die Stadtstrände sind allerdings eher zweckmäßig. Für türkisfarbenes Wasser und weißen Sand setzt man per Boot zu den vorgelagerten Islas del Rosario oder zur ruhigen Insel Barú über.

Ein Ausflugsklassiker ist zudem der Schlammvulkan Totumo nördlich der Stadt. Wer die Karibik weiter erkunden möchte, nutzt Cartagena als Ausgangspunkt entlang der kolumbianischen Küste.

Anreise & Fortbewegung

Der Flughafen Rafael Núñez (CTG) liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt und ist per Inlandsflug ab Bogotá oder Medellín in etwa einer Stunde erreichbar. Internationale Verbindungen bestehen vor allem über Bogotá.

Die kompakte Altstadt und Getsemaní erkundet man am besten zu Fuß. Für die klimatisch heiße Karibikluft empfiehlt sich viel Wasser und schattige Pausen; für weitere Strecken und Strandausflüge nutzt man Taxis oder organisierte Bootstouren.

Essen & Ausgehen

Die karibische Küche Cartagenas dreht sich um Fisch und Meeresfrüchte: frisch gegrillter Pescado frito mit Kokosreis und Kochbananen (Patacones), Ceviche und die Arepa de huevo. Von den Straßenständen der Palenqueras gibt es tropische Früchte, dazu eine kühle Limonade oder ein frisches Kokoswasser.

Am Abend füllt sich das Viertel Getsemaní rund um die Plaza de la Trinidad mit Musik und Straßenleben. Für den Sonnenuntergang zieht es viele auf die Stadtmauer, etwa zum Café del Mar, oder auf eine der Dachterrassen der Altstadt.

Praktische Tipps

Cartagena ist ganzjährig heiß und schwül – leichte Kleidung, Sonnenschutz und viel Wasser sind wichtig, und die Mittagshitze verbringt man besser im Schatten oder am Pool. Die trockeneren Monate Dezember bis April gelten als angenehmste Reisezeit.

Zum Übernachten bieten sich die romantische Altstadt (Ciudad Amurallada) und das lebhaftere, günstigere Getsemaní an; die Hotelhochhäuser von Bocagrande liegen am Stadtstrand, sind aber weniger stimmungsvoll. Für Bootsausflüge zu den Islas del Rosario bucht man am besten vorab.

Beste Reisezeit
Dezember bis April (Trockenzeit, weniger schwül)

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Häufige Fragen zu Cartagena

Was macht Cartagena besonders?

Cartagena besitzt eine der schönsten Kolonialaltstädte Lateinamerikas: von einer Stadtmauer umgeben, mit bunten Fassaden, Blütenbalkonen und lebhaften Plätzen – dazu die karibische Lage am Meer und das UNESCO-Welterbe.

Wann ist die beste Reisezeit für Cartagena?

Die Trockenzeit von Dezember bis April ist am angenehmsten, wenn es weniger regnet. Karibisch heiß und schwül ist es allerdings ganzjährig, deshalb sind leichte Kleidung und ausreichend Wasser wichtig.

Wie viele Tage sollte man für Cartagena einplanen?

Für die ummauerte Altstadt, Getsemaní und die Festung San Felipe reichen zwei bis drei Tage. Wer einen Bootsausflug zu den Islas del Rosario oder einen Strandtag auf Barú ergänzen möchte, plant besser vier Tage ein.