Reiseziele

Ecuador

Klein, aber unglaublich vielseitig: Ecuador vereint die koloniale UNESCO-Altstadt von Quito, die Vulkanstraße der Anden, den Amazonas und die einzigartige Tierwelt der Galápagos-Inseln.

Warum Ecuador

Ecuador ist eines der kleinsten Länder Südamerikas und trotzdem eines der vielfältigsten: Auf kurzen Distanzen wechseln Pazifikküste, Anden-Hochland mit schneebedeckten Vulkanen und der Amazonas-Regenwald. Das Land liegt genau am Äquator, dem es seinen Namen verdankt.

Der größte Anziehungspunkt sind die Galápagos-Inseln rund 1.000 Kilometer vor der Küste, deren furchtlose Tierwelt einst Charles Darwin inspirierte. Auf dem Festland ist Quito mit seiner kolonialen Altstadt der ideale Ausgangspunkt.

Die schönsten Regionen und Städte

Quito liegt auf rund 2.850 Metern und besitzt eine der best erhaltenen Kolonialaltstädte Lateinamerikas, die zum ersten UNESCO-Welterbe der Welt zählte. Nördlich der Stadt markiert das Denkmal ‚Mitad del Mundo‘ den Äquator.

Von Quito führt die berühmte ‚Vulkanstraße‘ vorbei am Cotopaxi und zum Markt von Otavalo. Die Galápagos-Inseln erreicht man per Flug ab Quito oder Guayaquil; dort begegnet man Riesenschildkröten, Meerechsen, Seelöwen und Blaufußtölpeln aus nächster Nähe.

Beste Reisezeit für Ecuador

Weil Ecuador am Äquator liegt, bleiben die Temperaturen ganzjährig ähnlich – entscheidend ist die Höhe. Im Andenhochland um Quito ist es tagsüber mild und nachts kühl; die trockeneren Monate Juni bis September gelten als angenehmste Zeit für Wanderungen.

Die Galápagos-Inseln sind ganzjährig bereisbar. Von Dezember bis Mai ist das Meer wärmer und ruhiger (gut zum Schnorcheln), von Juni bis November ist es kühler, dafür ist die Tieraktivität besonders hoch. Für den Amazonas gibt es keine schlechte Zeit, nur mehr oder weniger Regen.

Tierwelt und Kultur

Kaum ein Ort der Welt ermöglicht Tierbeobachtungen wie Galápagos: Weil die Tiere kaum Fluchtinstinkt haben, kommt man ihnen ungewöhnlich nah – geregelt durch strenge Nationalpark-Vorschriften und lizenzierte Guides.

Auf dem Festland ist die indigene Kultur des Hochlands lebendig, etwa auf dem farbenfrohen Kunsthandwerksmarkt von Otavalo. Kulinarisch reicht die Bandbreite vom Küsten-Ceviche bis zu herzhaften Andensuppen wie Locro.

Anreise & Fortbewegung

Von Deutschland fliegt man mit einem Umstieg nach Quito oder Guayaquil; die Gesamtreisezeit liegt bei rund 13 bis 15 Stunden. Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage benötigen deutsche Reisende kein Visum. Ecuador nutzt seit dem Jahr 2000 den US-Dollar als Währung.

Für Galápagos ist ein Inlandsflug ab Quito oder Guayaquil nötig, dazu kommen eine Transitkarte und die Nationalpark-Gebühr. Auf dem Festland sind die Distanzen überschaubar, sodass sich Anden-Rundreisen gut per Kleinbus oder Mietwagen machen lassen.

Städte & Reiseziele in Ecuador

Beste Reisezeit
Juni bis September fürs Hochland, Galápagos ganzjährig

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Häufige Fragen zu Ecuador

Wann ist die beste Reisezeit für die Galápagos-Inseln?

Galápagos ist ganzjährig bereisbar. Von Dezember bis Mai ist das Wasser wärmer und ruhiger, ideal zum Schnorcheln; von Juni bis November ist es kühler und windiger, dafür ist die Tieraktivität besonders hoch.

Wie kommt man auf die Galápagos-Inseln?

Ausschließlich per Inlandsflug ab Quito oder Guayaquil. Bei der Anreise fallen eine Transitkarte und die Eintrittsgebühr für den Galápagos-Nationalpark an; die Zahl der Besucher ist zum Schutz der Natur reguliert.

Welche Währung gilt in Ecuador?

Ecuador hat seit dem Jahr 2000 den US-Dollar als offizielle Währung. Es empfiehlt sich, kleine Scheine mitzuführen, da größere Noten außerhalb der Städte manchmal schwer zu wechseln sind.